Debut Daniel Ciobanu

Daniel Ciobanu

Mussorgsky | Enescu | Prokofjew u.a.

Di, 24.08. | 12.15 Uhr | Nr. 213307

Lukaskirche, Kirchensaal

Vergangenes Konzert

Preise (CHF)

CHF 30


Sommer-Festival

10.08.-12.09. 2021

 

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    Debut Daniel Ciobanu

    Daniel Ciobanu

    Moritz Moszkowski (1854–1925)
    Étincelles op. 36 Nr. 6
    Modest Mussorgsky (1839–1881)
    Bilder einer Ausstellung
    George Enescu (1881–1955)
    Carillon nocturne op. 18 Nr. 7
    Sergej Prokofjew (1891–1953)
    Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83
    Alfred Grünfeld (1852–1924)
    Soirée de Vienne op. 56. 

    Konzertparaphrase über Johann Strauss’sche Walzermotive aus Die Fledermaus u. a.

    «Musik wird bei Daniel Ciobanu zum Erlebnis», schwärmte der Deutschlandfunk über die Debut-CD des Pianisten, die im Herbst 2020 auf den Markt kam. Denn dieser Tastenmagier verfüge über einen «unbedingten Erzählwillen» und habe obendrein «das technische Vermögen», ihn auch umzusetzen: «ein kluger und extrem emotionaler Künstler». Der gebürtige Rumäne, der Vladimir Horowitz, Arthur Rubinstein und Arcadi Volodos als Vorbilder nennt, trat schon 2011, als 19-Jähriger, in Lang Langs Show 100 Pianos auf. 2017 gewann er die Silbermedaille und den Publikumspreis beim Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv, und seither konzertiert er mit so renommierten Partnern wie dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Israel und dem Royal Philharmonic Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder der Enescu Philharmonie, die ihn zum «artist-in-residence» berief. Bei seinem Luzerner Einstand spannt Ciobanu einen weiten Bogen vom Nachtstück bis zur Champagnerlaune, wenn er das Konzert mit einer gefürchteten Fledermaus-Paraphrase beschliesst.

    Strebi Stiftung Luzern – Partner Debut-Reihe

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Daniel Ciobanu

    Der rumänische Pianist Daniel Ciobanu, 1991 in Piatra Neamţ geboren, begann als Neunjähriger mit dem Klavierspiel. Dank eines Stipendiums konnte er am Royal Conservatoire of Scotland studieren; später setzte er seine Ausbildung bei Marian Rybicki an der École Normale de Musique in Paris sowie bei Pascal Devoyon und Markus Groh an der Berliner Universität der Künste fort. International bekannt wurde er 2017, als er die Silbermedaille und den Publikumspreis beim Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv gewann. Bereits 2010 trat Ciobanu erstmals in der Londoner Royal Festival Hall auf. Danach war er auch in der New Yorker Carnegie Hall und der Hamburger Elbphilharmonie, im Konzerthaus Berlin und beim Enescu Festival in Bukarest zu hören. Als Solist konzertierte er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra und der George Enescu Philharmonie, die ihn für die Saison 2020/21 zum «artist-in-residence» ernannte. 2020 gab Ciobanu seinen Einstand beim Leipziger Gewandhausorchester und beim Royal Philharmonic Orchestra in London. Regelmässig arbeitet er mit dem Dirigenten Omer Meir Wellber zusammen, unter dessen Leitung er im Mai 2021 auch beim BBC Philharmonic Orchestra debutierte und mit dem er überdies Kammermusik spielte und genreübergreifende After-Show-Projekte gestaltete. Daniel Ciobanus Repertoire umfasst Klavierkonzerte von Beethoven, Liszt, Grieg, Tschaikowsky, Rachmaninow, Prokofjew, Ravel, Schostakowitsch und Gershwin. In Rumänien gründete er 2017 das Neamţ Music Festival, bei dem junge Künstler*innen aus aller Welt klassische Musik oder Jazz aufführen und auch den Brückenschlag zur Malerei, zum Tanz oder zur Videokunst suchen. 2020 erschien Ciobanus erste Solo-CD mit Werken von Prokofjew, Debussy, Enescu und Liszt.

    Juli 2021

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