Young Sitzkissenkonzert

«Das kleine Irgendwas»

Patricia Kopatchinskaja | Anthony Ramaniuk | Manuel Kühne

Sa, 09.09. | 15.00 Uhr | Nr. 17391

KKL Luzern, Terrassensaal

Vergangenes Konzert


Ermässigter Preis gilt für Jugendliche bis inkl. 17 Jahre.



Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    Young Sitzkissenkonzert

    «Das kleine Irgendwas»

    Anthony Romaniuk  Cembalo
    Manuel Kühne  Sprecher

    «Das kleine Irgendwas»
    Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber, John Cage, Heinz Holliger und anderen

    Eine Produktion von LUCERNE FESTIVAL

    Für alle ab 4 Jahren

    Ganz nah dran an der Musik sind unsere jüngsten Zuhörer in diesem Konzert: Sie können es sich auf gemütlichen Kissen bequem machen, den Klängen lauschen – und natürlich die Künstler beobachten. Zum Beispiel die Geigerin Patricia Kopatchinskaja, die «artiste étoile» dieses Sommers. Gemeinsam mit dem australischen Cembalisten Anthony Romaniuk zeigt sie, dass es nicht immer die altbekannten Klassiker sein müssen und dass auch vermeintlich Kleines ganz gross sein kann: mit musikalischen Miniaturen vom barocken Geigenvirtuosen Heinrich Ignaz Franz Biber, der einen ganzen Zoo in Klänge setzte, bis zur Gegenwart. Der Titel dieses Sitzkissenkonzerts geht übrigens auf Patricia Kopatchinskajas Tochter Alice zurück. Die dachte sich die Geschichte vom «kleinen Irgendwas» aus, einem «pelzigen blauen Ding», das sie auch in einem Bild festhielt. Und dieses Bild inspirierte dann den Schweizer Komponisten Heinz Holliger zu einem wunderbaren Stück für eine singende Geigerin.

    Patricia Kopatchinskaja

    Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja wurde 1977 im moldawischen Chişi-nău in eine Musikerfamilie geboren – die Mutter spielt ebenfalls Geige, der Vater das Cimbalom. 1989 emigrierte die Familie nach Wien: Dort nahm Patricia Kopatchinskaja als 13-Jährige ihr Studium an der Musikuniversität auf; vier Jahre später wechselte sie an die Hochschule der Künste nach Bern, wo sie ihre Ausbildung bei Igor Ozim abschloss. Als Siegerin des Internationalen Szeryng-Wettbewerbs (2000) wurde sie in Fachkreisen bekannt; 2002 erhielt sie den «Credit Suisse Young Artist Award». Heute arbeitet Patricia Kopatchinskaja mit führenden Orchestern zusammen und sorgt mit ungewöhnlichen, oft radikalen Interpretationen für Aufsehen. Sie ist in der Alten Musik ebenso zu Hause wie im romantischen Repertoire oder in der Moderne, spielt rege Kammermusik und entwickelt inszenierte Konzerte. Dieses breite Spektrum stellte sie im Sommer 2017 als «artiste étoile» auch bei LUCERNE FESTIVAL vor. In der Saison 2018/19 trat Kopatchinskaja unter der Leitung von Kirill Petrenko mit dem Bayerischen Staatsorchester und den Berliner Philharmonikern auf. Sie gab mit Peter Eötvös’ Violinkonzert Seven ihr Debut beim Cleveland Orchestra, ging mit Teodor Currentzis und dem Tschaikowsky-Konzert auf Japan-Tournee und konzertierte mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter Kent Nagano. Als singende und spielende Rezitatorin präsentierte sie gemeinsam mit Musikern der Berliner Philharmoniker Schönbergs Pierrot lunaire. Für ihre CDs wurde Kopatchinskaja u. a. mit dem «International Classical Music Award», dem «Prix Caecilia» und dem «Recording of the Year Award» des Magazins Gramophone ausgezeichnet. Für ihr Album Death and the Maiden mit Werken von Dowland bis Kurtág erhielt sie 2018 den «Grammy». Zuletzt veröffentlichte sie mit der Pianistin Polina Leschenko Sonaten von Bartók und Poulenc.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 7. September 2002 mit dem Sibelius-Konzert und den Wiener Philharmonikern unter Mariss Jansons.

    Juli 2019

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    Manuel Kühne

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