MEET TEODOR - ABGESAGT

Eine Begegnung in drei Akten

Fr, 03.04. | 18.30 Uhr | Nr. 20102

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Teodor - Abgesagt

01.04.-04.04. 2020

 

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    «Eine Begegnung in drei Akten»

    Wenn Sie Teodor Currentzis näher kennenlernen und ihn bei der Arbeit mit seinem Ensemble musicAeterna erleben wollen, dann sollten Sie diese Veranstaltung nicht verpassen. Im Rahmen einer öffentlichen Probe im KKL-Konzertsaal wird der griechische Maestro zunächst an seiner Interpretation von Beethovens Neunter Sinfonie feilen, bevor er in einem Gespräch (in Englisch) Einblicke in sein Beethoven-Verständnis eröffnet und erklärt, worauf es ihm bei der Interpretation dieses Komponisten ankommt. Und anschliessend wechselt Currentzis gemeinsam mit den Festivalbesucherinnen und -besuchern ins KKL-Foyer, wo Sie in lockerer Atmosphäre direkt mit dem Künstler ins Gespräch kommen können. Eine Begegnung in drei Akten also.

    musicAeterna

    Das Ensemble musicAeterna, das sich aus einem Orchester und einem Chor zusammensetzt, wurde 2004 von Teodor Currentzis in Nowosibirsk mit dem Ziel gegründet, ein breites Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart zu erarbeiten. Von 2011 bis 2019 war es am Staatlichen Ballett- und Operntheater Perm (Ural) beheimatet, wo es jährlich mehrere Produktionen gestaltete. Seit dem September 2019 arbeitet es frei und privat finanziert. In den letzten Jahren hat sich musicAeterna zu einem echten Exportschlager entwickelt: Gemeinsam mit Teodor Currentzis gastierten das Orchester und der Chor in Wien, Amsterdam, London, Paris, Brüssel, Lissabon, Helsinki, Moskau, St. Petersburg und, auf Einladung der Berliner Philharmoniker, in der dortigen Philharmonie. Opernproduktionen führten sie zur Ruhrtriennale, zum Festival d’Aix-en-Provence und ans Festspielhaus Baden-Baden. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den Salzburger Festspielen, wo musicAeterna 2017 mit Mozarts La clemenza di Tito seinen Einstand gab; gemeinsam mit Currentzis wird das Ensemble dort in den nächsten Jahren Wagners Tristan und Isolde sowie Bachs h-Moll-Messe interpretieren. Anfang 2019 ging es erstmals auf Japan-Tournee, und noch in diesem Jahr debutiert musicAeterna mit Verdis Requiem in New York. Mehrfach haben die Musikerinnen und Musiker neue Werke zur Uraufführung gebracht, so etwa Dmitri Kourliandskis Oper Nosferatu, Philippe Hersants Tristia und Alexei Syumaks Einakter Cantos. Zahlreiche Einspielungen entstanden in den letzten Jahren, darunter der vielbeachtete Mozart-Da Ponte-Zyklus mit Le nozze di Figaro (2013), Così fan tutte (2014) und Don Giovanni (2016). Für diese und andere CDs erhielten das Ensemble und Currentzis den «Preis der deutschen Schallplattenkritik», den «Echo Klassik» und den «Diapason d’or». Überdies wurde musicAeterna bereits siebzehnmal die «Goldene Maske» des russischen Theaterverbands verliehen.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit einem reinen Rameau-Programm unter der Leitung von Teodor Currentzis.

    August 2019

    Weitere Termine

    Teodor Currentzis

    Teodor Currentzis, geboren 1972 in Athen, studierte zunächst Violine und Komposition am Nationalkonservatorium seiner Heimatstadt. 1994 zog er nach St. Petersburg und absolvierte dort sein Kapellmeisterstudium bei Ilja Musin, dem legendären Pädagogen, aus dessen Dirigentenklasse auch Semyon Bychkov und Valery Gergiev hervorgegangen sind. Seine erste Chefposition führte Currentzis 2004 an die Staatsoper Nowosibirsk, die er als Generalmusikdirektor sechs Jahre lang leitete. Von 2011 bis Sommer 2019 amtierte er als Musikdirektor an der Oper in Perm; weiterhin verantwortet er dort das Diaghilew-Festival. Internationalen Ruhm erwarb er sich mit seinem 2004 gegründeten Ensemble musicAeterna, das ein Orchester und einen Chor umfasst. Mit ihnen trat er u. a. im Festspielhaus Baden-Baden, am Wiener Konzerthaus, im Amsterdamer Concertgebouw und in der Berliner Philharmonie auf. Als Operndirigent war Currentzis am Moskauer Bolschoi-Theater, an der Bayerischen Staatsoper, am Zürcher Opernhaus, am Teatro Real in Madrid und beim Festival d’Aix-en-Provence zu Gast. 2017 debutierte er mit Mozarts La clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen; dort dirigierte er 2018 alle neun Beethoven-Sinfonien, 2019 folgte Mozarts Idomeneo. Seit Herbst 2018 leitet Cur-rentzis als Chefdirigent das SWR Symphonieorchester, mit dem er in den vergangenen Monaten Sinfonien von Mahler, Tschaikowsky und Schostakowitsch erarbeitete und im Wiener Konzerthaus sowie in der Hamburger Elbphilharmonie gastierte. Mit musicAeterna ging er im Februar 2019 erstmals auf Japan-Tournee. Bereits siebenmal wurde Teodor Currentzis mit dem russischen Theaterpreis «Die goldene Maske» ausgezeichnet; 2016 wählten ihn die Kritiker des Magazins Opernwelt zum «Dirigenten des Jahres». Seine CDs wurden mit zahlreichen Preisen bedacht; seine jüngste Einspielung ist Mahlers Sechster Sinfonie gewidmet.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 25. März 2015 mit musicAeterna und einem reinen Rameau-Programm.

    August 2019

    Weitere Termine
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