Debut 5

Dmitry Masleev

Tschaikowsky | Prokofjew | Liszt

Do, 06.09. | 12.15 Uhr | Nr. 18338

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
    Auswahl aus den Klavierstücken op. 72
    Sergej Prokofjew (1891–1953)
    Klaviersonate Nr. 2 d-Moll op. 14
    Franz Liszt (1811–1886)
    Rhapsodie espagnole (Folies d’Espagne et Jota aragonesa) S 254 

    2015 ging Dmitry Masleev als Sieger aus dem berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau hervor – und trat damit die Nachfolge von Daniil Trifonov an. Die Jury war begeistert, rühmte seine Brillanz und makellose Technik, aber auch seine lyrischen Qualitäten und die Natürlichkeit seines Spiels. Dieser junge Pianist verfüge über «eine geradezu ans Metaphysische grenzende Musikalität», urteilte die Neue Musikzeitung. 1988 im sibirischen Ulan-Ude geboren, wuchs Masleev mit den Einspielungen von Swjatoslaw Richter und Emil Gilels auf. Was aber die Kunst der Phrasierung angeht, glaubt er, am meisten von Sängern gelernt zu haben, zum Beispiel von Nicolai Gedda. Mittlerweile war Dmitry Masleev schon bei grossen Piano-Gipfeln wie dem Klavier-Festival Ruhr oder in La Roque d’Anthéron zu Gast; er spielte in der New Yorker Carnegie Hall, in der Pariser Philharmonie und im Münchner Gasteig, konzertierte mit den Bamberger Symphonikern, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Orchestre du Capitole de Toulouse. In Luzern stellt er sich nun mit drei seiner Lieblingskomponisten vor.

    Mit freundlicher Unterstützung der Strebi-Stiftung Luzern.

    Podcast «Kinderszenen»: Franz Liszt (1811–1886), Sergej Prokofjew (1891–1953) und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893) 
    Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

     

    Dmitry Masleev

    Der russische Pianist Dmitry Masleev wurde 1988 im sibirischen Ulan-Ude geboren, einer Grossstadt südöstlich des Baikalsees. Seine Ausbildung erhielt er jedoch in Moskau, in der Klasse von Mikhail Petukhov am Tschaikowsky-Konservatorium; ausserdem absolvierte er Kurse an der International Piano Academy Lake Como. Zu einem Begriff in der Musikszene avancierte er 2015, als er die begehrte Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewann und dazu noch mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart-Konzerts bedacht wurde. Danach erhielt Dmitry Masleev Einladungen in viele renommierte Konzertsäle und zu bedeutenden Orchestern. Valery Gergiev verpflichtete ihn für sein Festival «MPhil 360°» in München, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin für Rachmaninows Paganini-Variationen, das Royal Philharmonic Orchestra für Schostakowitschs Zweites Klavierkonzert. Mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck ging Masleev auf Asien-Tournee, mit dem Staatlichen Moskauer Sinfonieorchester bereiste er die Vereinigten Staaten. 2017/18 gab er seinen Einstand bei den Bamberger Symphonikern und beim SWR Symphonieorchester Stuttgart; mit dem Ural Philharmonic Orchestra gastierte er bei den Ludwigsburger Festspielen. Mit Rezitalen stellte sich Dmitry Masleev in der New Yorker Carnegie Hall, im Amsterdamer Concertgebouw und im Londoner St. John’s Smith Square vor; er gastierte aber auch beim Rheingau Musik Festival und beim Klavier-Festival Ruhr, in La Roque d’Anthéron, Bad Kissingen und Beauvais. Im Frühjahr 2018 war er «artist-in-residence» beim Bodensee-Festival. In der aktuellen Saison wird Dmitry Masleev u. a. in der Hamburger Elbphilharmonie und im Wiener Konzerthaus auftreten, mit David Robertson und dem Orquesta de Cadaqués in Spanien auftreten sowie mit dem Orchestre national de Lyon unter der Leitung von Tan Dun eine Asientournee bestreiten. Auf CD hat er u. a. Sonaten von Scarlatti, Prokofjews Zweite Klaviersonate und Schostakowitschs Zweites Klavierkonzert veröffentlicht. 

    Juli 2018

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