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Cecilia Bartoli (Mezzosopran)

Cecilia Bartoli (Uli Weber) 

Cecilia Bartoli, die aus Rom stammt, wurde von ihrer Mutter Silvana Bazzoni ausgebildet. 1987 gab sie ihr Operndebut, 1988 arbeitete die gerade 22-Jährige bei einer Produktion von Mozarts Così fan tutte erstmals mit Nikolaus Harnoncourt zusammen. Gleich am Beginn ihrer Karriere standen auch Begegnungen mit Herbert von Karajan, Georg Solti und Daniel Barenboim; seitdem waren viele renommierte Dirigenten ihre künstlerischen Partner. Schon früh trat Cecilia Bartoli mit Ensembles der Alten Musik auf, darunter Les Arts Florissants, der Concentus Musicus Wien, das Freiburger Barockorchester, Il Giardino Armonico, Les Musiciens du Louvre, das Orchestra of the Age of Enlightenment und La Scintilla. Die barocke Literatur, das Mozart-Fach und der Belcanto bilden den Schwerpunkt in Cecilia Bartolis Repertoire; dabei sorgte sie für die Wiederentdeckung mancher in Vergessenheit geratener Werke. Cecilia Bartoli war am Zürcher Opernhaus, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, der Bayerischen Staatsoper, dem Londoner Covent Garden, bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen zu Gast. Zu ihren jüngsten Opernverpflichtungen zählen Auftritte als Fiorilla (Il turco in Italia) in London und als Händels Semele in Zürich; im Juni 2010 wird sie unter Leitung von Thomas Hengelbrock erstmals Bellinis Norma singen. Piani¬sten wie Daniel Barenboim, Lang Lang, James Levine und András Schiff haben ihre Liedrezitale begleitet. Cecilia Bartolis Platteneinspielungen wurden insgesamt acht Millionen Mal verkauft – vier Mal wurde ihr der «Grammy», acht Mal der «Echo Klassik» verliehen. Nach ihren Programmen mit Werken von Vivaldi, Gluck und Salieri, dem Projekt «Opera proibita» und einer Hommage an die Belcanto-Diva Maria Malibran widmet sich Cecilia Bartoli in der Saison 2009/10 dem Repertoire der berühmten Kastraten.

Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 7. September 1995 mit einem Liederrezital, am Klavier György Fischer; letzter Auftritt am 15. September 2008 mit einer «Soirée Rossinienne», die von Sergio Ciomei begleitet wurde.

 

16. Januar 2010

 

Auftritt(e)

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