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Peter Mattei (Bariton)

Peter Mattei (Jan Olav Wedin) 

Der schwedische Bariton Peter Mattei absolvierte seine Gesangsausbildung in Stockholm und gab 1990 sein Bühnendebut am Schlosstheater Drottningholm: mit der Partie des Nardo in Mozarts La finta giardiniera. Bald wurde er an die Königliche Oper Stockholm verpflichtet, wo er in der Spielzeit 1994/95 erstmals Mozarts Figaro sang; sein Einstand als Don Giovanni erfolgte noch in der gleichen Saison in Göteborg. Mozart und vor allem die drei Da-Ponte-Opern bilden bis heute einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit: Er hat sie u. a. bei den Festspielen von Aix-en-Provence, Glyndebourne und Salzburg interpretiert. Darüber hinaus umfasst Matteis Repertoire aber auch Werke wie Donizettis L’elisir d‘amore (Belcore), Verdis Don Carlo (Posa), Puccinis La Bohème (Marcello) oder Tschaikowskys Jeanne d’Arc (Lionel). An der Mailänder Scala übernahm er 2005 den Wolfram in Wagners Tannhäuser, bei den Salzburger Festspielen 2007 war er als Tschaikowskys Eugen Onegin zu erleben. Die Frankfurter Oper engagierte Peter Mattei in der darauffolgenden Saison als Titelheld einer Neuproduktion von Brittens Billy Budd, die New Yorker Metropolitan Opera lud ihn zuletzt ein als Rossinis Barbier und als Šiškov in Janáčeks Aus einem Totenhaus. Peter Mattei ist auch ein gefragter Konzertsänger und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Daniel Harding, Antonio Pappano, Esa-Pekka Salonen und Georg Solti zusammen. Aus seiner Diskographie sei die Einspielung der Trojaner von Berlioz hervorgehoben, bei der er als Chorèbe mitwirkte: Die von Colin Davis dirigierte Aufnahme erhielt gleich zweimal den «Grammy». 2004 wurde Peter Mattei vom schwedischen König zum Hofsänger ernannt.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL im Sommer 2010.

4. April 2010
 

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