Sinfoniekonzert 14 – Monteverdi

English Baroque Soloists | Monteverdi Choir | Sir John Eliot Gardiner | Solisten

Monteverdi

Fr, 25.08.18.30 UhrNr. 17324

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    25.

    Aug

    Freitag
    18.30

    KKL Luzern, Konzertsaal

    Sinfoniekonzert 14 – Monteverdi

    English Baroque Soloists | Monteverdi Choir | Sir John Eliot Gardiner | Solisten

    Sir John Eliot Gardiner  Dirigent und Regie
    Elsa Rooke  Regie
    Hana Blažiková  Minverva, Fortuna
    Krystian Adam  Telemaco
    Zachary Wilder  Eurimaco
    Anna Dennis  Melanto
    und weitere Solisten  
    Claudio Monteverdi (1567–1643)
    Il ritorno d’Ulisse in patria
    Oper in einem Prolog und drei Akten

    Der listenreiche Odysseus, König von Ithaka, der im Trojanischen Krieg zum Helden geworden ist, verirrt sich auf der Rückreise und kreuzt mit seiner Mannschaft zehn Jahre lang orientierungslos durch das Meer. Etliche Abenteuer muss er überstehen, ehe er in die Heimat und damit auch zu sich selbst finden kann. Doch als er endlich zuhause eintrifft, ist nichts mehr, wie es war: Seine Gattin Penelope wird von etlichen Freiern bedrängt. Und keiner erkennt Odysseus wieder; er muss erst einmal beweisen, dass er ist, wer er ist. Das ist die Ausgangssituation, an die Claudio Monteverdi 1639/40 mit seiner Oper Il ritorno d’Ulisse in patria anknüpfte – kaum etwas würde besser zum Thema «Identität» passen. Für die Geschichte der Oper setzte dieses Werk einen Meilenstein: «Monteverdis musikalisches Equipment, sein ‹Waffenarsenal›, markiert den Beginn der modernen Klangsprache und Harmonik», weiss Sir John Eliot Gardiner, der mit dem Ulisse seinen Luzerner Monteverdi-Zyklus fortführt. «Alle nachfolgenden Komponistengenerationen haben von seinen Errungenschaften profitiert.»

    Angebot: Mit dem Nachwuchs ins Konzert
    Was gibt es Schöneres, als den Nachwuchs in die Geheimnisse der klassischen Musik einzuführen? Beim Kauf einer Eintrittskarte für dieses Konzert erhalten Sie eine gleichwertige Freikarte für Ihre jugendliche Begleitung dazu. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche bis einschliesslich 17 Jahre – solange der Vorrat reicht. Ihre Konzertkarten können Sie telefonisch unter der Nummer +41(0)41 226 44 80 bestellen: Von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr sind wir für Sie da.

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    English Baroque Soloists

    Das Kammerorchester English Baroque Soloists, das 1978 von Sir John Eliot Gardiner ins Leben gerufen wurde, gehört zu den renommiertesten Ensembles der historisch informierten Aufführungspraxis. Mit Konzerten gastierten die Musikerinnen und Musiker in ganz Europa, Amerika, Asien und Australien; sie spielten an der Mailänder Scala und im Amphitheater von Pompeji, in der Berliner Philharmonie und am Pariser Châtelet, im New Yorker Lincoln Center und am Sydney Opera House, im Amsterdamer Concertgebouw und im Markusdom zu Venedig. In den 1990er Jahren nahm Gardiner mit dem Orchester die sieben «grossen» Mozart-Opern sowie sämtliche Klavierkonzerte und die Sinfonien aus den Reifejahren des Komponisten auf; diese Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen bedacht. Für Aufsehen sorgte auch das Projekt der «Bach Cantata Pilgrimage», das Gardiner, der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists zum 250. Todestag von Johann Sebastian Bach im Jahr 2000 durchführten: eine Pilgerfahrt mit Aufführungen aller 198 Bach-Kantaten in mehr als sechzig europäischen Kirchen. Der Leipziger Thomaskantor blieb auch in den letzten Jahren ein Leitstern für die Arbeit des Orchesters, so bei Konzertreisen mit der h-Moll-Messe (2015) und der Matthäus-Passion (2016), die beide auch als Mitschnitte auf CD erschienen sind. Zu Weihnachten 2016 folgten dann Aufführungen des Magnificat, der Lutherischen Messe in F-Dur sowie der Kantate Süsser Trost u. a. in Berlin, München, Wien, Versailles und London. Weiterhin sind die English Baroque Soloists auch als Opernorchester aktiv: 2015 brachten sie Glucks Orphée et Eurydice am Royal Opera House, Covent Garden, heraus, 2017 widmen sie sich den drei Monteverdi-Opern. The English Baroque Soloists stehen unter dem Patronat Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzen von Wales.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1994 mit Mozarts Thamos, König in Ägypten und der c-Moll-Messe.

