Sinfoniekonzert 15 – Monteverdi

English Baroque Soloists | Monteverdi Choir | Sir John Eliot Gardiner | Solisten

Monteverdi

Sa, 26.08.18.30 UhrNr. 17328

KKL Luzern, Konzertsaal

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Preise (CHF)

CHF 220 190 150 110 70 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    26.

    Aug

    Samstag
    18.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 15 – Monteverdi

    English Baroque Soloists | Monteverdi Choir | Sir John Eliot Gardiner | Solisten

    Sir John Eliot Gardiner  Dirigent und Regie
    Elsa Rooke  Regie
    Hana Blažiková  Poppea, Fortuna
    Lucile Richardot  Arnalta, Venere
    Silvia Frigato  Amore und Valletto
    Anna Dennis  Drusilla, Virtù, Pallade
    John Taylor Ward  Mercurio, Littore
    und weitere Solisten  
    Claudio Monteverdi (1567–1643)
    L’incoronazione di Poppea. Oper in einem Prolog und drei Akten

    «Für mich ist Claudio Monteverdi das musikalische Gegenstück zu William Shakespeare», urteilt Sir John Eliot Gardiner. «Er hat es als erster Komponist in der Geschichte der abendländischen Musik verstanden, die ganze Bandbreite der menschlichen Empfindungen darzustellen: das pralle Leben, von den nobelsten und göttlichen Charakteren bis zu den niedersten Gestalten.» Vor allem die letzte der drei erhaltenen Monteverdi-Opern, L’incoronazione di Poppea, die 1643 in Venedig uraufgeführt wurde, öffnet den Blick auf psychologische Abgründe – und zeigt damit zugleich, wie brennend aktuell das Werk noch heute ist. «In der Poppea geht es um masslose menschliche und politische Ambitionen, um sexuelle Begierden, um Futterneid und Eifersucht», erzählt Gardiner. «Kein Komponist vor Monteverdi hatte jemals so etwas in Musik zu setzen gewagt.» Und es ist Monteverdis leidenschaftliche, sinnliche, komödiantische und dramatische Vertonung, die das Polit-Drama um den römischen Kaiser Nero und seine Geliebte Poppea zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lässt. 

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    English Baroque Soloists

    Das Kammerorchester English Baroque Soloists, das 1978 von Sir John Eliot Gardiner ins Leben gerufen wurde, gehört zu den renommiertesten Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis. Mit Konzerten gastierten die Musikerinnen und Musiker in ganz Europa, Amerika, Asien und Australien; sie spielten an der Mailänder Scala und im Amphitheater von Pompeji, in der Berliner Philharmonie und am Pariser Châtelet, im New Yorker Lincoln Center und am Sydney Opera House, im Amsterdamer Concertgebouw und im Markusdom zu Venedig. In den 1990er Jahren nahm Gardiner mit dem Orchester die sieben «grossen» Mozart-Opern sowie sämtliche Klavierkonzerte und die Sinfonien aus den Reifejahren des Komponisten auf; diese Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen bedacht. Für Aufsehen sorgte auch das Projekt der «Bach Cantata Pilgrimage», das Gardiner, der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists zum 250. Todestag von Johann Sebastian Bach im Jahr 2000 durchführten: eine Pilgerfahrt mit Aufführungen aller 198 Bach-Kantaten in mehr als sechzig europäischen Kirchen. Der Leipziger Thomaskantor blieb auch in den letzten Jahren ein Leitstern für die Arbeit des Orchesters, so bei Konzertreisen mit der h-Moll-Messe (2015) und der Matthäus-Passion (2016), die beide auch als Mitschnitte auf CD erschienen sind. Zu Weihnachten 2016 folgten dann Aufführungen des Magnificat, der Lutherischen Messe in F-Dur sowie der Kantate Süsser Trost u. a. in Berlin, München, Wien, Versailles und London. Weiterhin sind die English Baroque Soloists auch als Opernorchester aktiv: 2015 brachten sie Glucks Orphée et Eurydice am Royal Opera House, Covent Garden, heraus, 2017 widmen sie sich den drei Monteverdi-Opern. The English Baroque Soloists stehen unter dem Patronat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzen von Wales.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1994 mit Mozarts Thamos, König in Ägypten und der c-Moll-Messe.

