Sinfoniekonzert 1

Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly | Denis Matsuev

Tschaikowsky | Mussorgsky | Ravel

Do, 11.04.19.30 UhrNr. 19106

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 240 200 150 100 60 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

06.04.-14.04. 2019

 

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    Sinfoniekonzert 1

    Filarmonica della Scala | Riccardo Chailly | Denis Matsuev

    Denis Matsuev  Klavier
    Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
    Modest Mussorgsky (1839–1881) / Maurice Ravel (1875–1937)
    Bilder einer Ausstellung

    «Ich schaue zu Mussorgsky auf, denn ich halte ihn für den grössten russischen Komponisten», bekannte Dmitri Schostakowitsch. Aber gerade das russischste der russischen Werke dieses Grössten, seine Bilder einer Ausstellung, spielt auch in Frankreich und Italien, in den Tuilerien, in Limoges, in den römischen Katakomben – und wird in Maurice Ravels Pariser Orchesterfassung von den Philharmonikern der legendären Mailänder Scala zelebriert. Maestro Chailly verwöhnt sein internationales Publikum, wenn er die Bilder mit gleich noch einem der «Greatest Hits» aus Russland kombiniert: Tschaikowskys b-Moll-Konzert. Kann es denn nur einen «grössten russischen Komponisten» geben? Die Uraufführung des berühmtesten aller Klavierkonzerte fand übrigens fern der Heimat statt, 1875 in Boston. Der Pianist besass Hände, «elastisch wie Gummi, ausdauernd wie Stahl, leicht wie Flaumfedern und, wenn es nötig ist, massiv wie Granit», schwärmte Tschaikowsky über den Solisten der Premiere, über Hans von Bülow. Das aber liesse sich ohne Abstriche auch von Denis Matsuev sagen, dem grandiosen russischen Virtuosen und Tschaikowsky-Preisträger.

    Aktion «Luege | Lose | Erläbe – gemeinsam ins Konzert»
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Erwachsene zwei gleichwertige Freikarten für ihre jugendliche Begleitung dazu. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Filarmonica della Scala

    Die Filarmonica della Scala wurde 1982 von Claudio Abbado und Musikern des Orchestra del Teatro alla Scala mit dem Ziel gegründet, das sinfonische Repertoire zu erarbeiten. In den ersten Jahren ihrer Geschichte bestand eine enge Verbindung zu Carlo Maria Giulini, der mehr als 90 Konzerte leitete. Von 1987 bis 2005 amtierte Riccardo Muti als Chefdirigent, seit 2015 hat Riccardo Chailly die Leitungsposition inne. Die Filarmonica della Scala hat mit den bekanntesten Dirigenten zusammengearbeitet, anfangs mit Maestri wie Leonard Bernstein, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Zubin Mehta und Georges Prêtre, zuletzt mit Daniel Barenboim, Daniel Harding, Daniele Gatti und Valery Gergiev. Neben den Klassikern der Sinfonik spielt das Orchester auch zeitgenössische Musik und gibt jede Saison neue Werke in Auftrag, so etwa bei Giorgio Battistelli, Pascal Dusapin, Peter Eötvös, Salvatore Sciarrino und Fabio Vacchi. Konzertreisen führten die Musikerinnen und Musiker durch die USA, nach Asien und in die grossen europäischen Musikmetropolen; in der Saison 2017/18 gastiert das Orchester mit Chailly in London, Edinburgh, Berlin, Freiburg, Wien, Budapest, Paris und Luxemburg sowie mit Daniel Harding in Istanbul. Seit 2013 veranstaltet die Filarmonica della Scala jährlich ein «Concerto per Milano» auf dem Domplatz, vor mehr als 40.000 Zuhörern. Mit ihrem Education-Projekt «Sound, Music!» richtet sie sich speziell an Grundschüler. Ausserdem finden regelmässig öffentliche Proben und Benefizkonzerte für karitative Zwecke statt. Zahlreiche CDs und DVDs dokumentieren die Arbeit des Orchesters, darunter die Alben Viva Verdi und Overtures, Preludes & Intermezzi mit Chailly. Die Konzertsaison 2017/18 der Filarmonica della Scala wird von Allianz unterstützt. Alle ihre Aktivitäten werden von UniCredit als Haupt-
    sponsor gefördert.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 5. September 1997 mit Werken von Pergolesi, Busoni und Respighi unter der Leitung von Riccardo Muti.

