Debut 7

Esmé Quartet

Mendelssohn | Schubert

Do, 12.09.12.15 UhrNr. 19352

Lukaskirche

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Preise (CHF)

CHF 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

16.08.-15.09. 2019

 

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    Esmé Quartet:  Wonhee Bae, Violine | Yuna Ha, Violine | Jiwon Kim, Viola | Ye-eun Heo, Violoncello
    Felix Mendelssohn (1809–1847)
    Streichquartett f-Moll op. 80
    Franz Schubert (1797–1828)
    Streichquartett G-Dur D 887

    Ein Streichquartett, das sich aus vier Frauen zusammensetzt, ist noch immer eine Seltenheit auf den internationalen Konzertpodien. Wenn dieses in Deutschland beheimatete Quartett überdies von vier Koreanerinnen gebildet wird, steigt der Raritätsfaktor weiter. Und da es auch noch bei den grossen Wettbewerben reihenweise Preise abgeräumt hat, darf man mit Fug und Recht von einem Novum sprechen. Das Esmé Quartett, das 2017 erfolgreich aus der Kammermusikkonkurrenz von Trondheim hervorging, 2018 die Londoner «Wigmore Hall Competition» gewann und bei der Académie du Festival dʼAix ausgezeichnet wurde, studiert gegenwärtig an der Musikhochschule in Lübeck bei Heime Müller, dem früheren Geiger des Artemis Quartetts. Und liest man Namen wie Günther Pichler, Eberhard Feltz oder András Keller, bei denen die vier Musikerinnen Meisterkurse absolvierten, dann weiss man, dass sie mit allen Wassern der Interpretationskunst gewaschen sind. In Luzern stellen sich die Vier mit den letzten Quartetten von Felix Mendelssohn und Franz Schubert vor, die verblüffend in die Zukunft weisen. Vor allem Schuberts G-Dur-Quartett klingt zeitweilig fast wie Bruckner.

    Strebi-Stiftung Luzern − Partner «Debut»-Reihe

    Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Melinda Esterházy de Galantha Zürich

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Esmé Quartet

    Das Esmé Quartet, dessen Name sich vom altfranzösischen Begriff für «geliebt» oder «geschätzt» ableitet, wurde 2016 an der Kölner Musikhochschule von vier koreanischen Musikerinnen gegründet, die derzeit ihre Ausbildung bei Heime Müller in Lübeck fortsetzen. Schon bald sorgte das Ensemble bei internationalen Wettbewerben für Furore: Im Frühjahr 2018 gewann das Esmé Quartet den Ersten Preis und vier Sonderpreise bei der «Wigmore Hall International String Quartet Competition», im Herbst desselben Jahres wurde es mit dem HSBC-Preis bei der Académie du Festival d’Aix ausgezeichnet. Schon 2017 war es erfolgreich aus der Kammermusikkonkurrenz im norwegischen Trondheim hervorgegangen. Die vier Musikerinnen, die zunächst in Korea und später in Deutschland studierten, haben allesamt solistische Qualifikationen erworben, die sie nun in den Dienst des gemeinsamen Quartettspiels stellen. Wichtige Anregungen erhielten sie dabei in Meisterkursen mit András Keller und Eberhard Feltz, mit Günter Pichler und Gerhard Schulz vom Alban Berg Quartett, Christoph Poppen vom Cherubini Quartett und Jonathan Brown vom Cuarteto Casals. Das Esmé Quartet konzertierte in der Londoner Kirche St Martin in the Fields und auf Schloss Esterházy, beim Flagey Musiq’3 Festival in Brüssel, beim Festival d’Aix-en-Provence und beim Heidelberger Streichquartettfest. Im ersten Halbjahr 2019 absolvierten die vier eine Italien-Tournee mit Stationen in Modena, Camerino, Mailand, Neapel und Reggio Emilia; sie traten in Berlin und in Lübeck auf und stellten sich in Portugal sowie in der Lotte Concert Hall in Seoul vor. Im Herbst werden sie auf Gastspielreise durch Grossbritannien gehen und dabei auch in der Londoner Wigmore Hall zu hören sein.

    August 2019

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