    April 2017

    Weitere Termine

    Monteverdi Choir

    Der Monteverdi Choir wurde 1964 von Sir John Eliot Gardiner gegründet, um die Marienvesper des Namenspatrons in der King’s College Chapel in Cambridge aufzuführen. Ursprünglich hatte sich der Chor zum Ziel gesetzt, die Musik des Barock in ihren verschiedensten Facetten zu erkunden, doch längst erstreckt sich sein Repertoire quer durch die Epochen. Konzerte in aller Welt haben den Monteverdi Choir zu einem Inbegriff für leidenschaftlichen und hochkultivierten Chorgesang werden lassen. Seine Mitglieder übernehmen regelmässig auch die Soloparts bei den Aufführungen. Als spektakulärstes Projekt in der Geschichte des Monteverdi Choir gilt die «Bach Cantata Pilgrimage» aus dem Jahr 2000, als der Chor zum 250. Todestag des Leipziger Thomaskantors dessen Kantatenwerk komplett in mehr als sechzig europäischen Kirchen zur Aufführung brachte; die Mitschnitte dieser Konzerte erhielten zahlreiche Preise, darunter den «Gramophone Award». Regelmässig wirkt der Monteverdi Choir bei Opernproduktionen mit: So trat er beispielsweise an der Pariser Opéra Comique in Webers Le Freyschütz (in der Berlioz-Fassung), Chabriers L’Étoile und Bizets Carmen oder am Londoner Royal Opera House mit Glucks Orphée et Eurydice auf. Im Dezember 2015 waren die Sängerinnen und Sänger mit Janáčeks Glagolitischer Messe beim Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast, im Herbst 2016 folgten Aufführungen von Mendelssohns Lobgesang mit dem London Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. 2017 aber steht ganz im Zeichen des nächsten Monteverdi-Projekts: Zum 450. Geburtstag des Komponisten geht der Chor sieben Monate lang mit den drei Opern L’Orfeo, Il ritorno d’Ulisse in patria und L’incoronazione di Poppea auf Tour, die auch in Venedig, Salzburg, Berlin, Paris, Chicago und New York präsentiert werden. Schirmherr des Monteverdi Choir ist der Prince of Wales.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1994 mit Mozarts Thamos, König in Ägypten und der c-Moll-Messe.

    April 2017

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    Sir John Eliot Gardiner

    Sir John Eliot Gardiner wurde 1943 in der Grafschaft Dorset geboren. Er studierte zunächst Geschichtswissenschaften und Arabistik, bevor er seine musikalische Ausbildung an der Cambridge University sowie bei Nadia Boulanger in Paris absolvierte. 1964 gründete er den Monteverdi Choir, 1968 rief er das Monteverdi Orchestra ins Leben, aus dem sich später die English Baroque Soloists formierten. Und 1989 initiierte Gardiner das Orchestre Révolutionnaire et Romantique, das ebenfalls auf Originalinstrumenten musiziert, sich aber vorwiegend dem 19. Jahrhundert widmet. Darüber hinaus hat er mit vielen führenden Orchestern zusammengearbeitet: So war er in der Saison 2016/17 u. a. beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und beim London Symphony Orchestra zu Gast; im Juni 2016 kehrte er nach zehnjähriger Pause wieder zu den Berliner Philharmonikern zurück. Als Operndirigent hat Gardiner viele Produktionen am Pariser Châtelet und am Londoner Covent Garden geleitet; bei der Monteverdi-Triologie, die er 2017 in neun Ländern aufführt, tritt er auch als Regisseur hervor. Seit 2014 amtiert er als Stiftungspräsident des Leipziger Bach-Archivs, 2014/15 war er «Visiting Scholar» an der Harvard University. Sir John Eliot Gardiner hat über 250 CDs eingespielt, ausgezeichnet mit dem «Gramophone Award», dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» und dem «Echo Klassik». Sein Buch Bach. Musik für die Himmelsburg (2013) wurde mit dem «National Book Critics Circle Award» ausgezeichnet; die deutsche Übersetzung kam im Herbst 2016 auf den Markt. 1998 wurde John Eliot Gardiner von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben, 2005 erhielt er die Bach-Medaille Leipzig und den Sonning-Musikpreis. Gardiner ist «Commandeur dans l’Ordre des Arts et des Lettres» und «Chévalier de la Légion d’Honneur».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1994 mit Mozarts Thamos, König in Ägypten und der c-Moll-Messe.

