Debut 1

Claire Huangci

Scarlatti | Schubert | Rachmaninow

Mi, 20.11. | 12.15 Uhr | Nr. 19506

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Piano-Festival

16.11.-24.11. 2019

 

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    Domenico Scarlatti (1685–1757)
    Klaviersonate D-Dur K. 443
    Klaviersonate A-Dur K. 208
    Klaviersonate D-Dur K. 29
    Klaviersonate D-Dur K. 435
    Franz Schubert (1797–1828)
    Vier Impromptus D 935
    Sergej Rachmaninow (1873–1943)
    Prélude cis-Moll op. 3 Nr. 2
    Prélude fis-Moll op. 23 Nr. 1
    Prélude B-Dur op. 23 Nr. 2
    Prélude d-Moll op. 23 Nr. 3
    Prélude D-Dur op. 23 Nr. 4
    Prélude g-Moll op. 23 Nr. 5
    Prélude Es-Dur op. 23 Nr. 6
    Prélude c-Moll op. 23 Nr. 7

    «Wunderkinder» haben es schwer, wenn sie erwachsen werden und der zirkushafte Reiz des Spektakulären, der ihren Anfängen innewohnte, verflogen ist. Claire Huangci, die 1990 im amerikanischen Rochester geborene Tochter zweier chinesischer Wissenschaftler, gehört zu den Glücklichen, die ihren frühen Ruhm später noch übertreffen konnten. Schon als Neunjährige gewann sie internationale Klavierwettbewerbe, mit zehn spielte sie vor US-Präsident Bill Clinton, und als sie sechzehn war, attestierte ihr der Pianistenkollege Vladimir Krainev, «die schnellsten Finger der Welt» zu haben. Doch Huangci verliess sich nicht auf ihre virtuosen Kapazitäten allein. Nach ihrem Studium bei Gary Graffman in Philadelphia setzte sie die Ausbildung bei Arie Vardi in Hannover fort und entwickelte sich «zur reifen Künstlerin», wie es die Jury des «Concours Géza Anda» formulierte, als sie ihr 2018 den Ersten Preis verlieh. Mittlerweile hat Claire Huangci schon vier preisgekrönte CDs vorgelegt und gastiert in den grossen Konzertsälen der Welt, vom Wiener Konzerthaus bis zur New Yorker Carnegie Hall.

    Claire Huangci

    Claire Huangci, 1990 in Rochester (New York) als Tochter zweier chinesischer Wissenschaftler geboren, begann als Sechsjährige mit dem Klavierspiel. Schon zwei Jahre später, mit acht Jahren, gewann sie die Goldmedaille bei der «World Piano Competition» in Cincinnati und startete wenig später ihre internationale Karriere, die ihr rasch den Ruf eintrug, «die schnellsten Finger der Welt» zu haben, wie es ihr Pianistenkollege Vladimir Krainev formulierte. Doch Claire Huangci verliess sich nicht auf ihren frühen Ruhm, sondern entschied sich für ein gründliches Studium, das sie zunächst, von 2003 bis 2007, zu Eleanor Sokoloff und Gary Graffman ans Curtis Institute of Music in Philadelphia führte, bevor sie von 2007 bis 2016 ihre Ausbildung bei Arie Vardi an der Musikhochschule in Hannover fortsetzte und abschloss. Bereits 2011 errang Huangci als jüngste Teilnehmerin den Zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München; 2018 wurden ihr der Erste Preis und der Mozartpreis beim «Concours Géza Anda» verliehen. Sie konzertierte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem China Philharmonic Orchestra, dem Vancouver und dem Santa Fe Symphony Orchestra sowie dem Radio-Symphonieorchester Wien. Einladungen führten sie zu den Festivals von Schleswig-Holstein, Verbier, Schwetzingen und Gstaad, zum Kissinger Sommer, zum Würzburger Mozartfest und zum Klavier-Festival Ruhr. Claire Huangci hat bereits vier Solo-CDs veröffentlicht, u. a. mit Werken von Scarlatti, Chopin und Rachmaninow, für die sie mit dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» und der «Editor’s Choice» des Magazins Gramophone ausgezeichnet wurde. Im August 2019 erschien eine Aufnahme mit Klavierkonzerten von Chopin und Paderewski.

    Oktober 2019

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