Sinfoniekonzert 13

Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly | Leonidas Kavakos

Brahms | Respighi

Do, 24.08.19.30 UhrNr. 17320

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 290 240 190 130 70 40


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    24.

    Aug

    Donnerstag
    19.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 13

    Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly | Leonidas Kavakos

    Johannes Brahms (1833–1897)
    Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77
    Ottorino Respighi (1879–1936)
    Fontane di Roma
    Pini di Roma

    Seit 2015 ist Riccardo Chailly Musikdirektor am berühmten Teatro alla Scala in seiner Geburtsstadt Mailand – und auch in dieser Funktion ein Nachfolger seines Mentors Claudio Abbado. Mit der Filarmonica della Scala kommt Chailly nun erstmals nach Luzern und bringt dabei Musik aus seiner Heimat mit: nicht jedoch aus der lombardischen Metropole, sondern aus der Hauptstadt Rom, der Ottorino Respighi mit einem Orchestertriptychon ein klangsinnliches Portrait gewidmet hat. In Fontane di Roma zeichnet er die herrlichen Brunnen und Fontänen der Ewigen Stadt musikalisch nach, in Pini di Roma präsentiert er Momentaufnahmen der Villa Borghese, der Katakomben, des Janikulus und der Via Appia. Sogar die Nachtigall feiert in diesen Impressionen des nächtlichen Roms einen prominenten Auftritt. Solist des Abends aber ist ein Grieche, der phänomenale Geiger Leonidas Kavakos, der mit dem teuflisch schweren Brahms-Konzert nicht nur seine Virtuosität und seine herrlichen Kantilenen vorführen kann, sondern im Finale auch sein Temperament unter Beweis stellen muss: Brahms all’ungarese.

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    Filarmonica della Scala

    Die Filarmonica della Scala wurde 1982 von Claudio Abbado und Musikern des Orchestra del Teatro alla Scala mit dem Ziel gegründet, das sinfonische Repertoire zu erarbeiten. In den ersten Jahren ihrer Geschichte bestand eine enge Verbindung zu Carlo Maria Giulini, der mehr als 90 Konzerte leitete. Von 1987 bis 2005 amtierte Riccardo Muti als Chefdirigent, seit 2015 hat Riccardo Chailly die Leitungsposition inne. Die Filarmonica della Scala hat mit den bekanntesten Dirigenten zusammengearbeitet, anfangs mit Maestri wie Leonard Bernstein, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Zubin Mehta und Georges Prêtre, zuletzt mit Daniel Barenboim, Daniel Harding, Daniele Gatti und Valery Gergiev. Neben den Klassikern der Sinfonik spielt das Orchester auch zeitgenössische Musik und gibt jede Saison neue Werke in Auftrag, so etwa bei Giorgio Battistelli, Pascal Dusapin, Peter Eötvös, Salvatore Sciarrino und Fabio Vacchi. Konzertreisen führten die Musikerinnen und Musiker durch die USA, nach Asien und in die grossen europäischen Musikmetropolen; 2016 standen mit Riccardo Chailly sowie den Solisten Martha Argerich und Daniil Trifonov Auftritte u. a. bei den Salzburger Festspielen, in Wien, Paris, Hamburg und Baden-Baden auf dem Programm. Seit 2013 veranstaltet die Filarmonica della Scala jährlich ein «Concerto per Milano» auf dem Domplatz, vor mehr als 40.000 Zuhörern. Mit ihrem Education-Projekt «Sound, Music!» richtet sie sich speziell an Grundschüler. Ausserdem finden regelmässig öffentliche Proben und Benefizkonzerte für karitative Zwecke statt. Zahlreiche CDs und DVDs dokumentieren die Arbeit des Orchesters, darunter das Album Viva Verdi mit Chailly und Mahlers Neunte Sinfonie mit Daniel Barenboim. Sponsor der Filarmonica della Scala ist Allianz. Alle ihre Aktivitäten werden von UniCredit als Hauptsponsor gefördert.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 5. September 1997 mit Werken von Pergolesi, Busoni und Respighi unter der Leitung von Riccardo Muti.

