Meisterkurs Dirigieren, Tag 3

Festival Strings Lucerne | Bernard Haitink

Mozart | Beethoven | Schumann | Debussy

So, 09.04.10.00 Uhr / 14.30 UhrNr. 17116

KKL Luzern, Luzerner Saal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

01.04.-09.04. 2017

 

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    Meisterkurs Dirigieren, Tag 3

    Festival Strings Lucerne | Bernard Haitink

    Studierende des Meisterkurses Dirigieren  
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Sinfonie D-Dur KV 504 Prager
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
    Robert Schumann (1810–1856)
    Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 Rheinische
    Claude Debussy (1862–1918)
    La Mer

    Manche Dirigenten verwenden einen Taktstock, andere nicht – warum eigentlich? Und welche Zeichengebung ist nötig, damit alle Orchestermusiker genau gleichzeitig einsetzen? Es können ganz grundlegende Fragen sein, auf die Bernard Haitinks österlicher Dirigier-Meisterkurs eine Antwort gibt. Zum bereits siebten Mal lässt der niederländische Maestro ausgewählte junge Orchesterleiter von seinem immensen Wissen und seiner grossen Erfahrung profitieren, indem er mit ihnen zentrale Werke des Orchesterrepertoires einstudiert. Auch das Publikum lernt viel bei diesem Live-Unterricht auf der Bühne: über die behandelten Partituren ebenso wie über die Tricks und Kniffe eines Dirigenten. Und sicherlich sind wieder völlig verschiedene Dirigententypen zu beobachten: die Klangbeschwörer, die mitreissenden Kommunikatoren und die gestrengen Sachwalter.

    Festival Strings Lucerne

    Die Festival Strings Lucerne, die 1956 von Rudolf Baumgartner und Wolfgang Schneiderhan gegründet wurden, sind LUCERNE FESTIVAL mit alljährlichen Auftritten verbunden. Die Stammbesetzung um den Konzertmeister und Künstlerischen Leiter Daniel Dodds besteht aus siebzehn Streichersolisten und einem Cembalisten, kann aber bis zu einem 60-köp-
    figen Orchester erweitert werden, das auch sinfonisches Repertoire zur Aufführung bringt. Ihre besondere Klangkultur verdanken die «Strings» zum einen den Meisterinstrumenten aus den legendären Cremoneser Werkstätten Stradivari, Guarneri und Amati, die sich im Besitz des Ensembles befinden, zum anderen ihrer grossen Aufführungstradition. Denn von Anbeginn prägte die Zusammenarbeit mit prominenten Solisten das Profil des Ensembles. Yehudi Menuhin, David Oistrach, Pablo Casals, Wilhelm Kempff und Clara Haskil waren in seinen Konzerten zu hören, und auch heutige Stars wie Anne-Sophie Mutter, Mischa Maisky, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Rudolf Buchbinder, Martin Grubinger sowie Renaud und Gautier Capuçon zählen zu den musikalischen Partnern. Im Sommer 2017 traten die «Strings» als erstes Schweizer Orchester in der neuen Hamburger Elbphilharmonie auf und gastierten beim Würzburger Mozartfest, beim Grafenegg Festival, im Amsterdamer Concertgebouw und im Kopenhagener Tivoli. In der Saison 2017/18 steht neben Auftritten in München, Stuttgart, Valencia und Alicante auch eine grosse Asien-Reise auf dem Programm, die das Ensemble nach Peking, Shanghai, Suzhou, Taipeh und Seoul führen wird. Sein Repertoire erstreckt sich vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik; so gibt es im kommenden Sommer etwa ein gemeinsames Projekt mit dem Komponisten Brett Dean. Regelmässig veröffentlicht das Ensemble CD-Einspielungen; zuletzt erschien eine Aufnahme dreier Mozart-Violinkonzerte mit Arabella Steinbacher.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 26. August 1956 mit Werken von Corelli, Purcell, Bach und Pergolesi.

    November 2017

    Weitere Termine

    Bernard Haitink

    Bernard Haitink wurde 1929 in Amsterdam geboren. 1954 stand der ausgebildete Geiger erstmals am Pult und leitete das niederländische Radio Filharmonisch Orkest. 1956 folgte sein Einstand beim Amsterdamer Concertgebouw Orchestra, das ihn 1961 an seine Spitze berief: 27 Jahre sollte er dort die Verantwortung tragen, heute fungiert er als Ehrendirigent des Orchesters, mit dem er zuletzt, im Juni 2018, Mahlers Neunte Sinfonie aufführte. Weitere Chefpositionen führten Haitink zum London Philharmonic Orchestra (1967–79), zum Glyndebourne Festival (1977–88), ans Londoner Royal Opera House (1987–2002), zur Sächsischen Staatskapelle Dresden (2002–04) und als Principal Conductor zum Chicago Symphony Orchestra (2006–10). Als Gastdirigent leitet Bernard Haitink regelmässig die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Boston Symphony Orchestra und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 2017/18 arbeitete er auch mit dem London Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Orchestra Mozart zusammen. Das 19. und das frühe 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt seines Repertoires – insbesondere seine Bruckner-, Mahler- und Schostakowitsch-Deutungen setzten Massstäbe; doch ist Haitink auch ein gleichermassen profilierter Interpret der Wiener Klassik. Bei LUCERNE FESTIVAL präsentierte er in den letzten Jahren gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe zyklische Aufführungen sämtlicher Sinfonien und Konzerte von Beethoven, Brahms und Schumann. Auch als Pädagoge ist er dem Festival verbunden, führt er doch seit 2011 jährlich zu Ostern einen Meisterkurs für Dirigenten durch. Bernard Haitink ist «Knight of the British Empire», «Companion of Honour» und Mitglied im Oranier-Orden des Hauses Nassau. 2017 empfing er die höchste zivile Ehrung seines Heimatlands und wurde zum Commander im «Orden vom Niederländischen Löwen» ernannt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 17. August 1966 mit dem Schweizerischen Festspielorchester und Werken von Schubert, Martin und Mahler. 

    Juli 2018

    Weitere Termine
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