    April 2017

    Weitere Termine

    Monteverdi Choir

    Der Monteverdi Choir wurde 1964 von Sir John Eliot Gardiner gegründet, um die Marienvesper des Namenspatrons in der King’s College Chapel in Cambridge aufzuführen. Ursprünglich hatte sich der Chor zum Ziel gesetzt, die Musik des Barock in ihren verschiedensten Facetten zu erkunden, doch längst erstreckt sich sein Repertoire quer durch die Epochen. Konzerte in aller Welt haben den Monteverdi Choir zu einem Inbegriff für leidenschaftlichen und hochkultivierten Chorgesang werden lassen. Seine Mitglieder übernehmen regelmässig auch die Soloparts bei den Aufführungen. Als spektakulärstes Projekt in der Geschichte des Monteverdi Choir gilt die «Bach Cantata Pilgrimage» aus dem Jahr 2000, als der Chor zum 250. Todestag des Leipziger Thomaskantors dessen Kantatenwerk komplett in mehr als sechzig europäischen Kirchen zur Aufführung brachte; die Mitschnitte dieser Konzerte erhielten zahlreiche Preise, darunter den «Gramophone Award». Regelmässig wirkt der Monteverdi Choir bei Opernproduktionen mit: So trat er beispielsweise an der Pariser Opéra Comique in Webers Le Freyschütz (in der Berlioz-Fassung), Chabriers L’Étoile und Bizets Carmen oder am Londoner Royal Opera House mit Glucks Orphée et Eurydice auf. Im Dezember 2015 waren die Sängerinnen und Sänger mit Janáčeks Glagolitischer Messe beim Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast, im Herbst 2016 folgten Aufführungen von Mendelssohns Lobgesang mit dem London Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. 2017 aber steht ganz im Zeichen des nächsten Monteverdi-Projekts: Zum 450. Geburtstag des Komponisten geht der Chor sieben Monate lang mit den drei Opern L’Orfeo, Il ritorno d’Ulisse in patria und L’incoronazione di Poppea auf Tour, die auch in Venedig, Salzburg, Berlin, Paris, Chicago und New York präsentiert werden. Schirmherr des Monteverdi Choir ist der Prince of Wales.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1994 mit Mozarts Thamos, König in Ägypten und der c-Moll-Messe.