    April 2017

    Riccardo Chailly

    Seit dem Sommer 2016 amtiert Riccardo Chailly als Chefdirigent des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. 1953 in Mailand geboren, studierte er an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana und begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado an der Mailänder Scala. 1980 wurde Chailly zum Chefdirigenten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin berufen, 1988 wechselte er in derselben Position zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem er sechzehn Jahre lang vorstand. Von 2005 bis Sommer 2016 war Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister in Leipzig tätig, seit Januar 2015 trägt er als Musikdirektor die Verantwortung an der Mailänder Scala. Chailly dirigiert regelmässig führende europäische Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orchestre de Paris. In den USA hat er mit dem New York Philharmonic, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Als Operndirigent war er – neben seinen Auftritten an der Scala – auch an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper sowie an der Chicago Lyric Opera und der San Francisco Opera zu Gast. Riccardo Chailly wurde für seine mehr als 150 CDs mit vielen Preisen geehrt, darunter gleich zweimal, 2012 und 2015, der «Echo Klassik»; seine Aufnahme der Brahms-Sinfonien wurde 2014 als «Einspielung des Jahres» mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet. Riccardo Chailly ist «Grand’Ufficiale della Repubblica Italiana», «Cavaliere di Gran Croce» und «Ritter vom Orden des Niederländischen Löwen». 1996 ernannte ihn die Royal Academy of Music in London zum Ehrenmitglied, seit 2011 ist er in Frankreich «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1988 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Werken von Wagenaar, Mozart und Tschaikowsky.

    April 2017

    Weitere Termine

    Leonidas Kavakos

    Leonidas Kavakos, 1967 in Athen geboren, begann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel. Sein Studium absolvierte er bei Stelios Kafantaris am Konservatorium seiner Heimatstadt und bei Josef Gingold an der Universität von Indiana. 1985 ging Kavakos als Sieger aus dem Sibelius-Wettbewerb in Helsinki hervor, 1988 gewann er die «Naumburg Violin Competition» in New York und den «Premio Paganini» in Genua. Seitdem tritt er als Solist mit vielen renommierten Orchestern auf, etwa mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Dresdner Staatskapelle, dem Philadelphia Orchestra und der Filarmonica della Scala, dem Chicago Symphony und dem Los Angeles Philharmonic. Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Mariss Jansons und Sir Simon Rattle waren dabei seine Partner am Pult. Zunehmend widmet sich Leonidas Kavakos auch selbst dem Dirigieren. Von 2007 bis 2009 war er Artistic Director der Camerata Salzburg, die er seit 2002 schon als Principal Guest Artist bei zahlreichen Konzerten geleitet hatte. Ausserdem dirigierte Kavakos das London, das Boston und das Houston Symphony Orchestra, das Budapest Festival Orchestra, das Rotterdam Philharmonic, die Wiener Symphoniker sowie das DSO Berlin. Als Kammermusiker spielt er u. a. mit Emanuel Ax, Renaud und Gautier Capuçon, Hélène Grimaud, Yuja Wang und Elisabeth Leonskaja zusammen. 2016/17 prägte Leonidas Kavakos als «artist-in-residence» die Saison des New York Philharmonic. Sein Zyklus aller Beethoven-Sonaten mit Enrico Pace wurde 2013 mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet. 2014 erhielt er den «Gramophone Artist of the Year Award». Zuletzt veröffentlichte er 2016 das Album Virtuoso. Im Januar 2017 wurde ihm der Léonie-Sonning-Musikpreis verliehen. Leonidas Kavakos spielt die Stradivari «Abergavenny» aus dem Jahr 1724.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 29. August 1999 bei einem Beethoven-Schnittke-Konzert mit Kim Kashkashian und Natalia Gutman.

    April 2017

    Weitere Termine
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