Nachmittagskonzert

Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds | Leia Zhu

Bartók | Mozart | Paganini | Gade

So, 02.09. | 14.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Karten ab dem 20. August im Stadthaus Luzern (Hirschengraben 17) erhältlich (CHF 10.00)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Nachmittagskonzert

    Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds | Leia Zhu

    Daniel Dodds  Violine, Musikalische Leitung und Moderation
    Leia Zhu  Violine
    Béla Bartók (1881–1945)
    Petite Suite
    ​Acht Stücke aus den 44 Duos und der Petite Suite,
    bearbeitet für Streichorchester von Jay Schwartz (2016)
    Uraufführung
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Adagio für Violine und Orchester E-Dur KV 261
    Niccolò Paganini (1782–1840)
    La Campanella aus dem Violinkonzert Nr. 2 h-Moll op. 7 (Bearbeitung von Valentin Stadler)
    Niels Wilhelm Gade (1817–1890)
    Noveletten F-Dur op. 53

    Von allen «Wunderkindern», die beim Sommer-Festival 2018 auftreten, ist sie das jüngste: Wenn Leia Zhu, Britin mit chinesischen Wurzeln, mit den Festival Strings Lucerne Mozarts E-Dur-Adagio und Paganinis La Campanella aufführt, wird sie elf Jahre alt sein. Und doch kann sie schon auf eine lange Karriere zurückblicken, denn mit dem Geigenspiel begann Leia als Dreijährige, um bereits im Folgejahr ein erstes öffentliches Konzert zu geben. Preise über Preise hat sie mittlerweile abgeräumt und war bei vielen renommierten Veranstaltern zu Gast, etwa bei den Salzburger Festspielen, beim Würzburger Mozartfest, beim Musical Olympus in St. Petersburg, in der Berliner Philharmonie und in den grossen Londoner Konzertsälen. Ungarisch-temperamentvoll beginnt das Nachmittagskonzert mit Béla Bartóks Petite Suite, die sechs Tänze aus der Balkanregion aufgreift. Am Ende aber steht eine Reise nach Dänemark, mit Gades Novelletten op. 53: poetische Musik eines Romantikers, der – so Robert Schumann – den «nordischen Charakter» mit der «Weihe der Meisterschaft» zu verbinden verstand.

    Festival Strings Lucerne

    Die Festival Strings Lucerne, die 1956 von Rudolf Baumgartner und Wolfgang Schneiderhan gegründet wurden, sind LUCERNE FESTIVAL mit alljährlichen Auftritten verbunden. Die Stammbesetzung um den Konzertmeister und Künstlerischen Leiter Daniel Dodds besteht aus siebzehn Streichersolisten und einem Cembalisten, kann aber bis zu einem 60-köpfigen Orchester erweitert werden, das auch sinfonisches Repertoire zur Aufführung bringt. Ihre besondere Klangkultur verdanken die «Strings» zum einen den Meisterinstrumenten aus den legendären Cremoneser Werkstätten Stradivari, Guarneri und Amati, die sich im Besitz des Ensembles befinden, zum anderen ihrer grossen Aufführungstradition. Denn von Anbeginn prägte die Zusammenarbeit mit prominenten Solisten das Profil des Ensembles. Yehudi Menuhin, David Oistrach, Pablo Casals, Wilhelm Kempff und Clara Haskil waren in seinen Konzerten zu hören, und auch heutige Stars wie Anne-Sophie Mutter, Mischa Maisky, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Rudolf Buchbinder, Martin Grubinger, Vilde Frang sowie Re-naud und Gautier Capuçon zählen zu den musikalischen Partnern. Neben ihrer eigenen Luzerner Konzertreihe konzertieren die Festival Strings Lucerne auch regelmässig im Ausland: In der Saison 2019/20 stehen neben drei Deutschland-Tourneen Gastspiele in Italien, Slowenien und England sowie, gemeinsam mit der Geigerin Midori, eine Reise nach Hongkong, Singapur, China und Korea auf dem Programm. Das Repertoire der «Strings» erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik; mehr als hundert Werke, darunter Kompositionen von Jean Françaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů, Iannis Xenakis und Krzysztof Penderecki, haben sie bis heute uraufgeführt. Regelmässig veröffentlicht das Ensemble CD-Einspielungen; zuletzt erschien eine Aufnahme dreier Mozart-Violinkonzerte mit Arabella Steinbacher.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1956 mit Werken von Corelli, Purcell, Bach und Pergolesi.