    April 2017

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    Sir John Eliot Gardiner

    Sir John Eliot Gardiner wurde 1943 in der Grafschaft Dorset geboren. Er studierte zunächst Geschichtswissenschaften und Arabistik, bevor er seine musikalische Ausbildung an der Cambridge University sowie bei Nadia Boulanger in Paris absolvierte. 1964 gründete er den Monteverdi Choir, 1968 rief er das Monteverdi Orchestra ins Leben, aus dem sich später die English Baroque Soloists formierten. Und 1989 initiierte Gardiner das Orchestre Révolutionnaire et Romantique, das ebenfalls auf Originalinstrumenten musiziert, sich aber vorwiegend dem 19. Jahrhundert widmet. Darüber hinaus hat er mit vielen führenden Orchestern zusammengearbeitet: So war er in der Saison 2016/17 u. a. beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und beim London Symphony Orchestra zu Gast; im Juni 2016 kehrte er nach zehnjähriger Pause wieder zu den Berliner Philharmonikern zurück. Als Operndirigent hat Gardiner viele Produktionen am Pariser Châtelet und am Londoner Covent Garden geleitet; bei der Monteverdi-Triologie, die er 2017 in neun Ländern aufführt, tritt er auch als Regisseur hervor. Seit 2014 amtiert er als Stiftungspräsident des Leipziger Bach-Archivs, 2014/15 war er «Visiting Scholar» an der Harvard University. Sir John Eliot Gardiner hat über 250 CDs eingespielt, ausgezeichnet mit dem «Gramophone Award», dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» und dem «Echo Klassik». Sein Buch Bach. Musik für die Himmelsburg (2013) wurde mit dem «National Book Critics Circle Award» ausgezeichnet; die deutsche Übersetzung kam im Herbst 2016 auf den Markt. 1998 wurde John Eliot Gardiner von Königin Elizabeth II. in den Adelsstand erhoben, 2005 erhielt er die Bach-Medaille Leipzig und den Sonning-Musikpreis. Gardiner ist «Commandeur dans l’Ordre des Arts et des Lettres» und «Chévalier de la Légion d’Honneur».

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1994 mit Mozarts Thamos, König in Ägypten und der c-Moll-Messe.

    April 2017

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    Elsa Rooke

    Die in Paris geborene Regisseurin Elsa Rooke studierte Literatur und Musik an der Sorbonne und liess sich von Alain Garichot an der École de l’Opéra de Paris zur Schauspiellehrerin ausbilden. In dieser Funktion hat sie zahlreiche junge Sänger unterrichtet, etwa in William Christies «Jardin des Voix», aber auch an den Hochschulen von Lausanne und Genf und vor allem an der École de la comédie de St. Étienne. Eng hat sie mit Adrian Noble, dem langjährigen Leiter der Royal Shakespeare Company, zusammenarbeitet und dessen Produktionen für Aufführungen von New York bis Moskau einstudiert. Eigene Inszenierungen entstanden für die Opernhäuser in Lausanne, Bordeaux, Lyon und Genf sowie das Théâtre des Champs-Élysées, darunter Brittens The Turn of he Screw, Rossinis La cenerentola, Mozarts Idomeneo oder Humperdincks Hänsel und Gretel. Elsa Rooke ist auch als Librettistin und Übersetzerin hervorgetreten und hat Novellen veröffentlicht.

    April 2017

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    Furio Zanasi

    Die Alte Musik vom Madrigal bis zur Barockoper bildet den Schwerpunkt in der Arbeit des italienischen Baritons Furio Zanasi. Er bringt dieses Repertoire mit Ensembles wie Hespèrion XXI, dem Concerto Italiano, dem Collegium Vocale Gent oder der Cappella della Pietà de’ Turchini zur Aufführung und war damit in aller Welt zu Gast: im Wiener Konzerthaus und in der New Yorker Carnegie Hall, in Paris, Salzburg, Südamerika und Japan. Dirigenten wie Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, René Jacobs und Jordi Savall haben ihn für ihre Konzerte verpflichtet. Seit seinem Operndebut, das er 1987 als Marcello in La Bohème gab, war Furio Zanasi an vielen italienischen Bühnen, aber auch am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Dresdner Semperoper, der Berliner Staatsoper sowie in Brüssel und Madrid zu erleben. Monteverdis Ulisse gehört zu seinen Paradepartien: Er interpretierte ihn auch an der Mailänder Scala.