    April 2017

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    Elsa Rooke

    Die in Paris geborene Regisseurin Elsa Rooke studierte Literatur und Musik an der Sorbonne und liess sich von Alain Garichot an der École de l’Opéra de Paris zur Schauspiellehrerin ausbilden. In dieser Funktion hat sie zahlreiche junge Sänger unterrichtet, etwa in William Christies «Jardin des Voix», aber auch an den Hochschulen von Lausanne und Genf und vor allem an der École de la comédie de St. Étienne. Eng hat sie mit Adrian Noble, dem langjährigen Leiter der Royal Shakespeare Company, zusammenarbeitet und dessen Produktionen für Aufführungen von New York bis Moskau einstudiert. Eigene Inszenierungen entstanden für die Opernhäuser in Lausanne, Bordeaux, Lyon und Genf sowie das Théâtre des Champs-Élysées, darunter Brittens The Turn of he Screw, Rossinis La cenerentola, Mozarts Idomeneo oder Humperdincks Hänsel und Gretel. Elsa Rooke ist auch als Librettistin und Übersetzerin hervorgetreten und hat Novellen veröffentlicht.

    April 2017

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    Hana Blažiková

    Die tschechische Sopranistin Hana Blažiková, Jahrgang 1980, studierte Musikwissenschaft an der Karls-Universität ihrer Heimatstadt Prag und Gesang bei Jiří Kotouč am dortigen Konservatorium. Meisterkurse führten sie u. a. zu Peter Kooij und Howard Crook. Hana Blažiková ist eine Spezialistin für die Musik vom Mittelalter bis zum Barock. Sie arbeitet mit Ensembles wie Philippe Herreweghes Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzukis Bach Collegium Japan, Ton Koopmans Amsterdam Baroque Orchestra, Christina Pluhars L’Arpeggiata oder Václav Luks’ Collegium 1704 zusammen. Einladungen führten sie zum Edinburgh Festival, zu Oude Muziek nach Utrecht, den Tagen Alter Musik Regensburg, den Wiener Resonanzen und zum Bachfest Leipzig. Über 30 CDs dokumentieren ihre Kunst. Hana Blažiková spielt auch auf der Gotischen Harfe und begleitet sich selbst auf diesem Instrument. Als Mitglied des Tiburtina Ensembles widmet sie sich dem Gregorianischen Gesang.

    April 2017

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    Kangmin Justin Kim

    Der Countertenor Kangmin Justin Kim kam in Südkorea zur Welt, wuchs aber in Chicago auf und studierte an der Northwestern University in Evanston und der Royal Academy of Music in London. Meisterkurse führten ihn u. a. zu Kiri Te Kanawa, Thomas Quasthoff und Masaaki Suzuki. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe und begann seine internationale Karriere in der Saison 2014/15 in Paris, wo er unter der Leitung von Marc Minkowski als Prinz Orlofsky in der Strauss’schen Fledermaus und als Oreste in Offenbachs La belle Hélène auftrat. Seither war er auch bei den Schwetzinger Festspielen und der styriarte in Graz sowie an diversen französischen und deutschen Opernhäusern zu Gast. In der Saison 2016/17 war Kangmin Justin Kim mit Vivaldis Catone in Utica an der Oper Köln und mit Händels Parnasso in festa im Amsterdamer Concertgebouw zu erleben; 2018 debutiert er mit Händels Giulio Cesare (Dirigent: William Christie) beim Glyndebourne Festival.

