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Andrew Tortise (Tenor)

Andrew Tortise (Andres Landino) 

Der englische Tenor Andrew Tortise erhielt als Chorknabe an der Wells Cathedral schon früh eine profunde musikalische Ausbildung, ehe er sein reguläres Gesangsstudium am Trinity College in Cambridge absolvierte. 2004 gab er als Apoll in Händels Semele sein Operndebut am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, und schon im Jahr darauf folgte sein Einstand bei den Salzburger Festspielen, wo er den Marzio in Mozarts Mitridate gestaltete. Anschliessend erhielt Tortise Einladungen an die Opéra National de Lyon (Monteverdis L’incoronazione di Poppea), das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel (Merniers Frühlings Erwachen), die Nederlandse Opera Amsterdam (Janáceks Die Sache Makropulos und Brittens Billy Budd), die Welsh National Opera (Wagners Meistersinger von Nürnberg) und zum Glyndebourne Festival, das ihn für Bachs Matthäus-Passion verpflichtete. Auf dem Konzertpodium war Andrew Tortise mit dem Philharmonia und dem London Symphony Orchestra unter Colin Davis zu erleben; er wirkte an verschiedenen Projekten von John Eliot Gardiner mit, interpretierte mit Richard Egarr und dem Orchestra of the Age of Enlightenment sowie mit dem Concert Spirituel und Hervé Niquet Händels Messias und brachte mit Marc Minkowski Händels Acis and Galatea heraus. Auch als Liedinterpret hat er auf sich aufmerksam gemacht, so etwa bei einem Rezital mit Malcolm Martineau im Rahmen des Aldeburgh Festivals. In der Saison 2011/12 tritt Andrew Tortise u. a. in Brittens Gloriana am Royal Opera House in London auf; mit dem Gabrieli Consort erarbeitet er Bachs Matthäus-Passion, mit dem Estnischen Philharmonischen Kammerchor Händels Saul, und mit dem Salzburger Mozarteumsorchester ist er als Solist in Brittens Les Illuminations zu erleben.

März 2012

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