Kammermusik 3

casalQuartett

Mozart | Arriaga | Deutscher | Mendelssohn

Sa, 15.09.19.30 UhrNr. 18362

Lukaskirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    casalQuartett :  Felix Froschhammer, Violine | Rachel Späth, Violine | Markus Fleck, Viola | Andreas Fleck, Violoncello
    Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
    Streichquartett C-Dur KV 170
    Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826)
    Streichquartett Nr. 1 d-moll
    Alma Deutscher
    Rondo für Streichquartett
    Felix Mendelssohn (1809–1847)
    Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13

    «Wunderkinder» unter sich: Felix Mendelssohn war achtzehn, als er sein Zweites Streichquartett schuf. Arriaga komponierte seinen Gattungserstling mit siebzehn, Mozart mit fünfzehn das C-Dur-Quartett KV 170. Übertroffen werden alle drei noch von Alma Deutscher, die 2013, als gerade einmal Achtjährige, ihr Rondo für Streichquartett schrieb. Das casalQuartett beweist mit seinem Programm, dass diese Jugendwerke künstlerisch allesamt schon von hoher Meisterschaft zeugen. Die provokante Frage: «Würden Sie sich denn von einem Fünfzehnjährigen auch einen Herzschrittmacher einsetzen oder sich vor Gericht anwaltlich vertreten lassen?», ist eben doch nicht ohne weiteres auf das Feld der Kunst übertragbar. Schon Goethe behauptete: «Das musikalische Talent kann sich wohl am frühesten zeigen, indem die Musik etwas ganz Angeborenes, Inneres ist, das von aussen keiner grossen Nahrung und keiner aus dem Leben gezogenen Erfahrung bedarf.» Was in dieser Ausschliesslichkeit allerdings auch bezweifelt werden darf – wozu bräuchten wir sonst Musikhochschulen?

    Podcast «Kinderszenen»: Felix Mendelssohn (1809–1847) und Antonín Dvořák (1841–1904)
    Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.
     

    Mit freundlicher Unterstützung der Strebi-Stiftung Luzern

    casalQuartett

    Das 1996 gegründete casalQuartett musiziert seit 2005 in der Besetzung mit der in Locarno geborenen Daria Zappa als Primaria, der gebürtigen Ulmerin Rachel Späth (Zweite Violine) und den aus Augsburg stammenden Brüdern Markus und Andreas Fleck an der Viola bzw. dem Violoncello. Das Ensemble wurde beim Carmina Quartett in Zürich, beim Alban Berg Quartett in Köln und bei Walter Levin in Basel ausgebildet. Mittlerweile haben die vier Musiker fast tausend Konzerte in aller Welt gegeben: Sie waren beim Schleswig-Holstein und beim Rheingau Musik Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam, beim Bonner Beethovenfest und beim Frühjahrsfestival in Budapest zu Gast; sie spielten im Berliner Konzerthaus, in der Essener Philharmonie, in der Zürcher Tonhalle und im Amsterdamer Muziekgebouw. Zu den künstlerischen Partnern des casalQuartett gehören die Pianistinnen Martha Argerich und Khatia Buniatishvili, die Geiger Nikolaj Znaider und Patricia Kopatchinskaja, die Cellisten Clemens Hagen und Sol Gabetta, der Blockflötist Maurice Steger und die Sänger Emma Kirkby, Christiane Oelze und Christoph Prégardien. Das Quartett prägt mit dem Arosa Musik Festival, dem Boswiler Sommer und dem Festival der Stille am Kaiserstuhl drei eigene Festspielreihen. Zum Vortrag gelangt ein Repertoire, das von der Musik des Barock bis zur Avantgarde und von Mozart bis zum Tango Nuevo oder dem Jazz reicht. Auch spartenübergreifende Projekte im Zusammenspiel mit Tanz und Literatur stehen auf dem Programm. Zuletzt veröffentlichte das casalQuartett im Herbst 2009 die CD «Die Geburt des Streichquartetts», die fünf Gründerväter der Gattung vorstellt; eingespielt wurden deren Werke auf Instrumenten des Tiroler Geigenbauers Jacobus Stainer aus der Mitte des 17. Jahrhunderts.

    Bisher ein Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL (IMF): am 3. September 1998 mit Quartetten von Joseph Haydn, Adolf Busch und Leoš Janáček.

    2. April 2010
     

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