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1957 bis 1969

1969
Tschechische Philharmonie erstmals an den IMF.
Walter Schulthess scheidet als künstlerischer Berater aus dem Organisationskomitee aus.

1968
Dem Präsidenten Alois Troller wird ein künstlerischer (Rudolf Baumgartner) und ein administrativer Direktor (Othmar Fries) zur Seite gestellt.
Uraufführung des «Magnificat» von Frank Martin unter Bernhard Haitink.
New York Philharmonic erstmals an den IMF.
Insgesamt 32 Veranstaltungen, davon 16 Sinfoniekonzerte.

1967
Aufführung der «Soliloquia» von Klaus Huber unter Ernest Baur. Das Cleveland Orchestra erstmals an den IMF.

1966
Walter Strebi wird zum ersten Ehrenpräsidenten des Organisationskomitees ernannt. Gründung der Stiftung «Freunde der Internationalen Musikfestwochen Luzern».
Claudio Abbado und Daniel Barenboim musizieren erstmals an den IMF.
Aufführung des Oratoriums «Wagadus Untergang durch die Eitelkeit» von Wladimir Vogel.

1965
Alois Troller übernimmt das Präsidium des Organisationskomitees (bis 1971). Aufführung des Requiems von György Ligeti. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks erstmals an den IMF.

1964
Mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra gastiert erstmals eines der grossen Orchester aus den USA an den IMF.

1963
Erstmals findet der Klavierwettbewerb Concours Clara Haskil im Rahmen des Festivals statt (weitere Wettbewerbe 1965, 1967, 1969. Jurymitglieder: Géza Anda, Arthur Grumiaux, Mieczyslaw Horszowski, Nikita Magaloff, Rafael Kubelik und Igor Markevitch. Preisträger waren Christoph Eschenbach (1965) und Dinorah Varsi (1967); in den anderen Jahren wird kein Preis vergeben.
Ernest Ansermet dirigiert Arthur Honeggers «Jeanne d’Arc au bûcher» mit dem Festwochenchor.
Legendäre Aufführung des Verdi-Requiems mit den Berliner Philharmonikern unter Karajan.

1962
Uraufführung des «Requiem pro memoria uxoris» von und mit Rafael Kubelik. Herbert von Karajan dirigiert die Wiener Philharmoniker.

1961
Uraufführung von Zoltán Kodálys «Sinfonie in C» (Leitung Ferenc Fricsay). Das English Chamber Orchestra erstmals an den IMF. Die «musica nova»-Konzerte werden jetzt regelmässig durchgeführt (jeweils 1 Konzert pro Festival).

1960
Walter Strebi gründet eine Gönnerorganisation, die sich als weitere Stiftung mit heute ca. 300 Mitgliedern für das Festival engagiert.
Das NHK Symphony Orchestra erstmals an der IMF.

1959
Erstmals musizieren die Berliner Philharmoniker an den IMF (in der Folge alljährlich mit Ausnahme von 1960 und 1984).
Uraufführung von Frank Martins «Ouverture en Rondeau» (Leitung Ernest Ansermet).
Einführung des Sonderkonzerts für die Luzerner Bevölkerung, das von den Festival Strings Lucerne bzw. vom English Chamber Orchestra und später auch vom Festspielorchester bestritten wird.
Erstes «musica nova»-Konzert der Festival Strings Lucerne in der Lukaskirche (die «musica nova»-Konzerte werden bis 1970 ausschliesslich durch die Festival Strings aufgeführt).

1957
Herbert von Karajan leitet zum letzten Mal das Festspielorchester.
Erstmals musizieren die Wiener Philharmoniker an den IMF.


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