Debut 4

Chiara Enderle | Hiroko Sakagami

Schubert | Penderecki | Brahms

Di, 29.08.12.15 UhrNo. 17337

Grand Casino Luzern, Casineum

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

11.08.-10.09. 2017

 

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    29.

    Aug

    Dienstag
    12.15

    Grand Casino Luzern, Casineum

    Debut 4

    Chiara Enderle | Hiroko Sakagami

    Chiara Enderle  Violoncello
    Franz Schubert (1797–1828)
    Sonate für Arpeggione und Klavier a-Moll D 821
    Krzysztof Penderecki (*1933)
    Capriccio per Siegfried Palm
    Johannes Brahms (1833–1897)
    Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99

    Musik hat sie gewissermassen schon mit der Muttermilch aufgesogen: Die Schweizer Cellistin Chiara Enderle kam 1992 als Tochter des Geigers Matthias Enderle und der Bratschistin Wendy Champney zur Welt, die 1984 das Carmina Quartett gegründet hatten. Chiara entschied sich indes weder für das Instrument des Vaters noch für das der Mutter, sondern für das Violoncello. Was ihr heute den Vorzug bietet, gemeinsam mit den Eltern auch im Streichtrio auftreten zu können. Freilich hat Chiara Enderle, die bei Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Steven Isserlis studierte, mittlerweile zu einer bemerkenswerten solistischen Karriere angesetzt. 2013 gewann sie sowohl den Internationalen Lutosławski-Wettbewerb in Warschau als auch den «Pierre Fournier Award» in London. Sie konzertierte mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester, dem Londoner Philharmonia Orchestra, der Kammerakademie Potsdam oder der Nationalphilharmonie Warschau und legte 2016 Paul Wranitzkys Cellokonzert auf CD vor: «ein wahrhaft beeindruckendes Talent», wie das Fachmagazin The Strad befand.

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    Chiara Enderle

    Die Schweizer Cellistin Chiara Enderle wurde 1992 als Kind einer Musikerfamilie in Zürich geboren. Ihre Mutter, die Bratschistin Wendy Champney, und ihr Vater, der Geiger Matthias Enderle, hatten 1984 das Carmina Quartett gegründet. Die Tochter indes entschied sich nicht für die Instrumente der Eltern, sondern für das Spiel des Violoncellos. Von 2007 bis 2012 studierte sie bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste, danach setzte sie ihre Ausbildung bei Jens Peter Maintz an der Berliner Universität der Künste fort und nahm ausserdem Unterricht bei Steven Isserlis. 2013 gewann Chiara Enderle in London den «Pierre Fournier Award» und ging als Siegerin aus dem Internationalen Lutosławski-Wettbewerb in Warschau hervor. Seit ihrem 14. Lebensjahr tritt sie als Solistin mit Orchester auf. Sie konzertierte bereits mit dem Philharmonia Orchestra in London, mit der Kammerphilharmonie Potsdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Nationalphilharmonie Warschau und dem Musikkollegium Winterthur. Als Kammermusikerin war Chiara Enderle in der Londoner Wigmore Hall, im britischen Prussia Cove und beim Rheingau Musik Festival zu Gast; gemeinsam mit Christian Tetzlaff und Kim Kashkashian war sie bei «Chamber Music Connects the World» im hessischen Kronberg zu erleben. Auch mit ihren Eltern präsentiert sie sich regelmässig auf dem Konzertpodium, entweder in der Trio-Konstellation oder in der Quintett-Formation mit dem Carmina Quartett. 2016 erschien ihre Debut-CD mit dem Cellokonzert von Paul Wranitzky, im Januar 2017 folgte eine zweite Einspielung mit Kammermusikwerken von Ernest Bloch. Chiara Enderle ist künstlerische Leiterin der Konzertreihe «Musik im Morgental», in deren Rahmen sie auch in Altersheimen und Schulen musiziert.

    April 2017

    Hiroko Sakagami

    Die japanische Pianistin Hiroko Sakagami, die als Sechsjährige mit dem Klavierspiel begann, absolvierte ein Musikgymnasium und studierte anschliessend an der Tokyo National University of Fine Arts. Nach mehreren Wettbewerbserfolgen erhielt sie ein Bundesstipendium der Schweizerischen Eidgenossenschaft und setzte ihre Ausbildung bei Hubert Harry am Konservatorium Luzern fort. Ausserdem nahm sie Unterricht bei Nikita Magaloff, der zu ihrem wichtigsten Mentor wurde. 1987 beendete sie ihr Studium «mit höchster Auszeichnung» (ein Prädikat, das erstmals vergeben wurde) und gewann den Ersten Preis beim «Concours Clara Haskil». Seither konzertiert Hiroko Sakagami in vielen Städten Europas, Nordamerikas und Japans. Sie trat beim «Printemps des Arts» in Monte Carlo auf, beim Menuhin Festival in Gstaad und bei den Settimane musicali in Ascona. Mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra ging sie als Solistin auf Europatournee, und auch die Festival Strings Lucerne verpflichteten sie für eine Gastspielreise. Einen Schwerpunkt in Hiroko Sakagamis künstlerischer Tätigkeit bildet die Kammermusik: Regelmässig arbeitet sie beispielsweise mit dem Carmina Quartett zusammen. Seit nunmehr dreissig Jahren lehrt sie Klavier und Kammermusik an der Hochschule Luzern – Musik; darüber hinaus gibt sie ihre Erfahrungen in Meisterkursen weiter, die in Deutschland, Rumänien und an der British Columbia University im kanadischen Vancouver stattgefunden haben. Auf CD hat Hiroko Sakagami Werke von Frédéric Chopin, Hans Georg Nägeli, Muzio Clementi, Johann Baptist Cramer, Ludwig van Beethoven und Daniel Steibelt eingespielt. Ausserdem hat sie eine klingende Musikgeschichte des Kantons Luzern vorgelegt.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 3. September 1988 im Rahmen der Reihe «Junge Künstler» mit Werken von Scarlatti, Mozart, Schumann und Chopin.

    April 2017

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