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Magdalena Kožená (Mezzosopran)

Magdalena Kožená (DG) 

Die im tschechischen Brno geborene Magdalena Kožená begann ihre musikalische Ausbildung 1987 am Konservatorium ihrer Heimatstadt und setzte ihr Studium von 1991 bis 1995 bei Eva Blahova an der Hochschule für Darstellende Künste in Bratislava fort. Mehrere internationale Preise, darunter der Sieg beim Mozartwettbewerb in Salzburg 1995, eröffneten ihre Berufslaufbahn. Nach ersten Engagements am Opernhaus Brno wurde sie 1996 Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper; seit 1997 ist sie freischaffend tätig und gastiert bei den wichtigsten internationalen Festivals und Bühnen. Unter der Leitung von Marc Minkowski gestaltete sie u.a. den Nerone in Monteverdis Poppea bei den Wiener Festwochen, unter Bernard Haitink Debussys Melisande in Paris. Mit John Eliot Gardiner interpretierte sie Glucks Orphée am Châtelet, mit Nikolaus Harnoncourt die Zerlina im Don Giovanni bei den Salzburger Festspielen 2002, mit Roger Norrington ebenda den Idamante im Sommer 2006. Bei ihrem Debut an der New Yorker Metropolitan Opera als Cherubino im Figaro war es James Levine, der dirigierte; und als sie mit Mozarts Idomeneo ihren Einstand beim Glyndebourne Festival gab, stand Simon Rattle am Pult, mit dem sie im Jahr darauf Mozarts Così fan tutte im Rahmen der Osterfestspiele Salzburg 2004 herausbrachte. Am Royal Opera House in London war sie in der Saison 2007/08 als Rossinis Cenerentola zu erleben. Als gefragte Liedinterpretin gestaltet Magdalena Kožená regelmässig Rezitale und tritt dabei mit Pianisten wie Daniel Barenboim, Yefim Bronfman, Malcolm Martineau, András Schiff und Mitsuko Uchida auf. Im Konzertbereich musiziert sie sowohl mit den führenden Ensembles für Alte Musik als auch mit den grossen internationalen Sinfonieorchestern. Zwei Mal wurde sie mit dem «Echo Klassik» und drei Mal mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet; seit 2003 ist sie Chevalier dans l’Ordre des Arts et des Lettres.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 22. März 1997 mit Les Musiciens du Louvre unter Leitung von Marc Minkowski, auf dem Programm standen geistliche Werke von Händel und Charpentier. Zuletzt hier zu Gast im Sommer 2003 mit zwei konzertanten Aufführungen von Mozarts Idomeneo – Simon Rattle dirigierte die Berliner Philharmoniker.


Juni 2009

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