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Ruben Drole (Bass)

Ruben Drole (Marc Dahinden) 

Der Bariton Ruben Drole wurde 1980 als Sohn eines slowenischen Vaters und einer spanischen Mutter in der Schweiz geboren. Bereits während seiner Ausbildung bei Jane Thorner Mengedoht an der Musikhochschule Zürich gewann er mehrere Gesangswettbewerbe und wurde 2004, noch vor der Diplomprüfung, in das Internationale Opernstudio Zürich aufgenommen. Von dort wechselte er schon ein Jahr später in das feste Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er sogleich mit Partien wie dem Lucio Cinna in Johann Christian Bachs Lucio Silla, dem Simone in Mozarts La finta semplice und dem Haly in Rossinis L’italiana in Algeri betraut wurde. Seine Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt begann 2007 bei einer Zürcher Neuproduktion der Zauberflöte, in der Ruben Drole die Rolle des Papageno gestaltete; danach lud Harnoncourt ihn zu einer Japan-Tournee mit Mozarts Requiem sowie Händels Messias ein und verpflichtete ihn für Konzerte im Wiener Musikverein und bei der styriarte in Graz. An seinem Zürcher Stammhaus war Ruben Drole ausserdem als Mozarts Figaro, Leporello und Guglielmo, in der Titelrolle von Paisiellos Il barbiere di Siviglia und als Argante in Händels Rinaldo zu erleben. Er gastierte beim Festival d’Aix-en-Provence, sang Mozarts Krönungsmesse beim Koninklijk Concertgebouworkest unter Ton Koopman, interpretierte Händels Israel in Egypt mit dem Concerto Köln unter Emmanuelle Haïm und gab Liederabende im Rahmen der Swiss Chamber Concerts. Auch beim Cleveland Orchestra war er bereits zu Gast und wirkte dort bei einem von Franz Welser-Möst dirigierten Mozart-Da Ponte-Zyklus mit. Ruben Drole ist Kulturpreisträger der Stiftung «Pro Europa» und der Winterthurer Carl-Heinrich-Ernst-Stiftung.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 1. April 2004 mit Frank Martins Golgotha unter Leitung von Alois Koch.

5. Dezember 2010
 

 

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