Lars Vogt wurde 1970 in Düren geboren. Er studierte bei Ruth Weiss in Aachen sowie bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und erregte 1990 die Aufmerksamkeit der Klassikbranche, als er den Zweiten Preis bei der «Leeds International Pianoforte Competition» gewann. Mittlerweile hat Lars Vogt eine steile Karriere sowohl in Europa als auch in den USA und in Fernost absolviert. So wurde ihm in der Saison 2003/2004 die Ehre zuteil, als erster Künstler «pianist-in-residence» bei den Berliner Philharmonikern zu sein. In den letzten Jahren musizierte er mit den New Yorker und den Münchner Philharmonikern, mit dem Chicago und dem London Symphony Orchestra, mit dem Koninklijk Concertgebouworkest und der Staatskapelle Dresden. Bei der Salzburger Mozartwoche 2010 konzertierte er mit den Wiener Philharmonikern und dem Mahler Chamber Orchestra; weitere Auftritte in der vergangenen Saison führten ihn zu den Salzburger Festspielen, zum Maggio Musicale Fiorentino, zum Los Angeles Philharmonic, zum Orchestre Philharmonique de Radio France und abermals zu den Berliner Philharmonikern. Als Kammermusiker arbeitet Lars Vogt eng mit den Geigern Christian Tetzlaff und Antje Weithaas, der Klarinettistin Sharon Kam und dem Cellisten Heinrich Schiff zusammen; überdies tritt er mit Klaus Maria Brandauer auf. 1998 gründete Lars Vogt das Kammermusikfestival «Spannungen» in Heimbach/Eifel, das sich innerhalb kurzer Zeit hohes Renommee erworben hat. Die CD-Edition, die zahlreiche dieser Konzerte dokumentiert, wurde 2007 mit dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» ausgezeichnet. Neben solistischen Einspielungen legte Vogt u. a. Aufnahmen der Konzerte von Schumann und Grieg mit Simon Rattle sowie der Kammermusik Nr. 2 von Hindemith unter Leitung von Claudio Abbado vor. Lars Vogt ist ausserdem Initiator des edukativen Projekts «Rhapsody in School – Musiker zum Anfassen».
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) im Rahmen einer «Late Night» am 28. August 1999; Klaus Maria Brandauer las aus Doktor Faustus von Thomas Mann, Lars Vogt spielte Beethoven und Brahms.
29. März 2010