Die 12 Cellisten

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

Debussy | Ellington | Piazzolla u.a.

Di, 31.08. | 19.30 Uhr | Nr. 211323

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert

Preise (CHF)

CHF 120 90 60 30


Sommer-Festival

10.08.-12.09. 2021

 

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    Die 12 Cellisten

    Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

    Claude Debussy (1862–1918)
    La cathédrale engloutie
    Clair de lune
    Brett Dean (*1961)
    Twelve Angry Men
    Duke Ellington (1899–1974) / Juan Tizol
    Caravan
    Marijn Simons (*1962)
    It's Raining Skyscrapers op. 71 Nr. 1
    Krzesimir Debski (*1953)
    Cello Animation
    Astor Piazzolla (1921–1992)
    Buenos Aires hora cero
    Revirado
    Soledad
    Tres minutos con la realidad

    «Es gibt keine leichte oder ernste Musik, es gibt nur gute oder schlechte Musik», hat Leonard Bernstein einmal festgestellt. Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, die in der Saison 2021/22 ihr 50. Jubiläum feiern, haben ihn beim Wort genommen. Die «Fabulous Twelve» verbinden in ihren Programmen das scheinbar Unvereinbare: Sie bringen neue Werke zu Gehör, die eigens für sie komponiert wurden, wie etwa Brett Deans Twelve Angry Men, entstanden zum 25. Geburtstag des Ensembles (dem mittlerweile auch «angry women» angehören). Sie interpretieren raffinierte Arrangements von Klassikern, widmen sich aber auch mit Inbrunst dem Tango, französischen Chansons oder Hits der Beatles. Die 12 Cellisten musizieren ohne Scheuklappen, mit lustvoller Offenheit. Doch was auch immer bei diesen musikalischen Grenzgängen ertönt: Es gerät zu einem Triumph des Klangs, des vollen satten Cellosounds, in dem man einfach nur schwelgen kann. Und da es den Zwölf auch an Temperament und Spielwitz nicht mangelt, bieten sie dem Publikum alles, was gute Musik nur zu geben vermag.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

    In der Saison 2021/22 feiern die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker ihren 50. Geburtstag. Ihre Gründung verdankte sich der Einspielung von Julius Klengels Hymnus für zwölf Violoncelli, den die Cellogruppe der Berliner Philharmoniker im März 1972 für den ORF aufnahm. Der klangliche Reiz der Formation erschien den Zwölf so verheissungsvoll, dass sie daraufhin beschlossen, ein festes Ensemble zu bilden. Ihr Repertoire setzt sich aus Bearbeitungen klassischer Werke und Originalkompositionen zusammen, die sie selbst in Auftrag gaben. Nach Boris Blacher, der als erster zeitgenössischer Komponist ein neues Werk für das Ensemble schuf, schrieben bisher u. a. Jean Françaix, Iannis Xenakis, Günter Bialas, Wolfgang Rihm, Brett Dean, Frangis Ali-Sade, Tan Dun, Kaija Saariaho und Sofia Gubaidulina Originalwerke für die 12 Cellisten. Auch im Bereich des Cross-over ist das Ensemble ein Vorreiter: Es liess Songs der Beatles, Gospels, Tangos, Jazz- und Filmkompositionen für seine Auftritte arrangieren und sorgte damit für eine Programmvielfalt, die auch ein Publikum jenseits der eingeweihten Klassik-Gemeinde anspricht. Zahlreiche CDs, die allein dreimal mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurden und von denen mehrere in die Charts gelangten, dokumentieren die künstlerische Arbeit. Neben den Konzertauftritten in aller Welt engagieren sich die 12 Cellisten mit Benefizveranstaltungen für Menschen in Not. Und sie sind ein prominenter musikalischer Botschafter Berlins: Die Zwölf spielten für den amerikanischen Präsidenten, sie begleiteten den deutschen Bundespräsidenten auf Staatsbesuchen und waren bereits mehrfach Gast des japanischen Kaiserpaars.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 30. August 1980 mit Werken von David Funk, Julius Klengel, Helmut Eder, Rudolf Kelterborn, Heitor Villa-Lobos und Boris Blacher.

    Juli 2021

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