    Oktober 2019

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    Daniel Dodds

    Der Geiger Daniel Dodds, geboren 1971 als Sohn australisch-chinesischer Eltern in Adelaide, verliess als Siebzehnjähriger seine australische Heimat, um sein Violinstudium bei Gunars Larsens an der Musikhochschule in Luzern fortzusetzen. Nachdem er seine Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, erhielt er weitere Impulse durch Meisterkurse bei Rudolf Baumgartner, Franco Gulli, Nathan Milstein und Thomas Zehetmair. Im Jahr 2000 wurde Daniel Dodds als Erster Konzertmeister zu den Festival Strings Lucerne engagiert, seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter des Ensembles, mit dem er auf der ganzen Welt auftritt. Darüber hinaus ist er auch als freischaffender Solist tätig und trat zuletzt u. a. beim Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy, beim Australian World Orchestra unter Zubin Mehta, beim Sinfonie Orchester Berlin und beim Sofia Philharmonic Orchestra auf. 2008 wurde Daniel Dodds von Claudio Abbado ins LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA berufen, dem er seither Sommer für Sommer angehört. In diesem Rahmen präsentierte er sich auch als Kammermusiker. Ausserdem arbeitet er als Gast-Konzertmeister mit dem Mahler Chamber Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Sydney Symphony Orchestra zusammen. Im Bereich der Kammermusik zählen Dimitri und Vovka Ashkenazy, Kolja Blacher, Wolfram Christ, James Galway, Jens Peter Maintz, Herbert Schuch und Martin Stadtfeld zu seinen Partnern. Sein Repertoire reicht von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten und umfasst auch Crossover-Projekte mit Jazz, Tango und fernöstlicher Musik. 2012 erschien seine Solo-CD Time Transcending mit Werken von Bach bis Berio. Daniel Dodds, der als Dozent für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik – Luzern lehrt, spielt die Stradivari «ex Hämmerle – ex Baumgartner» aus dem Jahr 1717.

    Seit dem Jahr 2000 ist Daniel Dodds mit den Festival Strings Lucerne alljährlicher Gast bei LUCERNE FESTIVAL.

    November 2017

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    Leia Zhu

    Geboren 2006 in Newcastle upon Tyne, ist die Geigerin Leia Zhu das jüngste aller «Wunderkinder», die im Sommer 2018 bei LUCERNE FESTIVAL auftreten. Neben dem regulären Schulbesuch studiert sie im «Junior Guildhall»-Programm der Londoner Guildhall School of Music. Darüber hinaus nimmt sie Privatunterricht bei Itzhak Rashkovsky und besucht seit 2013 Zakhar Brons Meisterkurse in Interlaken. Die Britin mit chinesischen Wurzeln ist bereits in zahlreichen europäischen Ländern aufgetreten und konzertierte als Solistin mit Klangkörpern wie dem Belgischen und dem Russischen Nationalorchester, dem Moscow Philharmonic Orchestra, St. Petersburg State Capella, den Festival Strings Lucerne oder dem Zürcher Kammerorchester. Sie war bei den Salzburger Festspielen und beim Würzburger Mozartfest, beim Musical Olympus in St. Petersburg und beim Hexham Abbey Festival of Music and Arts zu Gast und ist im Moskauer Tschaikowsky-Saal, im Brüsseler BOZAR, im Opernhaus von Tel Aviv sowie in den grossen Londoner Konzertsälen aufgetreten. Zu den Höhepunkten der vergangenen Saison zählen ein Familienkonzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und ein gemeinsamer Auftritt mit Roby Lakatos im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag des Fernsehsender Rossija K. Leia Zhu spielt ein Instrument des venezianischen Geigenbauers Michele Deconet, das ihr von einem Privatsammler zur Verfügung gestellt wurde.

    Mai 2018

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