Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
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Bernard Haitink
Dirigent
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Maria João Pires
Klavier
Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466
Anton Bruckner (1824-1896)
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 «Romantische»
Edition von Leopold Nowak
Wenn Bernard Haitink Bruckner dirigiert, geht es nicht um weihevolles Pathos oder esoterische Verheissungen. «Haitink tritt nie als Missionar auf, er ist kein Proselyt. Sondern ein akribischer Tonarbeiter, dessen Tun allerdings von einer sanften, hell leuchtenden Magie umgeben ist», beschrieb Reinhard Brembeck in der «Süddeutschen Zeitung» die Bruckner-Interpretationen, die der Maestro mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks vorstellte, und schwärmte von dem «schwerelosen, aus sich heraus strahlenden Klang», der an «wesentliche Aspekte des Menschseins» rühre. Nach der Fünften Sinfonie, die Haitink mit den Münchner Musikern für das Osterfestival vor zwei Jahren erarbeitete, nimmt er sich diesmal die Vierte vor, die berühmte «Romantische» mit ihren Vogelrufen und Jagdanklängen. Zuvor allerdings zelebriert die portugiesische Pianistin Maria João Pires eine Mozart-Feier: mit dem abgründigen d-Moll-Konzert, das musikalisch schon in die Epoche der Romantik vorzugreifen scheint.
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