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Oliver Schnyder (Klavier)

Oliver Schnyder  

Der 1973 geborene Schweizer Pianist Oliver Schnyder, der aus Möriken-Wildegg (Aargau) stammt, erhielt seine Ausbildung bei Emmy Henz-Diémand und bei Homero Francesch an der Musikhochschule in Zürich. Danach perfektionierte er sein Spiel in der Klasse von Leon Fleisher in Baltimore (Maryland). 1999 gewann er den Pembaur-Wettbewerb in Bern, im Folgejahr ging er als Preisträger aus dem Zwickauer Schumann-Wettbewerb hervor. Seit seinen Debuts im Kennedy Center in Washington (2000) und, drei Jahre später, beim Tonhalle-Orchester Zürich verfolgt Oliver Schnyder eine intensive weltweite Konzerttätigkeit. Als Solist trat er zum Beispiel mit dem Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks auf, mit den Sinfonieorchestern in Basel und Luzern, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Musikkollegium Winterthur, dem Zürcher Kammerorchester, der Israel Sinfonietta und der Camerata Bern. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie John Axelrod, Semyon Bychkov, Vladimir Fedoseyev, Howard Griffiths, Jac van Steen, Mario Venzago und David Zinman zusammen. Intensiv widmet er sich auch der Kammermusik – dies etwa im Zusammenspiel mit den Geigerinnen Julia Fischer und Veronika Eberle sowie der Cellistin Sol Gabetta. Im Bereich der zeitgenössischen Musik sei sein Engagement für die Werke von David Philip Hefti und David Noon hervorgehoben. Oliver Schnyders Diskographie umfasst u. a. Klavierkonzerte von Mozart und Saint-Saëns, Sololiteratur von Chopin, Brahms und Mussorgsky, Lieder von Schubert bis Trojahn (mit dem Tenor Daniel Behle) und Neue Musik von Hefti und Rolf Urs Ringger. Zu Robert Schumanns 200. Geburtstag im Juni 2010 erschien soeben ein Soloalbum mit den Abegg-Variationen, den Davidsbündlertänzen und den Gesängen der Frühe.


18. Mai 2010
 

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