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Igor Levit (Klavier)

Igor Levit (Felix Broede) 

Der Pianist Igor Levit wurde 1987 im russischen Nischni Nowgorod geboren, begann seine Klavierausbildung im Alter von drei Jahren und trat als Sechsjähriger erstmals in einem Konzert mit Orchester auf. Zwei Jahre später zog die Familie nach Deutschland, wo Levit das Studium bei Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio und Bernd Goetzke in Hannover sowie später bei Hans Leygraf am Salzburger Mozarteum fortsetzte. 2005 gewann er als jüngster aller Teilnehmer gleich vier Preise bei der «International Arthur Rubinstein Piano Master Competition»; auch aus dem japanischen Hamamatsu-Wettbewerb ging er als Sieger hervor. Gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musik-leben und der Jürgen-Ponto-Stiftung konnte Igor Levit schon bald mit renommierten Ensembles auftreten, etwa mit dem English Chamber Orchestra oder dem Chamber Orchestra of Europe. Mit Andris Nelsons und dem Luzerner Sinfonieorchester interpretierte er das Zweite, mit John Axelrod und dem NDR Sinfonieorchester das Erste Klavierkonzert Prokofjews; beim Israel Philharmonic Orchestra spielte er Schumann und Rachmaninow, bei den Düsseldorfer Symphonikern Beethovens Drittes Klavierkonzert. Als Kammermusiker arbeitet Igor Levit mit Lisa Batiashvili, Gautier und Renaud Capuçon, Maximilian Hornung, François Leleux, Mischa Maisky und Maxim Vengerov zusammen. Er gastierte beim Kissinger Sommer, wo ihm 2009 der Luitpold-Preis für junge Künstler verliehen wurde, beim Rheingau Musik Festival, beim Heidelberger Frühling, bei der Ansbacher Bachwoche, beim Beethovenfest Bonn, beim Klavier-Festival Ruhr und beim Musikfest Stuttgart. Im Mai 2011 wurde er als Teilnehmer für das «Rising Stars»-Programm der «European Concert Hall Organisa-
tion» ausgewählt: In diesem Rahmen wird er sich mit Rezitalen u. a. in Hamburg, London, Köln und Amsterdam vorstellen.

August 2011

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