Die französische Flötistin Emmanuelle Ophèle erhielt ihren ersten Instrumentalunterricht an der Ecole de Musique in Angoulême. Als Dreizehnjährige nahm sie das Studium bei Patrick Gallois und Ida Ribera auf, später auch bei Michel Debost am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, wo ihr zum Abschluss der Ausbildung der «Premier Prix» verliehen wurde. 1987 wurde Emmanuelle Ophèle in das Ensemble intercontemporain aufgenommen, wo sie sich seither intensiv mit der Weiterentwicklung des Repertoires für ihr Instrument und mit neuen Spieltechniken befasst. Dabei hat sie zahlreiche neue Werke uraufgeführt, etwa La Partition du Ciel et de l’Enfer von Philippe Manoury oder ... explosante fixe ... von Pierre Boulez, das sie auch für CD aufgenommen hat. Neben der Arbeit mit dem Ensemble intercontemporain spielt Emmanuelle Ophèle ein breites Repertoire, das von der Barockmusik bis zur Moderne reicht und auch Jazz oder Improvisationen umfasst. Als Professorin lehrt sie ausserdem am Conservatoire de Montreuil-sous-Bois.
19. Juni 2009