    April 2017

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    Lucile Richardot

    Bis zu ihrem 27. Lebensjahr arbeitete die französische Mezzosopranistin Lucille Richardot als Journalistin. Ihre musikalische Ausbildung schloss sie 2008 als Maîtrise de Notre-Dame und 2011 mit einem Diplom in Alter Musik am Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris ab. 2012 gründete sie ihr eigenes Ensemble Tictactus, doch tritt sie auch mit anderen Formationen auf, so mit den Solistes XXI und Rachid Safir, Correspondances und Sébastien Daucé, Pygmalion und Raphaël Pichon, Le Poème Harmonique und Vincent Dumestre sowie Les Arts Florissants. Lucille Richardot interpretiert auch Neue Musik und wirkte bei der Uraufführung von Philippe Boesmans’ Oper Yvonne an der Pariser Opéra Garnier mit; beim Festival d’Automne brachte sie mit dem Ensemble intercontemporain Nonos Omaggio a Kurtág zu Gehör. Im Frühjahr 2017 präsentierte sie mit dem Collegium 1704 und Václav Luks Vivaldis Arsilda in Bratislava, Lille, Caen, Luxemburg und Versailles.

    April 2017

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    Hana Blažiková

    Die tschechische Sopranistin Hana Blažiková, Jahrgang 1980, studierte Musikwissenschaft an der Karls-Universität ihrer Heimatstadt Prag und Gesang bei Jiří Kotouč am dortigen Konservatorium. Meisterkurse führten sie u. a. zu Peter Kooij und Howard Crook. Hana Blažiková ist eine Spezialistin für die Musik vom Mittelalter bis zum Barock. Sie arbeitet mit Ensembles wie Philippe Herreweghes Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzukis Bach Collegium Japan, Ton Koopmans Amsterdam Baroque Orchestra, Christina Pluhars L’Arpeggiata oder Václav Luks’ Collegium 1704 zusammen. Einladungen führten sie zum Edinburgh Festival, zu Oude Muziek nach Utrecht, den Tagen Alter Musik Regensburg, den Wiener Resonanzen und zum Bachfest Leipzig. Über 30 CDs dokumentieren ihre Kunst. Hana Blažiková spielt auch auf der Gotischen Harfe und begleitet sich selbst auf diesem Instrument. Als Mitglied des Tiburtina Ensembles widmet sie sich dem Gregorianischen Gesang.

    April 2017

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    Krystian Adam

    Der polnische Tenor Krystian Adam studierte an der Musikakademie Warschau und am Conservatorio «Giuseppe Verdi» in Mailand. 2007 debutierte er bei der Uraufführung von Fabio Vacchis Teneke an der Mailänder Scala. Am Royal Opera House in London war er mit Mozarts Figaro und Cileas Adriana Lecouvreur zu Gast, am Teatro La Fenice in Venedig mit Mozarts Idomeneo; Riccardo Chailly verpflichtete ihn für Aufführungen von Puccinis La fanciulla del West, Claudio Abbado lud ihn für Konzerte mit dem Orchestra Mozart ein. Intensiv widmet sich Krystian Adam aber auch der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, die er mit Vertretern der historisch informierten Aufführungspraxis wie den Dirigenten Giovanni Antonini, Jean-Christophe Spinosi, Teodor Currentzis, Rinaldo Alessandrini, Václav Luks und Raphaël Pichon zu Gehör bringt. Mit Sir John Eliot Gardiner hat er bereits bei Tourneen mit Monteverdis Marienvesper und L’Orfeo zusammengearbeitet.

    April 2017

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    Francisco Fernández-Rueda

    Der Tenor Francisco Fernández-Rueda, geboren in Sevilla, begann seine musikalische Ausbildung auf der Klarinette und schloss zunächst ein Studium der Französischen Philologie ab, bevor er an der Escola Superior de Música in Barcelona seine Stimme ausbilden liess. Wichtige Impulse erhielt er als Absolvent von William Christies «Jardin des Voix». Mittlerweile hat Fernández-Rueda auch mit Sir John Eliot Gardiner, Jordi Savall, Raphaël Pichon, Konrad Junghänel und Fabio Biondi zusammengearbeitet. Dabei trat er an der Pariser Opéra Comique und der Opéra Royal de Versailles auf, bei den Schwetzinger Festspielen, im Festspielhaus Baden-Baden, an der Brooklyn Academy of Music und im Kennedy Center Washington. Zu seinem Opernrepertoire zählen Mozarts Don Ottavio (Don Giovanni), Händels Bajazet (Tamerlano), Monteverdis Orfeo und Narete in Hasses Leucippo. Unter Christies Leitung wirkte er an der Wiederentdeckung von Lullys Atys mit.

