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1970 bis 1981

1981
Ulrich Meyer-Schöllkopf, Direktor des Stadttheaters Luzern und Chefdirigent des AML-Orchesters, übernimmt das Amt des künstlerischen Direktors der IMF (bis 1992).
Der Stiftungsrat wird durch ein Beratergremium, bestehend aus Paul Sacher, Rafael Kubelik und Vladimir Ashkenazy, unterstützt.
Festwochenmotto: Rumänien und Ungarn
Die «Perspektiven» werden umbenannt: Die neue Reihe «Der Komponist und seine Welt» wird mit Musik des Schweizer Komponisten Rudolf Kelterborn eröffnet.

1980
Festwochenmotto: Polen.
«Perspektiven» mit Krzysztof Penderecki. Royal Philharmonic Orchestra und European Community Youth Orchestra erstmals an den IMF.

1979
Werner Bühlmann wird Präsident der IMF (bis 1988), Hans Rudolf Meyer Ehrenpräsident.
Festwochenmotto: Italien. Boston Symphony Orchestra und Staatskapelle Dresden erstmals an den IMF.

1978
Othmar Fries wird Administrativer Direktor der IMF (bis 1988).
Doppeljubiläum 800 Jahre Stadt Luzern und 40 Jahre Internationale Musikfestwochen Luzern.
In den «Perspektiven» wird die Musikerfamilie Tscherepnin vorgestellt.
Chicago Symphony Orchestra erstmals an der IMF.

1977
Festwochenmotto: Musikland Skandinavien (Sibelius, Grieg, Nielsen, Kokkonen).
«Perspektiven» mit Joonas Kokkonen. Erstmals wird unter dem Patronat des Bürgerrats Luzern und mit Unterstützung des Migros-Genossenschaftsbundes das «Konzert für Betagte und Behinderte» durchgeführt.

1976
Festwochenmotto: Musikland Spanien.
«Perspektiven» stellen Wladimir Vogel vor.
Anne-Sophie Mutter (13) debütiert an den IMF.

1975
Festwochenmotto: Ravel Bartók.
«Perspektiven» mit Witold Lutoslawski.
Los Angeles Philharmonic Orchestra erstmals an der IMF.

1974
Festwochenmotto: Musik der Zweiten Wiener Schule.
«Perspektiven» mit György Ligeti.

1973
Rudolf Baumgartner ist sowohl Direktor des Konservatoriums Luzern als auch künstlerischer Direktor der Musikfestwochen.
Festwochenmotto: Musik Schweizer Komponisten. Die «Perspektiven» sind Klaus Huber gewidmet. Silvio Varviso dirigiert Arthur Honeggers «Le Roi David» mit dem Festwochenchor.
Anstelle des Concours Clara Haskil, der nach Vevey (dem Wohnort der Pianistin) verlegt wird, werden die Matineen eingeführt, die jungen, aufstrebenden Künstlern eine Plattform für ihren Karrierestart bieten sollten.

1972
Festwochenmotto: Igor Strawinsky (90. Geburtstag).
In den «Perspektiven» ist Karlheinz Stockhausen zu Gast.
Das Koninklijk Concertgebouworkest erstmals an der IMF.

1971
Hans Rudolf Meyer wird Präsident der IMF (bis 1978).
Festwochenmotto: Musik Tschechoslowakei, Ungarn, Russland.
Aufführung der «Utrenja» von Krzysztof Penderecki.
Die «Perspektiven» sind Iannis Xenakis gewidmet.

1970
Rudolf Baumgartner wird künstlerischer Direktor der IMF (bis 1980).
Neuorganisation des Festivals: Die bisher ehrenamtliche Leitung wird durch eine professionelle Direktion abgelöst. Gründung der «Stiftung Internationale Musikfestwochen» (19.5.1970) mit dem Stiftungsrat als oberstem Organ. Die Geschäftsleitung besteht aus Präsident, Vizepräsident, Quästor und zwei Direktoren.
Das Programm der IMF steht erstmals unter einem Leitthema und ist dem Werk des Jahresregenten Ludwig van Beethoven gewidmet. Allen neun Sinfonien Beethovens werden moderne Werke gegenübergestellt.
In Ergänzung zu den «musica nova»-Konzerten wird die Reihe «Perspektiven» (Vorläufer der heutigen Serie «composer-in-residence») eingeführt. Sie ist Mauricio Kagel gewidmet.


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