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Iveta Apkalna (Orgel)

Iveta Apkalna (Nils Vilnius) 

Die lettische Organistin Iveta Apkalna studierte bis 1999 Klavier und Orgel an der Musikakademie «Jazeps Vitols» in Riga. Anschliessend wechselte sie an die Londoner Guildhall School of Music and Drama, wo sie ihr Konzertexamen im Fach Klavier ablegte, und schliesslich ergänzte sie ihre Ausbildung dann noch drei Jahre lang in der Solistenklasse für Orgel von Ludger Lohmann an der Musikhochschule in Stuttgart. 2002 gewann Iveta Apkalna die «Royal Bank Calgary International Organ Competition» in London, 2003 errang sie den Ersten Preis und vier Sonderauszeichnungen beim «Dritten Internationalen Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb» in Kaliningrad. Als Konzertorganistin tritt sie heute weltweit in bedeutenden Konzerthäusern auf, von Berlin bis San Francisco, von Wien bis Moskau und von Budapest bis Luxemburg. Iveta Apkalna gastierte beim Musikfestival von Lockenhaus, beim Bremer Musikfest, bei den Händel-Festspielen in Halle sowie bei den Schwetzinger und den Ludwigsburger Festspielen. Sie konzertierte mit den Berliner Philharmonikern, dem WDR Sinfonieorchester, der Kremerata Baltica und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin; Claudio Abbado, Marek Janowski und Andris Nelsons hatten dabei die musikalische Leitung. 2012 wird Iveta Apkalna als «artist-in-residence» beim MDR Musiksommer zu erleben sein. Schon 2004 erhielt sie in ihrer Heimat den «Grand Latvian Music Award». Iveta Apkalna hat mittlerweile sieben CDs vorgelegt: 2005 wurde ihr als Instrumentalistin des Jahres der «Echo Klassik» verliehen, 2008 wurde ihr abermals dieser Preis überreicht, diesmal in der Kategorie «Klassik ohne Grenzen» für die Produktion Noema mit David Orlowskys Klezmer-Ensemble.

März 2012

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