Nachmittagskonzert

Festival Strings Lucerne | Gergana Gergova

Bartók | Kats-Chernin | Ravel u.a.

So, 28.08.14.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Karten ab dem 16. August ausschliesslich im Stadthaus Luzern (Hirschengraben 17) erhältlich

Sommer-Festival

12.08.-11.09. 2016

 

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    Nachmittagskonzert

    Festival Strings Lucerne | Gergana Gergova

    Gergana Gergova  Violine und Musikalische Leitung
    Gabriela Kaegi  Moderation
    Maurice Ravel (1875–1937)
    Tzigane. Fassung für Violine, Streicher und Harfe von David Walter
    Béla Bartók (1881–1945)
    Rumänische Volkstänze Sz 56
    Elena Kats-Chernin (*1957)
    Zoom and Zip für Streichorchester
    Othmar Schoeck (1886–1957)
    Sommernacht op. 58 für Streichorchester
    Astor Piazzolla (1921–1992)
    Verano Porteño aus Las Cuatro Estaciones porteñas

    Ein folkloristisch inspiriertes Programm haben sich die bulgarische Geigerin Gergana Gergova und die Festival Strings Lucerne für ihr Nachmittagskonzert ausgedacht: Béla Bartóks Rumänische Volkstänze sorgen gleich für den zündenden Auftakt. Die Russin Elena Kats-Chernin lässt dann mit Zoom and Zip slawische Melodien erklingen, die sie einst als Kind in ihrer Heimat gehört hat. Othmar Schoeck setzt die Schönheiten der Schweizer Natur mit seinem Pastoralidyll Sommernacht in Klänge, zu dem ihn das gleichnamige Gedicht von Gottfried Keller inspiriert hat. Und mit Astor Piazzolla reisen wir nach Argentinien, in das Mutterland des Tangos. Im Mittelpunkt aber steht Maurice Ravels rassige Tzigane, das hochvirtuose Portrait einer Zigeunerin, mit dem Gergana Gergova einer der ganz grossen Geigerinnen der Musikgeschichte Tribut zollt: der Ungarin Jelly d’Arányi, die nicht nur Ravel zu diesem Poem inspirierte, sondern auch Bartók zu seinen Violinsonaten.

    Festival Strings Lucerne

    Die Festival Strings Lucerne, die 1956 von Rudolf Baumgartner und Wolfgang Schneiderhan gegründet wurden, sind LUCERNE FESTIVAL mit alljährlichen Auftritten verbunden. Die Stammbesetzung um den Konzertmeister und Künstlerischen Leiter Daniel Dodds besteht aus siebzehn Streichersolisten und einem Cembalisten, kann aber bis zu einem 60-köp-
    figen Orchester erweitert werden, das auch sinfonisches Repertoire zur Aufführung bringt. Ihre besondere Klangkultur verdanken die «Strings» zum einen den Meisterinstrumenten aus den legendären Cremoneser Werkstätten Stradivari, Guarneri und Amati, die sich im Besitz des Ensembles befinden, zum anderen ihrer grossen Aufführungstradition. Denn von Anbeginn prägte die Zusammenarbeit mit prominenten Solisten das Profil des Ensembles. Yehudi Menuhin, David Oistrach, Pablo Casals, Wilhelm Kempff und Clara Haskil waren in seinen Konzerten zu hören, und auch heutige Stars wie Anne-Sophie Mutter, Mischa Maisky, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Rudolf Buchbinder, Martin Grubinger sowie Renaud und Gautier Capuçon zählen zu den musikalischen Partnern. Im Sommer 2017 traten die «Strings» als erstes Schweizer Orchester in der neuen Hamburger Elbphilharmonie auf und gastierten beim Würzburger Mozartfest, beim Grafenegg Festival, im Amsterdamer Concertgebouw und im Kopenhagener Tivoli. In der Saison 2017/18 steht neben Auftritten in München, Stuttgart, Valencia und Alicante auch eine grosse Asien-Reise auf dem Programm, die das Ensemble nach Peking, Shanghai, Suzhou, Taipeh und Seoul führen wird. Sein Repertoire erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik; so gibt es im kommenden Sommer etwa ein gemeinsames Projekt mit dem Komponisten Brett Dean. Regelmässig veröffentlicht das Ensemble CD-Einspielungen; zuletzt erschien eine Aufnahme dreier Mozart-Violinkonzerte mit Arabella Steinbacher.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1956 mit Werken von Corelli, Purcell, Bach und Pergolesi.

    November 2017

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    Gergana Gergova

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