    Februar 2018

    Weitere Termine

    Riccardo Chailly

    Seit dem Sommer 2016 amtiert Riccardo Chailly als Chefdirigent des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. 1953 in Mailand geboren, studierte er an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana und begann seine Laufbahn als Assistent von Claudio Abbado an der Mailänder Scala. 1980 wurde Chailly zum Chefdirigenten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin berufen, 1988 wechselte er in derselben Position zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem er sechzehn Jahre lang vorstand. Von 2005 bis Sommer 2016 war Riccardo Chailly als Gewandhauskapellmeister in Leipzig tätig, seit Januar 2015 trägt er als Musikdirektor die Verantwortung an der Mailänder Scala. Chailly dirigiert regelmässig führende europäische Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orchestre de Paris. In den USA hat er mit dem New York Philharmonic, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammengearbeitet. Als Operndirigent war er – neben seinen Auftritten an der Scala – auch an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper sowie an der Chicago Lyric Opera und der San Francisco Opera zu Gast. Riccardo Chailly wurde für seine mehr als 150 CDs mit vielen Preisen geehrt, darunter der «Gramophone Award» für seine Brahms-Sinfonien als «Einspielung des Jahres». Anfang 2018 veröffentlichte er Frühwerke von Strawinsky mit dem LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA. Riccardo Chailly ist «Grand’Ufficiale della Repubblica Italiana», «Cavaliere di Gran Croce» und «Ritter vom Orden des Niederländischen Löwen». 1996 ernannte ihn die Royal Academy of Music in London zum Ehrenmitglied, seit 2011 ist er in Frankreich «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1988 mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und Werken von Wagner, Mozart und Tschaikowsky.

    Juli 2018

    Weitere Termine

    Denis Matsuev

    Der russische Pianist Denis Matsuev wurde 1975 als Kind einer Musikerfamilie im sibirischen Irkutsk geboren. Sein Vater übernahm die erste Ausbildung, bis der 15-jährige Denis das Klavierstudium in Moskau bei Alexej Nasedkin und Sergej Dorensky fortsetzte. 1998 gewann Matsuev den Tschaikowsky-Wettbewerb und wurde danach zu Auftritten in aller Welt eingeladen. So gastierte er seither beim Ravinia Festival und in der Hollywood Bowl, bei den BBC Proms und beim Edinburgh Festival, beim Maggio Musicale in Florenz und beim Klavierfestival von La Roque d’Anthéron. Er trat mit den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Leipziger Gewandhausorchester sowie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf und musizierte mit den grossen Londoner und den bedeutendsten amerikanischen Orchestern. Dabei hat Denis Matsuev mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Mariss Jansons, Paavo Järvi, Zubin Mehta, Sir Antonio Pappano und Yuri Temirkanov zusammengearbeitet. Besonders gerühmt wird Matsuev für seine Rachmaninow-Interpretationen: Auf Einladung der Rachmaninow-Stiftung spielte er Werke des Komponisten auf dessen eigenem Konzertflügel in der Villa «Senar» bei Luzern ein. Als Künstlerischer Direktor leitet er das Annecy Classic Festival in Frankreich, die «Stars on Baikal», die Reihe «Crescendo» und die «Astana Piano Passion»; als Präsident der Stiftung «New
    Names» fördert er den musikalischen Nachwuchs in seinem Heimatland. In der Saison 2017/18 ist Matsuev der Sächsischen Staatskapelle Dresden als «Capell-Virtuos» verbunden; ausserdem tritt er mit den Wiener und den Münchner Philharmonikern, dem Mariinsky Orchestra, den St. Petersburger Philharmonikern und der Filarmonica della Scala auf. Denis Matsuev ist Botschafter des FIFA World Cup 2018 in Russland, zu dessen Eröffnung er ein Konzert auf dem Roten Platz in Moskau gestaltet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 12. September 2013 mit Rachmaninows Drittem Klavier-
    konzert und den St. Petersburger Philharmonikern unter Yuri Temirkanov.

    Februar 2018

    Weitere Termine

    18.30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium

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