Malin Hartelius, geboren im schwedischen Växjö, studierte bei Margarete Bence am Wiener Konservatorium für Musik und sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen als Mitglied im Studio der Wiener Staatsoper. 1991 wurde sie an das Zürcher Opernhaus verpflichtet, dessen Ensemble sie bis heute angehört; dort gestaltet sie die grossen Partien des lyrischen Sopranfachs und insbesondere das Mozart-Repertoire, das sie für sich sukzessive erweitert: Nach ihrem Debut als Figaro-Gräfin im Jahr 2007 folgt im Juni 2009 ihre erste Fiordiligi in einer Neuproduktion von Così fan tutte. Darüber hinaus ist Malin Hartelius regelmässiger Gast an vielen renommierten Häusern in Europa. Als Konstanze in der Entführung aus dem Serail war sie an der Bayerischen und der Hamburgischen Staatsoper, beim Festival von Aix-en-Provence und in Amsterdam zu erleben; die Sophie im Rosenkavalier interpretierte sie in Berlin an der Lindenoper und der Deutschen Oper sowie an der Wiener Staatsoper, mit der Adele in der Fledermaus trat sie bei den Salzburger Festspielen auf. Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang sie die weibliche Hauptpartie in Schuberts Alfonso und Estrella, mit William Christie erarbeitete sie Rameaus Les Indes galantes an der Opéra National de Paris. Zu den Dirigenten, mit denen Malin Hartelius ausserdem zusammenarbeitete, zählen Riccardo Chailly, John Eliot Gardiner, Ton Koopman, Charles Mackerras, Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch und Franz Welser-Möst. Als Konzertsängerin gastierte sie u. a. beim Philharmonia und dem London Symphony Orchestra, beim Cleveland Orchestra, den Wiener Philharmonikern und dem Koninklijk Concertgebouworkest, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom.
7. November 2008