Moderne 1

Heinz Holliger | Jon Roskilly | Gilles Grimaître u.a.

Kessler

Sa, 24.08.15.00 UhrNr. 19316

Lukaskirche

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Preise (CHF)

CHF 50


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Jon Roskilly  Posaune
    Studierende der Hochschule Luzern – Musik:  Corentin Marillier, Schlagzeug und Stimme | Luca Marty, Gitarre | Alice Hohberger, Stimme | Magdalena Irmann, Stimme
    Thomas Kessler  Klangregie
    Thomas Kessler (*1937)
    Control-Zyklus
    Werke für Solo-Instrumente und Live-Elektronik

    In Zusammenarbeit mit dem Studio für zeitgenössische Musik der Hochschule Luzern – Musik

    Einführung in den Control-Zyklus mit Thomas Kessler im Konzert

    So wie der Einsatz von Stahl und Beton die Architektur grundlegend verändert hat, so eröffnete die elektronische Musik dem Komponieren völlig neue Möglichkeiten. Der Schweizer Thomas Kessler war einer ihrer Pioniere: Ende der 1960er Jahre leitete er in Berlin das legendäre Electronic Beat Studio, später baute er das Basler Studio für elektronische Musik auf. In seiner ab 1974 entstandenen Werkreihe Control lotet Kessler das Zusammenspiel unterschiedlichster Soloinstrumente mit Synthesizer, Sampler und Computer aus. Dabei steuert der Solist die elektronische Klangumwandlung seines Spiels selbst, indem er «seine Spieltechnik und Reaktionsfähigkeit ohne Hilfe eines zusätzlichen Assistenten auch auf die elektronischen Instrumente» überträgt. Selbstverständlich darf Kesslers wegweisender Control-Zyklus in seiner Werkschau als «composer-in-residence» nicht fehlen. Er erarbeitet ihn mit Studierenden der Hochschule Luzern – Musik und Solisten wie Heinz Holliger oder Jon Roskilly, mit denen er Neufassungen von Oboe Control und Trombone Control entwickelt und bei LUCERNE FESTIVAL aus der Taufe heben wird.

    Mit freundlicher Unterstützung von:
    Fondation Suisa
    Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

    Heinz Holliger

    Heinz Holliger wurde 1939 in Langenthal im Kanton Bern geboren. Er studierte in Bern, Paris und Basel die Fächer Oboe (bei Émile Cassagnaud und Pierre Pierlot), Klavier (bei Sava Savoff und Yvonne Lefébure) sowie Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez). Seine internationale Karriere als Oboist, die ihn in die grossen Musikzentren aller fünf Kontinente geführt hat, begann 1959, als er den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf gewann; 1961 siegte er überdies beim ARD-Musikwettbewerb in München – und feierte seinen Einstand bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, dem heutigen LUCERNE FESTIVAL. Heinz Holliger hat die spieltechnischen Möglichkeiten seines Instruments erweitert und setzt sich bis heute mit Nachdruck für die zeitgenössische Musik wie auch für weniger bekannte Werke ein. Zahlreiche Komponisten, unter ihnen Henze, Ligeti und Lutosławski, widmeten ihm neue Partituren. 1977 nahm Heinz Holliger seine Dirigentenlaufbahn auf, die ihn bald zu den renommiertesten Orchestern brachte, zu den Berliner und den Wiener Philharmonikern etwa, zum Cleveland Orchestra, zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam oder zum Philharmonia Orchestra. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Chamber Orchestra of Europe. Mit seinem eigenen Schaffen präsentierte sich Heinz Holliger 1998 als «composer-in-residence» bei den IMF Luzern. 2002 wurde seine Oper Schneewittchen in Zürich uraufgeführt, und dort kamen im Frühjahr 2018 auch seine Lenau-Szenen Lunea heraus. Holliger wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt, darunter der Sonning-Musikpreis (1987), der Frankfurter Musikpreis (1988), der Siemens-Musikpreis (1991), der Premio Abbiati der Biennale di Venezia (1995), der Zürcher Festspielpreis (2007) und zuletzt der Robert-Schumann-Preis (2017). Seit 2016 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 31. August 1961 als Oboist mit Veress’ Passacaglia concertante.

    Juli 2018

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    Das «Thomas-Kessler-Paket» 
    20% Rabatt ab drei verschiedenen Konzerten mit «composer-in-residence» Thomas Kessler