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Dorothea Röschmann (Sopran)

Dorothea Röschmann (Jim Rakete) 

Dorothea Röschmann wurde im norddeutschen Flensburg geboren und erhielt ihre Ausbildung in Deutschland und den USA. Internationales Renommée erlangte sie 1995 mit ihrem Debut bei den Salzburger Festspielen, als sie unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt die Susanna in Le nozze di Figaro sang. In den Folgejahren war sie dort als Servilia in La clemenza di Tito, als Pamina in Achim Freyers Zauberflöten-Produktion, als Ilia in Idomeneo, Vitellia im Titus und als Figaro-Gräfin zu erleben; 2001 gestaltete sie überdies die Nannetta in Verdis Falstaff bei den Osterfestspielen, dirigiert von Claudio Abbado. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet die Sopranistin mit der Deutschen Staatsoper Berlin, wo sie in Mozart-Rollen mit Daniel Barenboim erarbeitete und mit barockem Repertoire unter der Stabführung von René Jacobs auftrat; auch ihre ersten Wagner-Partien, die Eva in den Meistersingern und die Elsa im Lohengrin, interpretierte sie «Unter den Linden». Weitere Engagements führten Dorothea Röschmann an die Bayerische und die Wiener Staatsoper, an das Royal Opera House London, an die Opéra National de Paris und an die New Yorker Metropolitan Opera und zum Ravinia Festival. Auf dem Konzertpodium war sie mit den Wiener und den Berliner Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Concentus Musicus Wien, dem Chicago und dem London Symphony sowie dem Cleveland Orchestra zu hören und arbeitete dabei mit Bernard Haitink, James Levine, Antonio Pappano und Simon Rattle zusammen. Regelmässig gibt sie Liederabende: in vielen europäischen Musikzentren und auch in New York. Ihre Einspielungen umfassen Werke von Händel, Mozart, Schumann, Verdi und Puccini; die Aufnahme des Brahms-Requiems unter Rattle wurde mit einem «Grammy» ausgezeichnet.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. März 1997 mit Mozarts Spatzenmesse und Haydns Stabat mater; letzter Auftritt am 4. April 2004 mit Telemanns Der Tag des Gerichts. Beide Konzerte wurden von Nikolaus Harnoncourt dirigiert.

 

16. Januar 2010

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