Staatlicher Akademischer Chor «Latvija»
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Jugendchor «Kamēr»
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Knabenchor des Doms zu Riga
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Andres Mustonen
Dirigent
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Patrick Demenga
Violoncello
Alexander Knaifel (*1943)
«Kapitel Acht». Canticum canticorum für eine Kirche, Chöre und Violoncello
Die vielleicht berühmteste Liebesdichtung der Welt, «Das Hohelied Salomos», inspirierte den russischen Komponisten Alexander Knaifel zu seiner Komposition «Kapitel Acht», die 1993 uraufgeführt wurde. Knaifel, ursprünglich Cellist und Schüler von Mstislaw Rostropowitsch, begann seine Komponistenlaufbahn im Kreis der russischen Avantgardisten um Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Edison Denisow. Seit den siebziger Jahren aber änderte sich seine Ästhetik. Die Suche nach dem reinen Klang, nach einer Musik der Ruhe, Stille und Schönheit wurde zu seiner künstlerischen Maxime. «Schönheit ist für mich das Wichtigste», erklärt Knaifel, «sie ist Energie, sie ist un-wiederholbar.» Seine Werke, die religiöse und esoterische Aspekte aufgreifen, kreisen um existentielle, um mystische Fragen. Wie die Liebe. «Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich.» («Hoheslied», Kapitel 8).