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Interview mit Fritz Hauser und Nadir Vassena

 

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Zu Hauser:
Tief in die Kindheit führt Fritz Hausers Kollektivimprovisation «schraffur für Gong und Orchester»: Angeregt worden sei er durch die Technik des «Abpausens» und durch jene Wachspastell-Zeichnungen, bei denen man aus einer schwarzen Farbschicht bunte Figuren auskratzt. Denn «beiden Aktivitäten gemeinsam ist das repetitive Geräusch, das sie produzieren: ein Schaben, Kratzen, Wischen, das bei je unterschiedlichem Material und Tempo eine ganz erstaunliche Bandbreite an Obertönen produzieren kann».

In diesem Video erläutert Fritz Hauser sein neuestes Projekt, das er am 12. September zusammen mit der basel sinfonietta bei LUCERNE FESTIVAL vorstellt.  

Zu Vassena:
 «Musikmachen ist das Ergebnis eines Zusammenspiels unendlich vieler Fertigkeiten: Sie reichen von den Grundvoraussetzungen (der Fähigkeit, auf einem Stuhl auszuharren, in die richtige Richtung zu schauen usw.) bis zu den spezifischen technischen Anforderungen. Wir haben uns an all das derart gewöhnt, dass wir diese Choreographie, diese Automatismen nicht mehr bemerken», konstatiert der Tessiner Komponist Nadir Vassena. Sein neues Orchesterwerk altri naufragi unternehme deshalb den Versuch, die Gewohnheiten und Konventionen des Musikmachens aufzubrechen. Wie das geschieht, erklärt er in diesem Video.

Zur Uraufführung gelangt altri naufragi am 12. September mit der basel sinfonietta unter Leitung von Stefan Asbury. 

Weiter Infos zum Konzert hier.

 

 


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