Als Fünfjähriger begann der 1965 in Duisburg geborene Frank Peter Zimmermann mit dem Geigenspiel und gab im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert als Solist mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers nahm er 1983 seine internationale Karriere auf. Seither gastiert er bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit den renommierten Orchestern und Dirigenten der Alten und der Neuen Welt. In der Saison 2011/12 war er «artist-in-residence» beim New York Philharmonic und bei den Bamberger Symphonikern. Ausserdem konzertierte er mit Bernard Haitink beim Chicago Symphony, mit Juraj Valcuha beim Boston Symphony, mit Mariss Jansons bei den Berliner Philharmonikern und mit Daniel Harding bei der Filarmonica della Scala. Als Kammermusiker gastiert Zimmermann in aller Welt: Zu seinen Partnern zählen dabei die Pianisten Enrico Pace, Piotr Anderszewski und Emanuel Ax. Gemeinsam mit dem Bratscher Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er 2007 das «Trio Zimmermann», dessen Beethoven-Einspielung im Frühjahr 2012 auf die Bestenliste des «Preises der deutschen Schallplattenkritik» gewählt wurde. Immer wieder widmet sich Frank Peter Zimmermann Repertoire-Raritäten und der zeitgenössischen Musik: In den vergangenen Jahren hat er mit Juggler in Paradise (2009) von Augusta Read Thomas, The Lost Art of Letter Writing (2007) von Brett Dean und En sourdine (2003) von Matthias Pintscher gleich drei Violinkonzerte uraufgeführt. Für seine künstlerischen Verdienste wurde Frank Peter Zimmermann u. a. 1990 mit dem Premio dell’ Accademia Musicale Chigiana, 1994 mit dem Rheinischen Musikpreis, 2002 mit dem Musikpreis der Stadt Duisburg und 2010 mit dem Paul-Hindemith-Preis gewürdigt. Er spielt eine Stradivari aus dem Jahr 1711, die sich vormals im Besitz von Fritz Kreisler befand.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 25. August 1979 im Rahmen der Reihe «Junge Künstler» mit Werken von Tartini, Beethoven, Ysaÿe, Webern und Saint-Saëns.
Mai 2012