Debut 3

Federico Colli

Scarlatti | Bach | Busoni | Mussorgsky

Fr, 23.11. | 12.15 Uhr | Nr. 18512

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

17.11.-27.11. 2018

 

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    Domenico Scarlatti (1685–1757)
    Klaviersonate f-Moll K. 19
    Klaviersonate g-Moll K. 450
    Klaviersonate D-Dur K. 492
    Klaviersonate f-Moll K. 69
    Klaviersonate d-Moll K. 32
    Klaviersonate d-Moll K. 9
    Klaviersonate d-Moll K. 1
    Klaviersonate A-Dur K. 39
    Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Ferruccio Busoni (1866–1924)
    Chaconne aus der Partita d-Moll BWV 1004
    Modest Mussorgsky (1839–1881)
    Bilder einer Ausstellung

    Mit seinem grossen Vorbild Arturo Benedetti Michelangeli teilt er die Heimatstadt: Auch Federico Colli wurde im lombardischen Brescia geboren – allerdings 1988, 68 Jahre nach seinem Idol. Und dass er sein Luzerner Debut-Programm mit Scarlatti-Sonaten eröffnet, ganz so, wie es Michelangeli gerne machte, ist wohl ebenfalls kein Zufall. Freilich hat sich Colli mittlerweile selbst einen ausgezeichneten Ruf erworben: 2011 gewann er den Salzburger Mozart-Wettbewerb, 2012 errang er die Goldmedaille bei der «Leeds International Piano Competition». Seither trat er mit vielen berühmten Orchestern auf: mit dem Philharmonia Orchestra, dem Royal Philharmonic und dem BBC Symphony, mit dem Mariinsky Orchestra und den St. Petersburger Philharmonikern, mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi. Hinzu kamen Rezitale beim Ravinia Festival, in New York, Wien, Amsterdam, Paris oder Leipzig. Colli spiele mit glasklarem Ton und kalligraphischer Phrasierung, urteilte die Times: «Er achtet darauf, seine Hörer zunächst zu verführen, bevor er ihre Herzen im Sturm erobert.»

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Federico Colli

    Federico Colli, 1988 im lombardischen Brescia geboren, studierte am Verdi-Konservatorium in Mailand, an der International Piano Academy von Imola und am Salzburger Mozarteum; zu seinen Lehrern gehörten dabei Sergio Marengoni, Konstantin Bogino, Boris Petrushansky und Pavel Gililov. 2011 gewann er den Mozart-Wettbewerb in Salzburg, 2012 die «Leeds International Piano Competition». Seither trat Fe-derico Colli mit zahlreichen renommierten Orchestern auf, wie etwa den St. Petersburger Philharmonikern, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, dem Royal Scottish National Orchestra und der Camerata Salzburg. Im April 2018 spielte er Rachmaninows Zweites Klavierkonzert mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Alan Buribayev, im darauffolgenden Juni Rachmaninows Drittes mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev. Mit Soloabenden war Colli im Wiener und im Berliner Konzerthaus, im Wiener Musikverein, im Münchner Herkulessaal, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Pariser Salle Cortot, im Prager Rudolfinum und in der Nikkei Hall in Tokio zu Gast. Im September 2018 debutierte er beim Ravinia Festival, Anfang November dann in der Londoner Wigmore Hall, und im Dezember folgt sein erster Auftritt im New Yorker Lincoln Center. Im Mai 2018 erschien Collis jüngste CD mit Sonaten von Domenico Scarlatti. Das Fachmagazin FonoForum bezeichnete die Aufnahme als «anregendste und vergnüglichste» Einspielung seit Jahren und rühmte «die verblüffend unkonventionelle Frische und Originalität». 2019 kommt ein weiteres Album auf den Markt, das Werken von Bach und Busoni-Transkriptionen gewidmet ist.

    Oktober 2018

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