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Matthias Goerne (Bariton)

Matthias Goerne (Marco Borggreve) 

Der in Weimar geborene Bariton Matthias Goerne absolvierte seine Gesangsausbildung bei Hans-Joachim Beyer, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau. Den Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildet der Lied- und Konzertgesang: mit einem Repertoire, das von der Alten Musik über Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischen Werken reicht. Bei seinen Liederabenden, die ihn zu den bedeutendsten Festivals der Welt und in Konzersäle wie die New Yorker Carnegie Hall und die Londoner Wigmore Hall führten, zählen so berühmte Pianisten wie Pierre-Laurent Aimard, Leif-Ove Andsnes, Alfred Brendel, Christoph Eschenbach und  Elisabeth Leonskaja zu seinen musikalischen Partnern. Auch auf der Opernbühne ist Matthias Goerne erfolgreich: Sein Debut gab er 1997 als Papageno bei den Salzburger Festspielen; dort wirkte er auch mit bei der Uraufführung von Henzes L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe im Sommer 2003. Weitere Opernauftritte führten ihn an das Londoner Royal Opera House, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Dresdner Semperoper und die Metropolitan Opera New York. Dabei widmete er sich Rollen wie dem Wolfram in Tannhäuser, den Titelpartien in Bergs Wozzeck und Reimanns Lear, Sebastiano in d’Alberts Tiefland, Kurwenal im Tristan und Orest in Elektra, den er 2008 in Florenz unter Leitung von Seiji Ozawa gestaltete. Matthias Goerne konzertiert mit renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre National de France und amerikanischen Klangkörpern wie dem Chicago und dem San Francisco Symphony oder dem Los Angeles und dem New Philharmonic Orchestra. Für seine Platteneinspielungen erhielt Goerne den Diapason d’Or und den Preis der deutschen Schallplattenkritik; gegenwärtig erarbeitet er eine 12 CDs umfassende Schubert-Edition.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 1. September 1999 mit Schuberts «Winterreise», am Klavier spielte Alfred Brendel; zuletzt hier zu Gast am 19. August 2007 bei einem Luzerner Konzert mit dem «Notturno» von Othmar Schoeck.

 

21. Februar 2009

 

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