Yefim Bronfman
Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Es-Dur op. 27 Nr. 1 «Sonata quasi una fantasia»
Robert Schumann (1810-1856)
Fantasie C-Dur op. 17
Sergej Prokofjew (1891-1953)
Klaviersonate Nr. 2 d-Moll op. 14
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
«Dumka. Scène rustique russe» c-Moll op. 5
Mili Balakirew (1837-1910)
«Islamej». Orientalische Fantasie für Klavier
Wenn es um Yefim Bronfmans Tastenkünste geht, gerät Esa-Pekka Salonen ins Schwärmen: «Natürlich hat er eine grenzenlose Technik und eine unglaubliche stilistische Vielseitigkeit», erklärt der Dirigent. «Aber sein Spiel besticht auch durch Selbstlosigkeit: Er stellt sich nicht selbst in den Vordergrund. Seine Interpretation dreht sich immer um die Musik und die Frage, wie er am besten die Ideen des Komponisten umsetzen kann. Pianistische Probleme müssen ihn auch nicht bekümmern, denn er spielt besser als fast alle anderen Menschen auf diesem Planeten.» In seinem Luzerner Klavier-Rezital widmet sich Bronfman als «artiste étoile» des Sommer 2009 deutschen und russischen Werken, für deren Interpretation er zuvörderst gerühmt wird: «Seine Fähigkeiten im russischen Repertoire sind umwerfend – die Brillanz, die Kraft, die unglaubliche Intensität», weiss Emanuel Ax, Bronfmans langjähriger Duopartner.