Der französische Pianist Julien Quentin, 1974 in Paris geboren, studierte zunächst bei Alexis Golovine am Genfer Konservatorium. 2002 beendete er seine Ausbildung bei Emile Naoumoff an der Indiana University und graduierte anschliessend an der New Yorker Juilliard School, wo er von György Sándor unterrichtet wurde. Ausserdem besuchte er Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Nikita Magaloff, György Sebök und Earl Wild. In den vergangenen fünf Jahren hat Julien Quentin regelmässig Konzerte in den USA und Europa gegeben und auf Tourneen Japan, Australien und den Mittleren Osten bereist. Er gastierte bei den Festspielen von Ludwigsburg, Mecklenburg-Vorpommern, Verbier und Schwetzingen. Julien Quentin ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker, der mit Kollegen wie Nicola Benedetti, David Aron Carpenter, Vilde Frang, David Garrett, Ilya Gringolts, Johannes Moser, Tatjana Vassiljeva und Alisa Weilerstein zusammenarbeitet. Gemeinsam mit Julian Bliss hat er Werke für Klarinette und Klavier auf CD eingespielt. Auch als Cembalist hat Julien Quentin Konzerterfahrung gesammelt – dies bei Auftritten mit Sarah Chang und dem Verbier Festival Chamber Orchestra sowie mit Thomas Quasthoff und Leonidas Kavakos. Auf der anderen Seite des Repertoirespektrums widmet sich Julien Quentin engagiert zeitgenössischen Werken und realisiert mit dem Komponisten Justin Messina und dem Pianisten Francesco Schlimé Projekte, die von Improvisation bis zu Elektronischer Musik reichen. In der Konzertsaison 2008/09 führten ihn Einladungen nach Kanada, England, Frankreich und Deutschland, in die Tschechische Republik, die Schweiz und die Vereinigten Staaten, wo er auch in der New Yorker Carnegie Hall zu Gast war.
15. Juni 2009