Sinfoniekonzert 12

Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko

Strauss | Beethoven

Mi, 29.08.19.30 UhrNr. 18321

KKL Luzern, Konzertsaal

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Sommer-Festival

17.08.-16.09. 2018

 

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    Sinfoniekonzert 12

    Berliner Philharmoniker | Kirill Petrenko

    60. Luzerner Bühnenjubiläum der Berliner Philharmoniker

    Richard Strauss (1864–1949)
    Don Juan op. 20
    Tod und Verklärung op. 24
    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

    Aufbruch in eine neue Ära: Offiziell wird Kirill Petrenko zwar erst 2019 das Amt des Chefdirigenten bei den Berliner Philharmonikern antreten, doch schon in diesem Sommer, wenn das Orchester sein 60. Bühnenjubiläum bei LUCERNE FESTIVAL feiert, leitet er hier die beiden Konzerte. Mit dem 46-jährigen Petrenko haben sich die Philharmoniker einen der charismatischsten Pultstars an ihre Spitze gewählt: Er ist ein Energiebündel von enormer Ausstrahlung, der die Musiker zu veritablen Höhenflügen befeuern kann und dabei das Publikum buchstäblich von den Sitzen reisst. Zugleich ist er aber auch ein kompromissloser Wahrheitssucher, der für die Musik glüht, weshalb er jede Partitur akribisch erarbeitet und bis ins letzte Detail auslotet. Das führt dazu, dass selbst vielgespielte Werke wie etwa Beethovens tänzerische Siebte Sinfonie oder die schwelgerischen Tondichtungen von Richard Strauss, die seit jeher zum Kernrepertoire der «Berliner» zählen, wieder so frisch und unverbraucht klingen, als seien sie gerade erst komponiert worden.

    Podcast «Kinderszenen»: Richard Strauss (1864–1949) und Ludwig van Beethoven (1770–1827) 
    Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Berliner Philharmoniker

    1882 schlossen sich 54 ambitionierte Musiker in Berlin zu einem neuen Orchester zusammen, um in eigener Verantwortung Konzerte zu veranstalten: Dies war die Geburtsstunde der Berliner Philharmoniker. Mit Hans von Bülow wählten sie 1887 einen der damals besten Dirigenten an ihre Spitze, der den Grundstein für die hohe Spielkultur legte. Ihm folgten Arthur Nikisch (1895–1922), Wilhelm Furtwängler (1922–54) und Herbert von Karajan (1955–89), die das Klangbild entscheidend prägten. Namentlich in der Ära Karajan erlangten die Berliner Philharmoniker mit Tourneen und zahlreichen preisgekrönten Plattenaufnahmen weltweiten Ruhm. Seit Oktober 1963 residiert das Orchester in der Berliner Philharmonie, einem von Hans Scharoun entworfenen Konzertsaal mit 2.400 Plätzen. 1989, nach dem Tod Karajans, wählten die Berliner Philharmoniker Claudio Abbado zu ihrem neuen Chef: Er reicherte das Repertoire mit zeitgenössischen Werken an und präsentierte thematische Zy-klen. Von 2002 bis zum Sommer 2018 stand Sir Simon Rattle an der Spitze der Philharmoniker und brachte Musik vom Barock bis zur Gegenwart zu Gehör. Seit August 2019 amtiert Kirill Petrenko als Chefdirigent und wird in seiner ersten Saison sinfonische Meilensteine wie Beethovens Neunte und Mahlers Sechste dirigieren, aber auch Musik von Sergej Rachmaninow und Josef Suk. Mit seiner «Digital Concert Hall», die 2019 ihren zehnten Geburtstag feiert, erreicht das Orchester mittlerweile ein Millionenpublikum in aller Welt und strahlt jährlich 40 Konzerte live via Internet aus. Seit 2014 veröffentlicht es CDs und DVDs auf dem eigenen Label «Berliner Philharmoniker Recordings». Einmal im Jahr präsentieren sich die Philharmoniker auch als Opernorchester: bei ihren Osterfestspielen, die seit 2013 in Baden-Baden stattfinden. 2019 musizierten sie dort Verdis Otello, 2020 steht, unter Petrenkos Leitung,  Beethovens Fidelio auf dem Programm.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 30. August 1958 mit der Neunten Sinfonie von Beethoven unter Leitung Herbert von Karajans. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.berliner-philharmoniker.de.

    August 2019


     

    Weitere Termine

    Kirill Petrenko

    Kirill Petrenko, seit August 2019 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, wurde 1972 im sibirischen Omsk geboren. Als 18-Jähriger übersiedelte er mit seiner Familie nach Vorarlberg in Österreich. Seiner Dirigentenausbildung an der Hochschule für Musik in Wien folgte ab 1997 ein Engagement als Assistent und Kapellmeister an der dortigen Volksoper; anschliessend war er von 1999 bis 2002 Generalmusik-direktor am Meininger Theater. Mit seinem Dirigat von Wagners Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Christine Mielitz und der Ausstattung von Alfred Hrdlicka erregte er dort 2001 zum ersten Mal internationales Aufsehen. Von 2002 bis 2007 stand Kirill Petrenko als Generalmusikdirektor an der Spitze der Komischen Oper Berlin. Zudem gastierte er an den Staatsopern von München und Wien, an der Dresdner Semperoper, der Oper Frankfurt, am Londoner Royal Opera House, an der Metropolitan Opera New York, an der Pariser Opéra Bastille sowie beim Maggio Musicale Florenz und bei den Salzburger Festspielen. Von 2013 bis 2015 leitete er eine Neuproduktion von Wagners Ring bei den Bayreuther Festspielen. Im Herbst 2013 trat Petrenko sein Amt als Ge-neralmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, das er noch bis Ende der Spielzeit 2019/20 innehat. Auf dem Konzertpodium dirigierte er u. a. die Wiener Philharmoniker, die Staatskapellen von Berlin und Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, das Cleveland Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und das Israel Philharmonic Orchestra. Bei den Berliner Philharmonikern, die ihn im Juni 2015 an ihre Spitze wählten, gab Petrenko 2006 sein Debut mit Werken von Bartók und Rachmaninow. In seiner ersten Saison als «Chef» wird er mit dem Orchester fünf Programme erarbeiten und im Mai 2020 in Israel gastieren.

    Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 7. September 2016 als er das Bayerische Staatsorchester bei einem Wagner-Strauss-Programm leitete.

    August 2019

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