Chorkonzert 1

Akademiechor Luzern | Instrumentalisten der Hochschule Luzern – Musik | Ulrike Grosch

Bruckner | Tomasi

Mo, 19.03. | 19.30 Uhr | Nr. 18103

Franziskanerkirche

Vergangenes Konzert


Rollstuhlplätze reservieren Sie bitte unter t +41 (0) 41 226 44 80 (10.00-17.00 Uhr)

Oster-Festival

17.03.-25.03. 2018

 

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    Chorkonzert 1

    Akademiechor Luzern | Instrumentalisten der Hochschule Luzern – Musik | Ulrike Grosch

    Instrumentalisten der Hochschule Luzern – Musik  

    (Immanuel Richter Einstudierung)

    Ulrike Grosch  Dirigentin
    Anton Bruckner (1824–1896)
    Os justi WAB 30
    Henri Tomasi
    Fanfares liturgiques für Blechbläser, Schlagzeug und Chor
    Anton Bruckner (1824–1896)
    Messe Nr. 2 e-Moll WAB 27 (2. Fassung von 1882)

    «Anton Bruckner», so erinnerte sich 1921 der Dirigent Franz Schalk, «war ein Gläubiger ohnegleichen. Er glaubte mit einer Innigkeit und Kraft, die ans Wunderbare grenzte.» Als «Spielmann Gottes» wurde der österreichische Komponist denn auch gerne bezeichnet, und seine Sinfonien wurden kurzerhand zu «Messen ohne Worte» erklärt. Als ob Bruckner nicht eigens drei höchst ambitionierte Vertonungen des Ordinarium missae geschaffen hätte! Die zweite davon, die Messe in e-Moll, wird Ulrike Grosch mit dem Akademiechor zu Gehör bringen: einem Chor, der sich aus Studierenden der Luzerner Musikhochschule zusammensetzt. Bei diesem Werk, das 1869 zur Weihe der Votivkapelle des Linzer Doms uraufgeführt wurde, sind die Sängerinnen und Sänger besonders gefordert, denn sie müssen über weite Strecken a cappella singen – intonatorisch äusserst heikel. Das «Orchester» wiederum besteht ausschliesslich aus Bläsern, wobei Bruckner die dunklen Farben bevorzugt und auf die Flöten verzichtet.

    Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.

    Akademiechor Luzern

    Der Akademiechor Luzern, der Chor der Hochschule Luzern – Musik, wurde 1953 von Johann Baptist Hilber ins Leben gerufen. Als seine Nachfolger amtierten Guido Fässler, Joseph Bu-cher, Stephan Simeon und Alois Koch; seit 2010 hat Ulrike Grosch die künstlerische Leitung inne. Der Chor, der sich in erster Linie aus Gesangsstudenten und stimmlich begabten Hochschulmitgliedern anderer Fächer zusammensetzt, interpretiert ein Repertoire von Palestrina bis Penderecki. Dabei variiert die Besetzung je nach Werk und kann sich von der Kammerformation bis zum grossen Ensemble für die Chorsinfonik erstrecken. Gastspiele führten den Akademiechor in zahlreiche Schweizer Städte, nach Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Polen; Radioaufnahmen und CD-Einspielungen dokumentieren die künstlerische Arbeit. Seit 1983 ist das Ensemble regelmässig bei LUCERNE FESTIVAL zu erleben, sei es zu Ostern oder auch im Sommer. Steht bei den vorösterlichen Auftritten das geistliche Repertoire im Mittelpunkt – so zuletzt Georg Friedrich Händels Oratorium Belshazzar unter Marcus Creed (2014), Carl Heinrich Grauns Passionskantate Der Tod Jesu unter Howard Arman (2015), Arthur Honeggers dramatische Legende Nicolas de Flue unter Pascal Mayer (2017) sowie Programme mit Werken von Schütz und Strawinsky (2016) bzw. Bruckner und Tomasi (2018) unter Ulrike Grosch –, war der Akademiechor während der Sommer-Festivals auch in Sinfoniekonzerten zu erleben. Zu den Höhepunkten zählten dabei Aufführungen von Mahlers Dritter Sinfonie mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra, von Skrjabins Prométhée mit Vladimir Ashkenazy und der Tschechischen Philharmonie, von Gustav Holsts The Planets mit Matthias Bamert am Pult des Londoner Royal Philharmonic Orchestra und von Debussys Trois Nocturnes mit Hans Zender und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.

    Februar 2019

    Weitere Termine

    Ulrike Grosch

    Ulrike Grosch ist Gründerin und musikalische Leiterin des Collegium Vocale zu Franziskanern Luzern. Sie studierte zunächst Schulmusik in Frankfurt am Main und anschliessend Chorleitung bei Uwe Gronostay in Berlin. Seither war sie u. a. für den Rundfunkchor Berlin, den Niederländischen Rundfunkchor und für den Philharmonischen Chor Berlin tätig, mit dem sie 1997 in der Berliner Philharmonie debutierte. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie zudem mit Ton Koopman, für dessen Gesamtaufnahme der Bach-Kantaten sie den Amsterdam Baroque Choir einstudierte. Ulrike Grosch koppelt ihre künstlerische mit der pädagogischen Arbeit: nach einer Dozentur an der Universität der Künste in Berlin folgte sie 2003 einem Ruf an die Hochschule Luzern – Musik und übernahm dort als Professorin eine Klasse für Chorleitung. Überdies ist sie Chorleiterin an der Luzerner Franziskanerkirche und gestaltet sowohl das chormusikalische Leben der Pfarrei als auch gesamtstädtische Musikprojekte mit überregionaler Ausstrahlung. Ihr Repertoire erstreckt sich von der Alten Musik bis zur Chormusik des 20. Jahrhunderts. Bei LUCERNE FESTIVAL trat sie erstmals 2016 auf und dirigierte auch beim letzten Oster-Festival ein Konzert mit Werken von Anton Bruckner und Henri Tomasi.

    Februar 2019

    Weitere Termine

    Lucie Kaňková

    Die tschechische Sopranistin Lucie Kaňková wurde 1991 geboren, bereitet sich gegenwärtig an der Hochschule Luzern – Musik in der Klasse von Barbara Locher auf ihr Master Degree vor und arbeitet ausserdem mit Gabriela Beňačková zusammen. Die Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe war bereits mit Werken von Händel, Dvořák und Donizetti am Theater Biel-Solothurn zu erleben, wo sie als Mitglied des Opernstudios wichtige Bühnenerfahrungen sammelte.

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