Konzert 3

Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Mariano Chiacchiarini

Nuño de Buen | Martínez | Boo | Lin | Hsieh | Pisaro

So, 21.11. | 17.00 Uhr | Nr. 212506

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert

Preise (CHF)

CHF 50


Forward-Festival

19.11.-21.11. 2021

 

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    Konzert 3

    Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Mariano Chiacchiarini

    Markus Güdel  Lichtdesign

    «Rainfall 1»

    Andrés Nuño de Buen (*1988)
    Alquitara für zwölf Musiker*innen mit Stimmgabeln und Glasflaschen
    Uraufführung | Auftragswerk von Lucerne Festival für das LFCO/Lucerne Festival Forward
    Patricia Martínez (*1973)
    Field für zwölf Musiker*innen
    Uraufführung | Auftragswerk von Lucerne Festival für das LFCO/Lucerne Festival Forward
    Dahae Boo (*1988)
    D’où à où für Violoncello solo und sechs im Raum verteilte Instrumente
    Uraufführung | Auftragswerk von Lucerne Festival für das LFCO/Lucerne Festival Forward
    Chia-Ying Lin (*1990)
    Into the Silent Ocean. Listening to Cetaceans für Trompete, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass
    Uraufführung | Auftragswerk von Lucerne Festival für das LFCO/Lucerne Festival Forward
    Annie Hui-Hsin Hsieh (*1984)
    Exhalation für Bassflöte, Bassklarinette, Horn, Trompete, Schlagzeug und den Konzertsaal des KKL Luzern
    Uraufführung | Auftragswerk von Lucerne Festival für das LFCO/Lucerne Festival Forward
    Michael Pisaro (*1961)
    ricefall für 16 oder mehr Aufführende

    ricefall ist eine Kooperation mit dem Forum Neue Musik Luzern

    Reiskörner fallen zu Boden, treffen auf verschiedene Gegenstände und Materialien – Metall, Holz und Stein, Papier, Plastik und Keramik sowie trockenes Laub – und entlocken ihnen ganz unterschiedliche Klänge. Die Klänge verbinden sich zu einem vielfarbigen Rauschen, das an Regen erinnert, anschwillt und abschwillt. Und plötzlich nimmt unser Ohr immer mehr und immer feiner wahr. Es ist eine faszinierende, meditative, ja fast magische Hörerfahrung, die uns der amerikanische Komponist Michael Pisaro mit ricefall ermöglicht. In Luzern gestalten wir die rund 18-minütige Performance als Mitmachprojekt. Dazu erklingen neue Ensemblewerke von fünf jungen Komponist*innen, die eigens für die besondere Architektur und Akustik des KKL Luzern entstanden sind und den Klang etwa dadurch modellieren, dass sich die grossen Drehtüren der Echokammern langsam schliessen.

    Machen Sie mit:
    Werden Sie Teil von ricefall. Weitere Infos finden Sie hier

     

    Hier erfahren Sie mehr über die Komponist*innen und Werke.

    Ensemble des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

    Mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra – kurz: LFCO – hat Lucerne Festival in diesem Jahr einen neuen Klangkörper ins Leben gerufen: ein Exzellenzorchester für die Aufführung neuer und neuester Musik. Das LFCO bildet damit das Pendant zum Lucerne Festival Orchestra und fokussiert sich auf Partituren des 20. und 21. Jahrhunderts, von den Klassikern der Moderne bis hin zu Auftragswerken, die in Luzern uraufgeführt werden. Die internationalen Mitglieder des LFCO haben alle von der Ausbildung in der von Pierre Boulez initiierten und heute von Wolfgang Rihm geleiteten Lucerne Festival Academy profitiert. Dank der engen Anbindung an die Academy und ihr Netzwerk ist das LFCO in der Lage, eine Vorreiterrolle bei der Interpretation aktueller Musik und bei der Entwicklung zukunftsweisender Konzertformate einzunehmen. In seinen Projekten nutzt es die Möglichkeiten der neuen Technologien; interdisziplinäre Arbeiten lassen neuartige Hör- und Konzerterlebnisse entstehen. Zu erleben ist das LFCO mit zahlreichen Auftritten beim Luzerner Sommer-Festival, bei Lucerne Festival Forward im November sowie natürlich bei Gastspielen in aller Welt. In seinem ersten Sommer arbeitete das LFCO u. a. mit Heinz Holliger, Lin Liao, Johanna Malangré und Enno Poppe zusammen und präsentierte Musik von Strawinsky und Webern bis zu Uraufführungen von Amarouch, Colţea, Milenko, Vaughan und Saunders. Es wirkte an Aufführungen von Kagels Staatstheater am Luzerner Theater mit, gestaltete mit Patricia Kopatchinskaja das inszenierte Konzert Bye-Bye Beethoven und trat beim Musikfest Berlin sowie im Oktober bei den Donaueschinger Musiktagen auf.