    April 2017

    Robert Burt

    Der in London geborene Tenor Robert Burt studierte an der Guildhall School of Music and Drama. Als seine Paradepartie gilt der Vielfrass Iro aus Monteverdis Ulisse, den er u. a. am Chicago Opera Theater, an der Opera North, der Deutschen Oper am Rhein, der Grand Opéra de Genève, am Teatro Real in Madrid, in Aix-en-Provence und in New York gesungen und, mit William Christie, auch auf DVD aufgenommen hat. Burt war beim Glyndebourne Festival zu Gast (mit Purcells The Fairy Queen), er trat am Londoner Royal Opera House und an der English National Opera auf, am Pariser Théâtre du Châtelet und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Dank seines darstellerischen Talents arbeitete er zeitweilig auch im Schauspiel: Er war Ensemblemitglied in Trevor Nunns National Theatre und stand drei Spielzeiten lang in The Lion, the Witch and the Wardrobe an der Royal Shakespeare Company auf der Bühne. Auch als Musical-Interpret ist Robert Burt hervorgetreten.

    April 2017

    Zachary Wilder

    Aus Los Angeles stammt der Tenor Zachary Wilder, der an der Eastman School of Music in Rochester und an der Moores School der Houston University ausgebildet wurde. 2013 wurde er als Stipendiat in William Christies Akademie «Le Jardin des Voix» aufgenommen; seither ist er auch mit Christies Ensemble Les Arts Florissants in ganz Europa und den USA aufgetreten. Weitere Konzerte führten ihn mit Les Talens Lyriques, dem Collegium Vocale Gent, dem Bach Collegium Japan und dem Ensemble Pygmalion zusammen. Das San Francisco Symphony verpflichtete ihn für Händels Messias, das Orchestre de Chambre de Paris für Haydns Sieben letzte Worte. Zachary Wilder gastierte beim Festival d’Aix-en-Provence, beim Boston Early Music Festival, an der Opéra Royal de Versailles und bei den Kunstfestspielen Herrenhausen. Seine Diskographie umfasst Rameaus Zaïs mit Les Talens Lyriques, Félicien Davids Le Désert und Zamponis Ulisse nell’isola di Circe.

    April 2017

    Anna Dennis

    Die englische Sopranistin Anna Dennis studierte bei Noelle Barker an der Royal Academy of Music in London. Sie trat mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra bei den BBC Proms auf und arbeitet mit dem Orquestra Gulbenkian in Lissabon und dem Australian Chamber Orchestra zusammen. Opernengagements führten Anna Dennis zu den Gluck-Festspielen Nürnberg, den Händel-Festspielen Göttingen, an die English National Opera und die Opera North in Leeds. Neben dem barocken Repertoire interpretiert sie auch zeitgenössische Musik. So brachte sie etwa Thomas Adès’ Life Story gemeinsam mit dem Komponisten im New Yorker Lincoln Center zu Gehör, war bei den Bregenzer Festspielen mit Edward Rushtons The Shops zu Gast, gehörte am Royal Opera House in London zum Ensemble von Francisco Colls Café Kafka und sang in Yannis Kyriakides’ An Ocean of Rain beim Aldeburgh Festival.

    April 2017

    Weitere Termine

    John Taylor Ward

    Der Bassist John Taylor Ward wurde 1986 in North Carolina geboren. Seine ersten Auftritte feierte er als Knabensolist, ehe er an der Eastman School of Music in Rochester Gesang studierte und ausserdem ein Graduiertenstudium für Alte Musik und Kunstlied an der Yale School of Music absolvierte. John Taylor Ward sang im New Yorker Lincoln Center den Manoah in Händels Samson unter Nicholas McGegan; er trat in der Carnegie Hall mit Heinrich Schütz’ Fili mi, Absalon auf und interpretierte Peter Maxwell Davies’ Songs for a Mad King unter der Leitung des Komponisten. Peter Sellars erarbeitete mit ihm Kaija Saariahos Passion de Simone, William Christie engagierte ihn in seinen «Jardin des Voix». Ausserdem arbeitet John Taylor Ward mit Masaaki Suzukis Bach Collegium Japan, mit dem Collegium Vocale Gent und den Ensembles L’Arpeggiata sowie Roomful of Teeth zusammen. Er gastierte beim Ravinia Festival und beim Boston Early Music Festival.

