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Piano-Festival

16.11.-24.11. 2019

 

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    Evgeny Kissin  Klavier
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Klaviersonate c-Moll op. 13 Grande Sonate Pathétique
    Fünfzehn Variationen mit Fuge Es-Dur op. 35 Eroica-Variationen
    Klaviersonate d-Moll op. 31 Nr. 2 Der Sturm
    Klaviersonate C-Dur op. 53 Waldstein-Sonate

    Was für ein Beethoven-Interpret! Bei seinem letzten Luzerner Rezital, im November 2017, hatte Evgeny Kissin den «Mount Everest» unter den 32 Klaviersonaten des Komponisten aufs Programm gesetzt: die gefürchtete Hammerklavier-Sonate, um die selbst ein Tasten-Titan wie der legendäre Sergej Rachmaninow lebenslang einen Bogen machte. Sein Landsmann Kissin aber meisterte nicht nur die technischen Klippen mit staunenerregender Mühelosigkeit – er verstand es auch, das gigantische, zerklüftete Werk wie aus einem Guss klingen zu lassen und tief in sein unergründliches Geheimnis vorzudringen. Die Fortsetzung dieses beglückenden Erlebnisses folgt in diesem Jahr: mit einem reinen Beethoven-Abend, der drei der populärsten Sonaten mit den nicht minder berühmten Eroica-Variationen zusammenspannt. Evgeny Kissin verbindet mit Beethovens Kunst auch eine ethische Mission: «Beethoven ging es immer um die gesamte Menschheit, und darum gehört seine Musik auch allen Menschen», erklärt er. «Seine Musik hilft einem zu leben. Und sich gegen alle Widerstände zu behaupten.»

    Evgeny Kissin

    Als Sohn eines Ingenieurs und einer Pianistin wurde Evgeny Kissin 1971 in Moskau geboren und begann im Alter von zwei Jahren, Stücke auf dem Klavier nach dem Gehör nachzuspielen. Seine Ausbildung erhielt er ab 1977 an der Gnessin-Musikschule in seiner Heimatstadt; Anna Pawlowna Kantor, die ihn bereits damals unterrichtete, blieb seine einzige Lehrerin. Schon früh zeigte sich Kissins ausserordentliche Begabung: Erst zehn Jahre alt, debutierte er als Solist in einem Sinfoniekonzert; im Jahr darauf gab er seinen ersten Solo-Abend. 1988 wurde Evgeny Kissin zu einem Vorspiel bei Herbert von Karajan geladen, der ihn spontan für das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker engagierte. 1990 gab er seinen Einstand in den USA mit den Klavierkonzerten von Chopin, die er mit dem New York Philharmonic unter Zubin Mehta interpretierte. Seither arbeitet Evgeny Kissin, der heute britischer und israelischer Staatsbürger ist, mit den führenden Orchestern und Dirigenten zusammen. Neben diesen Auftritten und Soloabenden gibt er auch Kammerkonzerte, so etwa in der vergangenen Saison mit dem Geiger Itzhak Perlman. Seit 2002 ist Kissin ausserdem als Rezitator jiddischer Poesie zu erleben. Für seine CDs erhielt er Auszeichnungen wie den «Diapason d’or», den «Grand Prix du Disque» oder den «Edison-Preis»; seine Aufnahme der Prokofjew-Konzerte Nr. 2 und 3 wurde mit dem «Grammy» (2009) prämiert. Zuletzt veröffentlichte er ein Album mit Beethoven-Sonaten und, im April 2019, Klavierquartette und -quintette von Mozart, Fauré, Schostakowitsch und Dvořák mit dem Emerson String Quartet. Evgeny Kissin ist Ehrendoktor der Manhattan School of Music und der Hebräischen Universität Jerusalem, Ehrenmitglied der Royal Academy of Music (2005) und Träger des Schostakowitsch-Preises (2003), des Karajan-Preises (2005) sowie des Premio Arturo Benedetti Michelangeli (2007).

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 30. August 1993 mit dem Ersten Klavierkonzert von Sergej Prokofjew; Claudio Abbado leitete die Berliner Philharmoniker.

    August 2019

    Weitere Termine

    18.30 Uhr | KKL Luzern, Auditorium
    Konzerteinführung mit Susanne Stähr

    Konzertsponsor