Nachmittagskonzert

Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds | Jonas Iten | Alexander Kionke

Mendelssohn | Schneider | Sibelius | Nielsen

So, 20.08.14.30 Uhr

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Karten ab dem 7. August ausschliesslich im Stadthaus Luzern (Hirschengraben 17) erhältlich

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    20.

    Aug

    Sonntag
    14.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Nachmittagskonzert

    Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds | Jonas Iten | Alexander Kionke

    Daniel Dodds  Violine und Musikalische Leitung
    Jonas Iten  Violoncello
    Alexander Kionke  Violoncello
    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
    Sinfonia Nr. 6 Es-Dur für Streichorchester MWV N 6
    Enjott Schneider (*1950)
    Dr. Jekyll & Mr. Hyde für zwei Violoncelli und Streichorchester
    Jean Sibelius (1865–1957)
    Impromptu für Streichorchester
    Carl Nielsen (1865–1931)
    Suite für Streichorchester op. 1

    Drei Komponisten auf der Suche nach der eigenen Klangsprache. Felix Mendelssohn schuf seine Sechste Streichersinfonie im Alter von nur zwölf Jahren, für die berühmten «Sonntagsmusiken» in seinem Berliner Elternhaus. Der Mittzwanziger Jean Sibelius liess sich bei seinem Impromptu für Streicher von Volksmelodien inspirieren, die er auf Wanderungen durch das urwüchsige Karelien gehört hatte. Und der Däne Carl Nielsen feierte mit seiner Suite für Streichorchester op. 1 den ersten Erfolg als schöpferischer Künstler. Enjott Schneider aber, einer der gefragtesten Filmkomponisten unserer Zeit, greift in seinem Konzert für zwei Violoncelli eine ganz spezielle Facette der Identität auf: die Schizophrenie, wie sie der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson in Gestalt von Dr. Jekyll und Mr. Hyde präsentiert hat. Der grundgütige Arzt und der sadistische Psychopath, die jeweils von einem der beiden Cellisten «dargestellt» werden, erweisen sich dabei als zwei Facetten ein und desselben Prinzips. Und wie liesse sich das besser spiegeln als mit Musik?

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    Festival Strings Lucerne

    Die Festival Strings Lucerne, die 1956 von Rudolf Baumgartner und Wolfgang Schneiderhan gegründet wurden, sind LUCERNE FESTIVAL mit alljährlichen Auftritten verbunden. Die Stammbesetzung um den Konzertmeister und Künstlerischen Leiter Daniel Dodds besteht aus siebzehn Streichersolisten und einem Cembalisten, kann aber bis zu einem 60-köp-
    figen Orchester erweitert werden, das auch sinfonisches Repertoire zur Aufführung bringt. Ihre besondere Klangkultur verdanken die «Strings» zum einen den Meisterinstrumenten aus den legendären Cremoneser Werkstätten Stradivari, Guarneri und Amati, die sich im Besitz des Ensembles befinden, zum anderen ihrer grossen Aufführungstradition. Denn von Anbeginn prägte die Zusammenarbeit mit prominenten Solisten das Profil des Ensembles. Yehudi Menuhin, David Oistrach, Pablo Casals, Wilhelm Kempff und Clara Haskil waren in seinen Konzerten zu hören, und auch heutige Stars wie Anne-Sophie Mutter, Mischa Maisky, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Rudolf Buchbinder, Martin Grubinger sowie Renaud und Gautier Capuçon zählen zu den musikalischen Partnern. Im Sommer 2017 traten die «Strings» als erstes Schweizer Orchester in der neuen Hamburger Elbphilharmonie auf und gastierten beim Würzburger Mozartfest, beim Grafenegg Festival, im Amsterdamer Concertgebouw und im Kopenhagener Tivoli. In der Saison 2017/18 steht neben Auftritten in München, Stuttgart, Valencia und Alicante auch eine grosse Asien-Reise auf dem Programm, die das Ensemble nach Peking, Shanghai, Suzhou, Taipeh und Seoul führen wird. Sein Repertoire erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik; so gibt es im kommenden Sommer etwa ein gemeinsames Projekt mit dem Komponisten Brett Dean. Regelmässig veröffentlicht das Ensemble CD-Einspielungen; zuletzt erschien eine Aufnahme dreier Mozart-Violinkonzerte mit Arabella Steinbacher.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1956 mit Werken von Corelli, Purcell, Bach und Pergolesi.

    November 2017

    Weitere Termine

    Daniel Dodds

    Der Geiger Daniel Dodds, geboren 1971 als Sohn australisch-chinesischer Eltern in Adelaide, verliess als Siebzehnjähriger seine australische Heimat, um sein Violinstudium bei Gunars Larsens an der Musikhochschule in Luzern fortzusetzen. Nachdem er seine Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, erhielt er weitere Impulse durch Meisterkurse bei Rudolf Baumgartner, Franco Gulli, Nathan Milstein und Thomas Zehetmair. Im Jahr 2000 wurde Daniel Dodds als Erster Konzertmeister zu den Festival Strings Lucerne engagiert, seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter des Ensembles, mit dem er auf der ganzen Welt auftritt. Darüber hinaus ist er auch als freischaffender Solist tätig und trat zuletzt u. a. beim Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy, beim Australian World Orchestra unter Zubin Mehta, beim Sinfonie Orchester Berlin und beim Sofia Philharmonic Orchestra auf. 2008 wurde Daniel Dodds von Claudio Abbado ins LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA berufen, dem er seither Sommer für Sommer angehört. In diesem Rahmen präsentierte er sich auch als Kammermusiker. Ausserdem arbeitet er als Gast-Konzertmeister mit dem Mahler Chamber Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Sydney Symphony Orchestra zusammen. Im Bereich der Kammermusik zählen Dimitri und Vovka Ashkenazy, Kolja Blacher, Wolfram Christ, James Galway, Jens Peter Maintz, Herbert Schuch und Martin Stadtfeld zu seinen Partnern. Sein Repertoire reicht von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten und umfasst auch Crossover-Projekte mit Jazz, Tango und fernöstlicher Musik. 2012 erschien seine Solo-CD Time Transcending mit Werken von Bach bis Berio. Daniel Dodds, der als Dozent für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik – Luzern lehrt, spielt die Stradivari «ex Hämmerle – ex Baumgartner» aus dem Jahr 1717.

    Seit dem Jahr 2000 ist Daniel Dodds mit den Festival Strings Lucerne alljährlicher Gast bei LUCERNE FESTIVAL.

    November 2017

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    Jonas Iten

    Alexander Kionke

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