    April 2017

    Weitere Termine

    Carlo Vistoli

    1987 in Lugo bei Ravenna geboren, studierte der Countertenor Carlo Vistoli zunächst Klavier, Gitarre und Musikwissenschaft in Bologna. Nebenher liess er seine Stimme bei William Matteuzzi ausbilden und absolvierte dann die Klasse für Barockgesang von Sonia Prina am Konservatorium «Girolamo Frescobaldi» in Ferrara; ausserdem besuchte er Meisterkurse von Monica Bacelli, Romina Basso, Marijana Mijanović und Sara Mingardo. 2012 gewann Vistoli den Cleto-Tomba-Wettbewerb, 2013 die Barockkonkurrenz des «Concorso Renata Tebaldi». Seit 2015 gehört er dem Ensemble von William Christies «Jardin des Voix» an, mit dem er in der Saison 2016/17 eine Japan-Tournee unternahm; ausserdem trat er bei Aufführungen von Monteverdis L’Orfeo mit Les Arts Florissants unter Paul Agnew auf. Weitere Einladungen führten ihn zum Spoleto Festival und ans Teatro La Fenice nach Venedig. Mit Cavallis Erismena debutierte er im Juli 2017 in Aix-en-Provence.

    April 2017

    Gianluca Buratto

    Aus der Lombardei stammt der Bassist Gianluca Buratto, der nach einem Klarinetten- und Saxophonstudium seine Stimme bei Margaret Hayward am Mailänder Verdi-Konservatorium ausbilden liess. Als Opernsänger trat er unter der Leitung von Riccardo Muti an der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen auf, unter Riccardo Chailly wirkte er an einer Produktion von Puccinis La Bohème in Valencia mit, unter Christophe Rousset war in Mozarts Figaro zu hören, unter Fabio Luisi in Verdis Rigoletto. Als Händel-Interpret stellte sich Buratto am Theater an der Wien vor, und auch mit Monteverdi hat er bei einer USA-Tournee unter der Stabführung von Sir John Eliot Gardiner schon Erfahrungen gesammelt. Auf dem Konzertpodium war Gianluca Buratto u. a. mit Jordi Savall und Bachs h-Moll-Messe zu hören, mit Eduardo López-Banzo interpretierte er die Johannes-Passion, und mit Riccardo Muti brachte er Mozarts La Betulia liberata zu Gehör.

    April 2017

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    Lucile Richardot

    Bis zu ihrem 27. Lebensjahr arbeitete die französische Mezzosopranistin Lucille Richardot als Journalistin. Ihre musikalische Ausbildung schloss sie 2008 als Maîtrise de Notre-Dame und 2011 mit einem Diplom in Alter Musik am Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris ab. 2012 gründete sie ihr eigenes Ensemble Tictactus, doch tritt sie auch mit anderen Formationen auf, so mit den Solistes XXI und Rachid Safir, Correspondances und Sébastien Daucé, Pygmalion und Raphaël Pichon, Le Poème Harmonique und Vincent Dumestre sowie Les Arts Florissants. Lucille Richardot interpretiert auch Neue Musik und wirkte bei der Uraufführung von Philippe Boesmans’ Oper Yvonne an der Pariser Opéra Garnier mit; beim Festival d’Automne brachte sie mit dem Ensemble intercontemporain Nonos Omaggio a Kurtág zu Gehör. Im Frühjahr 2017 präsentierte sie mit dem Collegium 1704 und Václav Luks Vivaldis Arsilda in Bratislava, Lille, Caen, Luxemburg und Versailles.

