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Julian Steckel (Violoncello)

Julian Steckel (Marco Borggreve) 

Der Cellist Julian Steckel wurde 1982 als Sohn einer Musikerfamilie in Pirmasens geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Ulrich Voss und studierte später bei Gustav Rivinius an der Musikhochschule in Saarbrücken, bei Boris Pergamenschikow und bei Antje Weithaas in Berlin sowie bei Heinrich Schiff an der Musikuniversität Wien. Zahlreiche Auszeichnungen standen am Beginn seiner Karriere: So gewann Steckel den Internationalen Domnick-Wettbewerb in Stuttgart, die Lutoslawski-Konkurrenz in Warschau und den Deutschen Musikwettbewerb in Berlin. Als Preisträger ging er darüber hinaus aus dem Pariser «Concours Rostropovich», aus dem Emmanuel-Feuermann-Wettbewerb in Berlin und aus der «Pablo Casals Competition» in Kronberg hervor; 2007 erhielt er in London das «Borletti Buitoni Trust Award Fellowship». Vor allem aber war es sein Sieg beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, der ihn 2010 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte. Julian Steckel konzertierte daraufhin mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit den Rundfunkorchestern in Berlin, Stuttgart, Saarbrücken, Kopenhagen und Warschau, mit dem Orchestre de Paris, der Kremerata Baltica sowie dem Zürcher, dem Stuttgarter und dem Wiener Kammerorchester. Nicht zuletzt ist Steckel ein passionierter Kammermusiker und tritt regelmässig mit Kollegen wie den Geigern Christian Tetzlaff, Isabelle Faust und Antje Weithaas, den Pianisten Lars Vogt, Lauma Skride und Alexander Lonquich oder dem Quatuor Ebène, dem Vogler und dem Talich Quartett auf. Mit seinem ständigen Duopartner Paul Rivinius hat er u. a.  das Cellowerk Felix Mendelssohn Bartholdys eingespielt. Seit April 2011 lehrt Julian Steckel als Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Er spielt ein Instrument von Urs W. Mächler (Speyer 2005).

April 2012

Auftritt(e)

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