    April 2017

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    Francesca Boncompagni

    Die 1984 in Arezzo geborene Sopranistin Francesca Boncompagni schloss zunächst ein Violinstudium in Siena ab, bevor sie bei Donatella Debolini in Florenz Gesang studierte und Meisterkurse bei Lia Serafini, Jill Feldman, Sara Mingardo und Alessio Tosi besuchte. 2007 absolvierte sie William Christies «Jardin des Voix», 2008 gewann sie den Ersten Preis beim «Concorso di Canto barocco Francesco Provenzale». Seither trat Francesca Boncompagni mit Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, Les Arts Florissants, Les Musiciens du Louvre, der Accademia Bizantina oder La Venexiana auf. Sie gastierte im Palazzetto Bru Zane in Venedig, in der Zürcher Tonhalle, der Pariser Salle Pleyel und Cité de la Musique, der Alten Oper Frankfurt, der Berliner Philharmonie, im Bunka Kaikan Tokio und im New Yorker Lincoln Center. Mit Sir John Eliot Gardiner hat sie bereits 2015 bei Produktionen von Monteverdis L’Orfeo und der Marienvesper zusammengearbeitet.

    April 2017

    Weitere Termine

    Francesca Biliotti

    Die Altistin Francesca Biliotti stammt aus Venedig. Sie studierte an der Universität «Luigi Bocconi» in Mailand sowie am Conservatorio «Guido Cantelli» in Novara und begann ihre Karriere als Gewinnerin des «Concorso Francesco Albanese» (2012). 2013 nahm sie an der «Accademia di belle arti» in Spoleto teil, wo sie Meisterkurse von Lella Cuberli und Renato Bruson besuchte und mit der Titelrolle in Mario Guido Scappuccis Euridice betraut wurde. Seither war sie mit einem Kantatenprogramm beim Tuscia Opera Festival zu Gast, sang in Brescia die Maddalena aus Verdis Rigoletto, trat mit Rossinis L’italiana in Algeri und La cenerentola am Teatro Nuovo in Turin auf und brachte Vivaldis Dixit Dominus mit den Moscow Soloists und Yuri Bashmet zu Gehör. Am Teatro Olimpico in Vicenza war sie als Glucks Orfeo zu erleben. Francesca Biliottis Konzertrepertoire umfasst Werke wie Bachs Matthäus-Passion, Händels Messias und Mozarts Requiem.

    April 2017

    Silvia Frigato

    Die italienische Sopranistin Silvia Frigato studierte Gesang und Klavier am Adria-Konservatorium, in Modena und an der Accademia Chigiana in Siena. Mit Kursen bei Roberta Invernizzi, Sara Mingardo und Lorenzo Ghielmi spezialisierte sie sich auf die Alte Musik. Nachdem sie 2007 den «Concorso di canto barocco Francesco Provenzale» gewonnen hatte, arbeitete sie mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Fabio Biondi, Ottavio Dantone, Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herrweghe und Sigiswald Kuijken zusammen. Bei den Innsbrucker Festwochen gestaltete sie die Titelrolle in Caccinis L’Euridice, an der Mailänder Scala war sie mit Monteverdis Poppea zu Gast; beim Maggio Musicale in Florenz sang sie in Glucks Orfeo und Debussys Pelléas (am Pult: Daniele Gatti), bei den Salzburger Festspielen interpretierte sie Bibers Missa Salisburgensis unter der Leitung von Václav Luks. Als Martinůs Mirandolina stellte sie sich 2016 am Teatro La Fenice in Venedig vor.

    April 2017

    Weitere Termine

    17:30 Uhr | Konzerteinführung mit Susanne Stähr | KKL Luzern, Auditorium