Rezital 1

Gabriela Montero

Schumann | Schostakowitsch | Corea | Montero

Mo, 20.11.19.30 UhrNr. 17503

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 150 120 80 50 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

18.11.-26.11. 2017

 

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    20.

    Nov

    Montag
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Rezital 1

    Gabriela Montero

    Robert Schumann (1810–1856)
    Kinderszenen op. 15
    Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
    Klaviersonate Nr. 2 h-Moll op. 61
    Chick Corea (*1941)
    Ausgewählte Children’s Songs
    Gabriela Montero (*1970)
    Improvisationen auf Themen, die das Publikum vorgibt

    Die Venezolanerin Gabriela Montero beherrscht eine Kunst, die einstmals selbstverständlich war für klassische Virtuosen von Beethoven bis Liszt, heute aber eher eine Domäne des Jazz geworden ist: Sie ist eine glänzende Improvisatorin. Weshalb sie ihre Rezitale stets mit freien Fantasien über Themen beschliesst, die ihr das Publikum vorsingt. Sie können sich also jetzt schon überlegen, womit Sie die Pianistin herausfordern möchten: mit Motiven von Mozart oder Beethoven? Oder lieber mit Schweizer Volksliedern? Gabriela Montero liebt die Interaktion mit ihren Konzertbesuchern, weil auf diese Weise die imaginäre Mauer zwischen Podium und Auditorium eingerissen wird und eine lockere Atmosphäre entsteht. Aber auch wenn sie Werke des klassischen Repertoires interpretiert, geht es ihr um Spontaneität und Leidenschaft, um Emotionen und Enthusiasmus. Schostakowitschs Zweite Klaviersonate, Schumanns Kinderszenen und die Children’s Songs des Jazz-Pianisten und Improvisators Chick Corea wird sie deshalb mit Fabulierlust und frischem Schwung vortragen.

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    Gabriela Montero

    Die venezolanische Pianistin Gabrie-la Montero, die 1970 in Caracas geboren wurde, erhielt mit vier Jahren Klavierunterricht, trat als Fünfjährige bereits öffentlich auf und gab mit acht ihr Debut als Solistin in Haydns D-Dur-Klavierkonzert. Kurz danach wurde ihr ein Staatsstipendium verliehen, dass ihr die Fortsetzung der Ausbildung in den Vereinigten Staaten und später bei Hamish Milne an der Londoner Royal Academy of Music ermöglichte. Gabriela Montero hat mit führenden amerikanischen Orchestern wie dem Chicago, dem San Francisco und dem Houston Symphony oder dem New York und dem Los Angeles Philharmonic sowie dem Cleveland Orchestra konzertiert; in Europa war sie mit dem Leipziger Gewandhausorchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra sowie dem Rotterdam und dem Royal Liverpool Philharmonic zu erleben. Rezitale führten sie ins Londoner Southbank Centre, in die Pariser Salle Pleyel und die Berliner Philharmonie, ins Wiener Konzerthaus, in die New Yorker Avery Fisher Hall, ins Kennedy Center nach Washington und in die Orchard Hall nach Tokio. Gabriela Monteros Markenzeichen sind ihre Improvisationen, bei denen sie spontan über Themen, die das Publikum vorgibt, fantasiert. Aber auch als Komponistin ist sie hervorgetreten: mit der Tondichtung ExPatria für Klavier und Orchester, die sie 2011 mit der Academy of St Martin in the Fields uraufgeführt hat. Für ihre CDs wurde Gabriela Montero u. a. mit dem «Choc de l’année» von Le Monde de la Musique, zweimal mit dem «Echo Klassik» und zuletzt, im Herbst 2015, mit dem «Latin Grammy» ausgezeichnet. 2012 erhielt sie überdies den «Rockefeller Award». Gabriela Montero wirkte 2009 beim Musikprogramm zur Inauguration von Präsident Obama mit und trat 2013 beim World Economic Forum in Davos auf. Als «Honorary Consul» engagiert sie sich für Amnesty International.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 21. November 2013 mit Werken von Brahms, Schumann und eigenen Improvisationen.

    August 2016

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