Debut 3

Elisa Netzer

Bartók | Britten | Smetana u.a.

Do, 24.08.12.15 UhrNr. 17322

Lukaskirche

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Preise (CHF)

CHF 30


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    24.

    Aug

    Donnerstag
    12.15

    Lukaskirche

    Debut 3

    Elisa Netzer

    Bedřich Smetana (1824–1884)
    Die Moldau (arr. Hanuš Trneček)
    Béla Bartók (1881–1945)
    Rumänische Volkstänze Sz 56 (arr. Elisa Netzer)
    Joaquín Turina (1882–1949)
    Tocata y Fuga (arr. Nicanor Zabaleta)
    Aram Chatschaturjan (1903–1978)
    Orientalischer Tanz und Toccata
    Julien-François Zbinden
    Trois esquisses japonaises op. 72
    Benjamin Britten (1913–1976)
    Suite for Harp op. 83
    Arturo Márquez (*1950)
    Danzón Nr. 2 (arr. Emmanuel Padilla Holguín)

    Als Soloinstrument im Rezital ist die Harfe nur selten zu hören. Dabei steht sie in ihren Möglichkeiten hinter dem allgegenwärtigen Klavier keinesfalls zurück. Auf keinem anderen Instrument lassen sich etwa Arpeggien oder Glissandi so überzeugend realisieren; sogar Flageolett-Töne kann die Harfe hervorbringen. Wundersame Fähigkeiten werden ihr nachgesagt – man denke nur an den biblischen König Saul, der durch Davids himmlisches Harfenspiel von seinen Depressionen erlöst wurde. Ganz abgesehen davon ist die Harfe mit ihrem magischen Klang für die Darstellung von Naturimpressionen geradezu prädestiniert, vom Rauschen des Windes bis zum Rieseln des Wassers. Die Schweizer Harfenistin Elisa Netzer, die 1990 in Lugano geboren und am Konservatorium von Parma sowie an der Londoner Royal Academy of Music ausgebildet wurde, stellt in ihrem Debutkonzert verschiedenste Facetten ihres Instruments vor. Die Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe war u. a. beim Musical Olympus in St. Petersburg zu Gast und konzertierte bereits in vielen europäischen Ländern und in Brasilien. 

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    Elisa Netzer

    Die Schweizer Harfenistin Elisa Netzer, Jahrgang 1990, stammt aus Lugano. An der dortigen Musikschule des Konservatoriums erhielt sie im Alter von sechs Jahren ihren ersten Harfenunterricht bei Irene Ferrarese. Später studierte sie bei Emanuela Degli Esposti am Konservatorium «Arrigo Boito» in Parma und bei Skaila Kanga an der Royal Academy of Music in London. Ausserdem besuchte sie Kurse bei Judith Liber, der Harfenistin des Israel Philharmonic Orchestra. Elisa Netzer ging als Preisträgerin aus zahlreichen Wettbewerben hervor: In Grossbritannien wurden ihr der «Guy McGrath Harp Prize» und der Zweite Preis bei der «Camac Harp Competition» verliehen, in der Schweiz siegte sie zweimal beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb; in Italien gewann sie den «Concorso Internazionale di Esecuzione musicale», die «Bellaggio Festival Competition» sowie den «Concorso Internazionale Giovani Musicisti» in Lengnano, und in Ungarn ging sie als Beste aus der Harfenkonkurrenz von Szeged hervor. Auftritte führten Elisa Netzer durch die Schweiz, nach Italien, Spanien, Brasilien, Ungarn, Norwegen, Deutschland, Dänemark und in das Vereinigte Königreich. Als Solistin war sie mit dem Orchestra della Svizzera italiana, dem Arturo Toscanini Symphony Orchestra, dem Cantelli Orchestra, dem Benacus Chamber Orchestra und dem Lugano Chamber Orchestra zu erleben. Einen Höhepunkt ihrer Laufbahn bildete ihr Solo-Debut in der Hermitage St. Petersburg, auf Einladung des Musical Olympus Festival. Elisa Netzer verfügt über ein breites Repertoire, das auch die Neue Musik mit einschliesst. Selbst ist sie auch als Arrangeurin tätig und richtet bekannte Werke für ihr Instrument ein. Ihr Programm «The Toccata Project» mit Toccaten aus vier Jahrhunderten wird demnächst auf CD veröffentlicht.

    Juni 2017

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