Kammermusik 2

Berliner Philharmonikerinnen

Liebmann | Farrenc | Mendelssohn-Hensel | Bonis

Sa, 10.09.16.00 UhrNr. 16403

Kirchensaal MaiHof

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

12.08.-11.09. 2016

 

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    Berliner Philharmonikerinnen:  Jelka Weber, Flöte | Marlene Ito, Violine | Julia Gartemann, Viola | Anne Yumino Weber, Violoncello | Cordelia Höfer, Klavier
    Helene Liebmann (1796–1835)
    Grande Sonate für Klavier und Violoncello B-Dur op. 11
    Louise Farrenc (1804–1875)
    Trio für Flöte, Violoncello und Klavier e-Moll op. 45
    Fanny Mendelssohn-Hensel (1805–1847)
    Klavierquartett As-Dur
    Mel Bonis (1858–1937)
    Suite dans le style ancien op. 127 Nr. 1 für Flöte, Violine, Viola und Klavier
    Die Berliner Philharmoniker mussten 100 Jahre alt werden, ehe 1982 mit der Schweizer Geigerin Madeleine Carruzzo erstmals eine Frau in ihren Reihen spielen durfte. Mittlerweile umfasst das Eliteorchester zwar 16 weibliche Mitglieder, doch entspricht das einem Anteil von gerade einmal 12,5%. Da muss frau zusammenhalten! Ein Ensemble aus Berliner Philharmonikerinnen hat sich deshalb mit Cordelia Höfer zusammengeschlossen, der Pianistin des orchestereigenen «Philharmonischen Salons», und wird Werke dreier Komponistinnen zu Gehör bringen. Mit der 1805 geborenen Fanny Mendelssohn-Hensel und der ein Jahr älteren Louise Farrenc sind gleich zwei Romantikerinnen dabei. Mélanie Hélène Bonis dagegen war eine Zeitgenossin und Kommilitonin von Claude Debussy, die ihre Partituren bewusst unter dem geschlechtsneutralen Alias-Vornamen «Mel» veröffentlichte, da sie fürchtete, als komponierende Frau nicht ernstgenommen zu werden. Die Berliner Philharmonikerinnen werden ihre Sorgen entkräften.
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