Sinfoniekonzert 2

Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly

Tschaikowsky | Schostakowitsch | Strawinsky

Mi, 21.03.19.30 UhrNo. 18105

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 240 200 150 100 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

17.03.-25.03. 2018

 

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    21.

    Mär

    Mittwoch
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 2

    Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly

    Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
    Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 17 Kleinrussische
    Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
    Drei Stücke aus der Oper Lady Macbeth von Mzensk op. 29
    Igor Strawinsky (1882–1971)
    Petruschka. Ballett in vier Bildern (Fassung von 1947)

    Russische Ostern mit Riccardo Chailly. Bei seinem Auftritt mit der Filarmonica della Scala präsentiert uns der italienische Maestro allerlei russische Volksweisen, wie sie Pjotr Iljitsch Tschaikowsky in seiner Zweiten, der Kleinrussischen Sinfonie, zitiert: Drunten bei der Mutter Wolga etwa oder Spinn, meine Spinnerin oder auch Der Kranich. Mit einer Suite aus Schostakowitschs Lady Macbeth erinnert er an das vielleicht tragischste Stück russischer Musikgeschichte: 1936 diente diese Oper Stalin zum Anlass, Schostakowitsch an den Pranger zu stellen, weil er das Publikum «mit Lärm und Kakophonie, Gepolter und Gekreische» beleidigt habe. Zum munteren Kehraus aber reisen Chailly und seine Scala-Musiker auf einen Jahrmarkt nach St. Petersburg, wo sie den amourösen Umtrieben des russischen Kasperls Petruschka nachspüren – Igor Strawinsky hat sie in einer epochalen Ballettmusik verewigt. Ob Tschaikowskys betörendes Melos, Schostakowitschs avancierte Klänge oder Strawinskys witzige Collage: Bei Chailly ist die russische Musik in den besten Händen.

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    Filarmonica della Scala

    Die Filarmonica della Scala wurde 1982 von Claudio Abbado und Musikern des Orchestra del Teatro alla Scala mit dem Ziel gegründet, das sinfonische Repertoire zu erarbeiten. In den ersten Jahren ihrer Geschichte bestand eine enge Verbindung zu Carlo Maria Giulini, der mehr als 90 Konzerte leitete. Von 1987 bis 2005 amtierte Riccardo Muti als Chefdirigent, seit 2015 hat Riccardo Chailly die Leitungsposition inne. Die Filarmonica della Scala hat mit den bekanntesten Dirigenten zusammengearbeitet, anfangs mit Maestri wie Leonard Bernstein, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Zubin Mehta und Georges Prêtre, zuletzt mit Daniel Barenboim, Daniel Harding, Daniele Gatti und Valery Gergiev. Neben den Klassikern der Sinfonik spielt das Orchester auch zeitgenössische Musik und gibt jede Saison neue Werke in Auftrag, so etwa bei Giorgio Battistelli, Pascal Dusapin, Peter Eötvös, Salvatore Sciarrino und Fabio Vacchi. Konzertreisen führten die Musikerinnen und Musiker durch die USA, nach Asien und in die grossen europäischen Musikmetropolen; 2016 standen mit Riccardo Chailly sowie den Solisten Martha Argerich und Daniil Trifonov Auftritte u. a. bei den Salzburger Festspielen, in Wien, Paris, Hamburg und Baden-Baden auf dem Programm. Seit 2013 veranstaltet die Filarmonica della Scala jährlich ein «Concerto per Milano» auf dem Domplatz, vor mehr als 40.000 Zuhörern. Mit ihrem Education-Projekt «Sound, Music!» richtet sie sich speziell an Grundschüler. Ausserdem finden regelmässig öffentliche Proben und Benefizkonzerte für karitative Zwecke statt. Zahlreiche CDs und DVDs dokumentieren die Arbeit des Orchesters, darunter das Album Viva Verdi mit Chailly und Mahlers Neunte Sinfonie mit Daniel Barenboim. Sponsor der Filarmonica della Scala ist Allianz. Alle ihre Aktivitäten werden von UniCredit als Hauptsponsor gefördert.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 5. September 1997 mit Werken von Pergolesi, Busoni und Respighi unter der Leitung von Riccardo Muti.

    April 2017

    Weitere Termine

    Riccardo Chailly

    Seit dem Sommer 2016 amtiert Riccardo Chailly als Chefdirigent des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. 1953 in Mailand geboren, studierte er an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana und begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado an der Mailänder Scala. 1980 wurde Chailly zum Chefdirigenten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin berufen, 1988 wechselte er in derselben Position zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem er sechzehn Jahre lang vorstand. Von 2005 bis Sommer 2016 war Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister in Leipzig tätig, seit Januar 2015 trägt er als Musikdirektor die Verantwortung an der Mailänder Scala. Chailly dirigiert regelmässig führende europäische Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orchestre de Paris. In den USA hat er mit dem New York Philharmonic, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Als Operndirigent war er – neben seinen Auftritten an der Scala – auch an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper sowie an der Chicago Lyric Opera und der San Francisco Opera zu Gast. Riccardo Chailly wurde für seine mehr als 150 CDs mit vielen Preisen geehrt, darunter gleich zweimal, 2012 und 2015, der «Echo Klassik»; seine Aufnahme der Brahms-Sinfonien wurde 2014 als «Einspielung des Jahres» mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet. Riccardo Chailly ist «Grand’Ufficiale della Repubblica Italiana», «Cavaliere di Gran Croce» und «Ritter vom Orden des Niederländischen Löwen». 1996 ernannte ihn die Royal Academy of Music in London zum Ehrenmitglied, seit 2011 ist er in Frankreich «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1988 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Werken von Wagenaar, Mozart und Tschaikowsky.

    April 2017

    Weitere Termine

    Konzerteinführung mit Susanne Stähr | 18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium
     

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