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Mitsuko Uchida (Klavier)

Mitsuko Uchida (Richard Avedon) 

Die Pianistin Mitsuko Uchida, geboren 1948 in Tokio, begann als Sechsjährige mit dem Klavierspiel. Nachdem ihr Vater als Botschafter Japans nach Wien berufen worden war, setzte sie ihre Ausbildung an der dortigen Musikhochschule bei Richard Hauser fort. Erfolge beim ARD-Wettbewerb in München 1966, beim Wiener Beethoven-Wettbewerb 1970 und bei der Pianoforte Competition in Leeds 1975 eröffneten ihre internationale Karriere. Im Zentrum ihres Repertoires steht das Klavierschaffen von Mozart, Beethoven, Schubert und der Zweiten Wiener Schule. Die Mozartschen Klavierkonzerte hat sie selbst vielfach vom Klavier aus geleitet, so zuletzt bei Neueinspielungen mit dem Cleveland Orchestra, für die sie im Februar 2011 mit einem «Grammy» ausgezeichnet wurde. In der laufenden Saison konzertierte Mitsuko Uchida bei der Staatskapelle Dresden und beim Chicago Symphony Orchestra; mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons bestreitet sie eine Europa-Tournee, mit Ian Bostridge und Barbara Sukowa interpretiert sie Schumanns Dichterliebe und Schönbergs Pierrot lunaire bei den Salzburger Festspielen, in Aldeburgh, Hannover und Augsburg. In den vergangenen Jahren war Mitsuko Uchida «artist-in-residence» bei den Berliner Philharmonikern, beim Cleveland Orchestra und im Wiener Konzerthaus. Das Amsterdamer Concertgebouw versah sie mit einer «carte blanche», und an der New Yorker Carnegie Hall stellte sie ihr Projekt «Vienna Revisited» vor. Gemeinsam mit dem Pianisten Richard Goode leitet Mitsuko Uchida seit dem Jahr 2000 das Marlboro Festival in Vermont. Ihre umfangreiche Diskographie wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt: Allein die Aufnahme des Schönbergschen Klavierkonzerts mit dem Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez erhielt vier Auszeichnungen, darunter den «Gramophone Award». 2009 wurde Mitsuko Uchida zur «Dame Commander of the Order of the British Empire» ernannt.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1990 mit dem Klavierkonzert von Schönberg; es musizierte das Cleveland Orchestra unter Leitung von Christoph von Dohnányi.

6. Dezember 2009
 

 

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