    April 2017

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    Michał Czerniawski

    Der polnische Countertenor Michal Czerniawski begann seine musikalische Ausbildung als Chorknabe im Stettiner Slowiki-Chor. Sein Gesangsstudium führte ihn dann an die Musikakademie nach Danzig und die Guildhall School nach London. Als Absolvent des «Jardin des Voix» arbeitete er mit William Christie zusammen; Masaaki Suzuki lud ihn ein zu seinem Bach Collegium Japan, mit Mark Padmore trat er beim Aldeburgh Festival auf. Als Corrindo in Cestis L’Orontea war Czerniawski bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu Gast, als Demetrio in Händels Berenice präsentierte er sich bei den Göttinger Händel-Festspielen und beim Londoner Handel Festival, mit Händels Deborah war er bei den Händel-Festspielen Halle zu hören. Mehrere Produktionen erarbeitete er mit der English Touring Opera. Michal Czerniawskis Konzertrepertoire umfasst Werke wie Händels Messias und Solomon, Pergolesis Stabat Mater und Scarlattis Il primo omicidio.

    April 2017

    Silvia Frigato

    Die italienische Sopranistin Silvia Frigato studierte Gesang und Klavier am Adria-Konservatorium, in Modena und an der Accademia Chigiana in Siena. Mit Kursen bei Roberta Invernizzi, Sara Mingardo und Lorenzo Ghielmi spezialisierte sie sich auf die Alte Musik. Nachdem sie 2007 den «Concorso di canto barocco Francesco Provenzale» gewonnen hatte, arbeitete sie mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Fabio Biondi, Ottavio Dantone, Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herrweghe und Sigiswald Kuijken zusammen. Bei den Innsbrucker Festwochen gestaltete sie die Titelrolle in Caccinis L’Euridice, an der Mailänder Scala war sie mit Monteverdis Poppea zu Gast; beim Maggio Musicale in Florenz sang sie in Glucks Orfeo und Debussys Pelléas (am Pult: Daniele Gatti), bei den Salzburger Festspielen interpretierte sie Bibers Missa Salisburgensis unter der Leitung von Václav Luks. Als Martinůs Mirandolina stellte sie sich 2016 am Teatro La Fenice in Venedig vor.

    April 2017

    Weitere Termine

    Anna Dennis

    Die englische Sopranistin Anna Dennis studierte bei Noelle Barker an der Royal Academy of Music in London. Sie trat mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra bei den BBC Proms auf und arbeitet mit dem Orquestra Gulbenkian in Lissabon und dem Australian Chamber Orchestra zusammen. Opernengagements führten Anna Dennis zu den Gluck-Festspielen Nürnberg, den Händel-Festspielen Göttingen, an die English National Opera und die Opera North in Leeds. Neben dem barocken Repertoire interpretiert sie auch zeitgenössische Musik. So brachte sie etwa Thomas Adès’ Life Story gemeinsam mit dem Komponisten im New Yorker Lincoln Center zu Gehör, war bei den Bregenzer Festspielen mit Edward Rushtons The Shops zu Gast, gehörte am Royal Opera House in London zum Ensemble von Francisco Colls Café Kafka und sang in Yannis Kyriakides’ An Ocean of Rain beim Aldeburgh Festival.

    April 2017

    Weitere Termine

    John Taylor Ward

    Der Bassist John Taylor Ward wurde 1986 in North Carolina geboren. Seine ersten Auftritte feierte er als Knabensolist, ehe er an der Eastman School of Music in Rochester Gesang studierte und ausserdem ein Graduiertenstudium für Alte Musik und Kunstlied an der Yale School of Music absolvierte. John Taylor Ward sang im New Yorker Lincoln Center den Manoah in Händels Samson unter Nicholas McGegan; er trat in der Carnegie Hall mit Heinrich Schütz’ Fili mi, Absalon auf und interpretierte Peter Maxwell Davies’ Songs for a Mad King unter der Leitung des Komponisten. Peter Sellars erarbeitete mit ihm Kaija Saariahos Passion de Simone, William Christie engagierte ihn in seinen «Jardin des Voix». Ausserdem arbeitet John Taylor Ward mit Masaaki Suzukis Bach Collegium Japan, mit dem Collegium Vocale Gent und den Ensembles L’Arpeggiata sowie Roomful of Teeth zusammen. Er gastierte beim Ravinia Festival und beim Boston Early Music Festival.

    April 2017

    Weitere Termine

    17:30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium

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