    Oktober 2021

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    Mariano Chiacchiarini

    Mariano Chiacchiarini, geboren 1982, studierte Orchester- und Chorleitung an der Universidad Católica Argentina in seiner Heimatstadt Buenos Aires und schloss sein Dirigierstudium mit Auszeichnung bei Michael Luig an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz ab. Er wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet und gewann u. a. 2008 den Ersten Preis beim Martini-Dirigierwettbewerb des Teatro Colón. Seit 2009 leitet er das in Köln beheimatete Ensemble Garage, seit 2011 in Hamburg das Orchester ’91. Zudem amtiert er seit 2010 als Musikdirektor der Universität Trier und zählt seit 2014 zu den regelmässigen Gastdirigenten des Orquesta Sinfónica Nacional Argentina. Meisterkurse und Assistenzen führten ihn u. a. zu Pierre Boulez, Peter Eötvös, Iván Fischer, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und David Zinman. Chiacchiarini hat mit so renommierten Klangkörpern wie dem Zürcher Tonhalle-Orchester, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Russischen Staatsorchester, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra, dem Gürzenich Orchester Köln, dem WDR Sinfonieorchester oder dem Ensemble Modern zusammengearbeitet und ist u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei Young Euro Classics und beim «Ultraschall»-Festival in Berlin, bei den Donaueschinger Musiktagen sowie in der Hamburger Elbphilharmonie, im Konzerthaus Berlin, am Teatro Colón und an der Opéra national de Paris aufgetreten. Auch bei Lucerne Festival war er bereits mehrfach zu erleben: So leitete er das Orchester der Lucerne Festival Academy in Luzern wie auch bei Gastspielen in der Schweiz und in Deutschland, etwa beim Projekt The Big Wig des Schweizer Jazzsängers Andreas Schaerer, das 2017 auch auf CD erschienen ist. Mariano Chiacchiarini wurde mit dem Echo-Musikpreis, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem Premio Konex ausgezeichnet. Er ist Mitglied im Beirat des Deutschen Musikrats und wurde von der Sopranistin Barbara Hannigan für ihre Initiative MOMENTUM: our future, now ausgewählt.

    Juli 2020

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    Markus Güdel

    Der Luzerner Markus Güdel, Jahrgang 1983, ist seit 2003 als freischaffender Lichtdesigner in der gesamten Schweiz tätig. Er hat mit zahlreichen Regisseuren und Dramaturgen zusammengearbeitet und die Lichtgestaltung und Technische Leitung bei Musicals, Theater-, Konzert- und Crossover-Projekten übernommen. 2003 gründete er die Lichttechnikfirma «light.vision Lichttechnik GmbH», für die er seither als Geschäftsführer und Projektleiter tätig ist. In diversen kulturellen Institutionen – u. a. Le Théâtre Emmen, Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester ZJSO und Musical Plus – engagiert sich Markus Güdel über die Tätigkeit als Lichtdesigner hinaus als Produzent, Technischer Leiter, Vereinsvorstand oder Berater für kulturelle und technische Belange. Daneben berät und vertritt er seit Herbst 2015 als Rechtsanwalt unter dem Label «kulturjurist.ch» Kulturschaffende rund um Rechtsfragen im Kulturbereich.

    www.konzertlicht.ch
    www.kulturjurist.ch

    August 2019

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